Erbärmlich : Koalitionsgesprächspartner stehlen sich ins kommende Jahr davon !

Während in Österreich die Rechten zeigen, wie man
innerhalb weniger Tage eine handlungsfähige Regier –
ung zustande bringt, verschieben es in Deutschland
die Komplettversager aus CDU und SPD erst einmal
auf das kommende Jahr und begeben sich in den Ur –
laub.
Einig ist man sich bei den etablierten Parteien nur
in einem einzigen Punkte, nämlich dem, keinesfalls
die Pfründeposten durch Neuwahlen zu gefährden.
Die Wahlversprechen der SPD hielten kaum eine
Woche bis nach den Wahlen als man auch schon,
entgegen aller Versprechen, sich keinesfalls in eine
neue Koalition einzulassen, so eiligst die ersten Ge –
nossen zu den Christdemokraten unter die Laken
kriechen sah, dass die Grünen voller Eifersucht jeg –
liche Koalition aufkündigten. Ob nun dieses Ver –
sprechen der Grünen länger andauert als dass der
FDP, ist zweifelhaft.
In der FDP hat man inzwischen erkannt, dass man
im Volke inzwischen vollkommen bedeutungslos
geworden, ganz gleich, ob man nun in einer Regier –
ung unter Merkel mit macht oder nicht. Da wundert
es einem nicht, dass die schlappen Liberalen schnell
umgefallen und sich nunmehr ein Christian Lindner
wieder Gespräche über eine weitere Jamaika-Koali –
tion für möglich hält. Dieses Umfallen wird den Li –
beralen den letzten Rest von Glaubwürdigkeit kos –
ten und jede Mengen Stimmen bei Neuwahlen !
Wohl von daher weht der Wind, dass man einzig
um Neuwahlen zu verhindern, plötzlich wieder
Interesse an einer Koalition zeigt.
Im Interesse des deutschen Volkes oder gar zu
dessen Wohle, handelt nicht eine all der da nun
an Gesprächen über mögliche Koalitionen betei –
ligten Parteien ! Hätte man indes auch nur über
einen Funken Anstand verfügt, dann hätte es wohl
längst, und zwar noch vor Jahresende, Neuwahlen
gegeben. Das man sich für das Jahr 2017 förmlich
aus der Verantwortung stiehlt, kann man nur als
verantwortungslos bezeichnen. Jedoch zeigt es
dem deutschen Bürger deutlich auf, dass man
in diesem Land ebenso schlecht von einer nicht
handlungsfähigen Übergangsregierung regiert
wird, von einer möglichen Koalitionsregierung
in Berlin. Ganz gleich, wie immer dieselbe
auch aussehen mag !
Sichtlich haben all die Parteien in Deutschland,
die da nun, wie auch immer, um eine Regierung
ringen, nur eines erreicht, nämlich genau die zu
stärken, welche man mit allen Mitteln zu verhin –
dern gesucht ! Die AfD braucht für einen mög –
lichen Stimmenzuwachs kaum Wahlkampf für
sich zu betreiben, denn den übernehmen sämt –
liche Parteien, mit all ihren Koalitionsverhand –
lungen und Gesprächen, gleich voll mit, sofern
davon etwas an die Öffentlichkeit dringt !

Christian Lindner (FDP) findet deutliche Worte zu Jamaika-Koalition und den Grünen

Auf dem Parteitag in NRW rechnete Christian
Lindner deutlich mit einer Jamaika-Koalition ab
und noch mehr mit den Grünen, welche einzig
ihn und seine Partei zu Buhmännern machen
wollen. Er erklärte unter anderem, wie unter
den Grünen in der Merkel-Regierung ein FDP –
Finanzminister hätte handeln können : ´´ Ein
Bundesfinanzminister Lindner hätte Schulen in
Burundi und Botswana sanieren dürfen, aber nicht
in Neuss und Nürnberg.“
Und er macht deutlich, was von einer Jamaika –
Regierung hält : ´´ Jamaika wäre keine stabile und
keine gute Regierung geworden. Es ist besser gar
nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“ Daneben
zeigt er auf, wie man die FDP behandelt : ´´ Unsere
Positionen, unsere Anliegen, unsere Identität wurden
von den Anderen nicht ernst genommen „. Gegen –
über den Grünen von eigener Identität zu sprechen,
muß denen schon fast ´´ Rechts „ anmuten. Denn
für die Grünen ist Deutschland nur noch dies Land.
Lindner nennt dass, was die Grünen wollen ´´ einige
gefährliche Vorhaben „.
Natürlich ist die FDP nun über Nacht nicht die Par –
tei geworden und man muß sich gewiß zu Recht fra –
gen, ob sich Lindner auch so aus der Deckung getraut,
wenn ihm nicht der Wahlerfolg der AfD so sehr im
Nacken gesessen. Aber er zeigt deutlich auf, dass
bedeutend besser ist, nun vier Jahre in der Opposition
zu sitzen und dadurch sein Selbstwertgefühl zu bewah –
ren als unter Merkel eine Regierung zu bilden ! Die
wahren Verlierer sind nämlich schon jetzt all jene
Parteien, welche mit der Merkel-Partei noch um
Pfründeposten ringen.
Christian Lindner hat wohl erkannt, dass solch eine
Regierung, wie jede Regierung unter Merkel zuvor,
Null für das Deutsche Volk bringen werde. Von da –
her zahlt sich jedes Vermeiden einer Beteiligung an
solch einer Regierung, spätestens bei den nächsten
Wahlen in vier Jahren, doppelt und dreifach aus !
Und vielleicht kann man schon bei Neuwahlen er –
folgreich davon profitieren, dass sich SPD, Grüne,
CDU und CSU nur noch um Kopf und Kragen re –
den, ohne das aller Geringste zu bewirken ! Haben
doch schon die letzten vier Wochen es mehr als
deutlich aufgezeigt, dass es keinen Unterschied
macht ob man eine Regierung unter Merkel oder
überhaupt keine handlungsfähige Regierung hat !
In diesem Sinne kann selbst eine FDP dabei nur
noch gewinnen.
Wohlweißlich blickt man auf die AfD, welche
auffallend zurückhaltend in den letzten Wochen
ist, da quasi Merkel, Schulz, Steinmeier, Özdemir,
Seehofer und Söder, sowie Göring-Eckhardt den
Wahlkampf zu ihren Gunsten führen. Jeder Auf –
tritt eines Politikers der CDU, CSU, SPD und der
Grünen, ist für die AfD geradezu wie ein Fünfer
im Lotto. Derzeit ist die beste politische Losung :
Durch Nichtstun an die Macht zu kommen !

