Orientalische Basarmärchen : Bloß nicht zu genau hinschauen!

Im ,,Kölner Stadtanzeiger„ versucht sich der türkische
SPD-Politiker Tayfun Keltek die Lage schön zu reden.
In schönster orientalischer Basarmärchen-Kultur wird
so aus dem Migrationshintergrund der ,,Mensch mit
einer internationalen Geschichte„.
Dazu tischt uns Keltek die schon bekannten Märchen
von der angeblichen ,,sozialen und ökonomischen Be –
nachteiligung„ und vom Rassismus der Deutschen
auf. Dazu fantasiert Keltek dass Migranten, die doch
nur ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland aus –
machen im Kökner Rathaus zu mindestens 60 Pro –
zent vertreten sein sollten.
Sprach er eben noch von den gut integrierten und
hochqualifizierten Migranten in seinem Basarmär –
chen, so kommt es uns im nächsten, auf die Frage,
warum Migranten so schlecht über Corona infor –
miert, damit : ,, was leider auch daran liegt, dass
die öffentlich-rechtlichen Sender ihrem Auftrag,
Nachrichten in anderen Sprachen zu veröffent –
lichen, nicht genug nachkommen„. Dies dürfte
die orientalische Umschreibung dafür sein, dass
ein Großteil der Migranten auch nach Jahren in
Deutschland immer noch kaum Deutsch sprechen
können. Wäre Keltek nun kein einfältiger Sozi,
dann hätte er genau hier die Erklärung, warum
es in der Stadtverwaltung von Köln und in den
hochqualifizierten Jobs so wenig Migranten gibt.
Eine beliebte Form der modernen Märchenerzäh –
ler ist das ständige Verweisen auf Studien. Diese,
zumeist ,,in Auftrag gegeben„, fallen dement –
sprechend auch immer ganz im Sinne ihrer Auf –
traggeber aus und sind damit zumeist schlicht –
weg nicht brauchbar.
Unser sozialdemokratisch-orientalischer Basar –
märchenerzähler bringt eine altbekannte Märchen –
variante ins Spiel, nämlich die ,, vom nur gefühl –
ten„. Vor Jahren war diese in der Variante der
angeblich ,, nur in der Bevölkerung gefühlten
Zunahme von Kriminalität„ sehr beliebt unter
den Märchenerzählerin aus der Politik, bis die
Fakten 2016 dann die nur gefühlte Zunahme
von Strafttaten in der Bevölkerung endgültig
widerlegte. Aber immer noch hielt sich in ei –
nigen Gute Nacht-Geschichten, mit denen die
Märchenerzähler aus der Politik die Leute ein –
zuschläfern gedenken diese Variante.
Tayfun Keltek fügt ihr nun die Corona-Variante
hinzu. Er erklärt uns den Umstand, dass beson –
ders viele Migranten die Intensivstationen mit
ihren internationalen Geschichten bevölkern,
schlichtweg damit: ,, Allerdings kursieren „ge –
fühlte“ Daten, dass bei dieser Gruppe eine sehr
hohe Zahl von Erkrankungen vorkämen „. Wo –
bei er selbst gleich eingestehen muss: ,, Meines
Wissens nach gibt es keine belastbaren Daten
über Covid-Erkrankungen bei Menschen mit
internationaler Geschichte „. Da Herr Keltek
also somit nach eigener Aussage über keinerlei
Wissen verfügt, woher weiß er aber dann, daß
es ,,nur gefühlt„ ist?
Sichtlich muss dieser orientalische Basarmär –
chenerzähler da noch etwas an seiner Guten
Nacht-Geschichte, mit welche er alle einzu –
lullen gedenkt, arbeiten.
Aber Uli Kreikebaum von ,,Kölner Stadtanzei –
ger„hat eben als Journalist nie gelernt kritisch
nachzufragen, und so wirkt er mehr wie so ein
dressierter Hund, welcher Keltek die Bälle zu –
trägt, mit welchen der dann joungliert. Wahr –
scheinlich zählt diese Art von Journalisten zur
,,Köterrasse„ und ,,Hundeclans„, wie es mal
ein anderer Türke von den Grünen formulierte.
Vondaher sind die Fragen derlei Journalisten
nur der Einleitungsvers über den der eigent –
liche Märchenerzähler dann in die Geschichte
einsteigt.
Für diesen Schlag von Journalisten hat Tayfun
Keltek gleich noch ein weiteres Märchen parat:
nämlich das von ,, Unternehmen oder Verwalt –
ungen, die Vorbehalte haben auch die andere
Sprache und die anderen Perspektiven der Men –
schen als Potentzial zu sehen und zu nutzen„.
Denn in der Realität wird es niemand für einen
Gewinn halten, wenn im Amt das Kopftuchmäd –
chen dich nicht versteht oder der Islamist am
Arbeitsplatz seine Perspektive über die Religion
oder die Bedeutung der Rolle der Frau einbrin –
gen will! Keiner möchte solch ein Potenzial in
seinen Ämtern und Firma nutzen! Das ist und
bleibt ein orientalisches Märchen!
Und da nun jeder Migrant einer mit ,, einer inter –
nationalen Geschichte, so haben die orientalischen
Basarmärchenerzähler eben nicht ,,nur gefühlt„
an Zahl in Deutschland extrem zugenommen. So
werden eben die Geschichten aus Tausend und
einer Nacht, hier zu Millionen und einem Tag –
traum, der für viele auch ein feuchter ist. Diese
Entwicklung begann 2015 als uns sehr viele der
orientalischen Basarmärchenerzähler besuchten,
und fing ,,gefühlt„ mit dem Märchen vom täg –
lich Unsummen von Geld auf deutschen Straßen
findenden Migranten an. Inzwischen sind aber
so viele Märchenerzähler mit ihren Werken im
Umlauf, dass tatsächlich nahezu jeder Migrant
eine internationale Geschichte zu erzählen hat.
Jedoch ist auch der orientalische Basarmärchen –
erzähler sehr durch die Corona-Krise bedroht,
sind doch die deutschen Ämter nun geschlossen,
welche ansonsten doch die Hauptabnehmer oder
Zuhörer für orientalische Märchen bildeten. Nur
wenigen orientalischen Märchenerzählern, wie
Gerald Knaus oder eben Tayfun Keltek, ist es ge –
lungen ihre Märchen erfolgreich an Zeitungen
der ,,Qualitätsmedien„ zu verkaufen!
Wobei Keltek der Meinung ist, dass ,, die vielen
Potenziale von Menschen mit internationaler
Geschichte noch immer viel zu wenig sieht und
nutzt „. Ja es bedarf noch viel mehr von ihnen,
die uns die Märchen vom ,,nur im Volke gefüllt„
auftischen. Schließlich hat die doch das Märchen
vom ,,Tischlein deck dich„ erst nach Deutsch –
land verschlagen. Nun gilt es all den oriental –
ischen Märchenerzählern einen reichlich ge –
deckten Tisch zu bereiten, in dem Land, ,, in
dem wir alle gerne leben„.
Wie jedes orientalische Basarmärchen, dass was
auch sich hält, hat natürlich auch das Corona –
Märchen von Tayfun Keltek einen guten Rat –
schlag für seine Zuhörer und Leser parat: ,, Die
Ungleichheit sollte aber nicht dafür missbraucht
werden, auf die Corona-Zahlen zu gucken – und
damit vor allem Vorurteile zu schüren„. Ja, bloß
nicht zu genau hinsehen! So etwas macht nämlich
nicht nur die Illusionen eines Zauberers zunichte,
sondern auch die Aussagekraft von orientalischen
Basarmärchen. Denn so manche ,,internationale
Geschichte„ entpuppt sich auch als eine bloße
Geschichte, wenn nur etwas genauer hinsieht.
Deshalb hat sich der Märchengläubige in diesem
Land auch angewöhnt, immer wegzusehen, damit
er nicht seiner Illusionen beraubt. So wie eben in
den Ämtern in Deutschland, wenn sich ihnen der
grauhaarige Migrant als ,,unbegleiteter fünfzehn –
jähriger jugendlicher Flüchtling präsentiert! Nicht
selten gelang ihnen diese Illusion! Aber wird so
ein Märchenerzähler doch mal überführt, kann
er sich immer noch in diesem Land, wo man seit
Grimms Zeiten nichts mehr liebt als Märchen vor –
gelesen zu bekommen, damit herausreden ,, nur
gefühlt„ erst 15 Jahre alt gewesen zu sein! Die
Illusionen sind eben nur so lange perfekt, wie
sich die Menschen dem verweigern, einmal ge –
nauer hinzusehen!