Gemeinplätze oder die Neuerfindung der Sprechblase

Im ´´Tagesanzeiger „ war Dominique Eigenmann
sehr in Eile als er einen Artikel über Frank-Walter
Steinmeier schreiben musste. Immerhin hatte der
Letztere schon einen Tag zuvor der ´´ WELT „
ein Interview gegeben.
Mit dem Fluch des ewig Zuspätkommenden legt
der Autor dann los. Dabei passierte dann das Miß –
geschick, da ihm auf der Stelle nichts rechtes ein –
fallen wollte, – und Rechts geht ja schon mal gar
nicht – , wie man es nun am besten umschreibt,
dass doch Politiker nur Blasen quatschen. Kann
man ja nicht so offen schreiben. Immerhin ist es
ja des Politikers in Deutschland tägliches Brot,
viel zu reden ohne jemals wirklich etwas zu sa –
gen. Aber wie umschreibt man das ?
Eigenmann, wie schon der Name es sagt, etwas
eigenwillig, fiel da nur folgender sensationeller
Satz ein : ´´ In seinen Reden perlen die Gemein –
plätze nur so daher, selbst wenn er ganz eindring –
lich und ernst sein möchte „.
Schon war es passiert ´´ Plätze „ statt ´´ Sätze „ !
Der Leser mag es gelassen nehmen, denn ganz
gewiß können Steinmeiers Sprechblasen mittler –
weile schon ganze Plätze füllen.
Wird der linke Politiker in Deutschland fortan
nicht mehr Allgemeinsätze von sich geben, son –
dern gemeine Plätze ?
Dominique Eigenmann hat es jedenfalls geschaftt
mit ´´ Gemeinplätze „ das Wort des Jahres 2017
zu erfinden. Und nichts beschreibt besser all das
Geschwätz der Jamaika-Koalitionsverhandlungen.

Jamaika-Koalition : Zwischen den Kommentaren gelesen

Man muß wahrlich kein Experte sein, sondern sich
nur anschauen, wen und was die Parteien da auf –
bieten, um zu wissen, dass da nichts läuft.
Immer noch bekommen die Politiker in Berlin keine
Regierung zustande. Das wundert einem auch nicht
bei den Verhandlungspartnern. Die können nämlich
nur ihre Dummheit in Worte kleiden. kleiden.                                                                        FDP-Politiker Wolfgang Kubicki etwa, welcher uns
angesichts des Klimagipfels in Bonn, mit Sprüchen,
wie ´´ Ich gehe jetzt anderthalb Stunden duschen
kommt ! Von Umweltbewußtsein hat der sicher
noch nie ein Wort gehört und angesichts solcher
Kommentare könnte man glatt annehmen, dass
der noch nicht einmal weiss, das der Klimagipfel
zu Bonn tagt. Sicherlich weil der schwer damit zu
tun das Geld der Superreichen vor der Steuer zu
retten.
Der Grüne Cem Özdemir macht es auch nicht viel
besser. Sein Kommentar ´´ Entscheidend ist das
Ergebnis. Das Ergebnis muss stimmen „, will so
viel heißen, wie dass es eigentlich scheißegal ist,
um was es geht. Hauptsache denn für die Grünen
springt etwas dabei heraus.
Die Grüne Simone Peters hatte sichtlich noch nicht
ausgeschlafen, da sie der Meinung : ´´ Wir haben
alle ein bisschen Schlaf notwendig „. Was brauchen
wir da noch eine Regierung ? Geht es doch schein –
bar nur darum, dass die Politiker in Berlin weiter
schlafen können.
Während das Weiterschlafen der Politik stark ge –
fährdet, hat CDU-Politiker Kauder nur Angst um
das Wochennende. ´´ Es geht weiter. Das ganze
Wochenende, davon gehen wir mal aus „ fürch –
tet er. Da man bei seiner Leistung als Politiker
ohnehin nicht zwischen Arbeits – und Freizeit
zu unterscheiden vermag, dürfte es auch keine
Rolle spielen, wo Zauder-Kauder am Wochen –
ende nun untätig herum sitzt. Aber der mußte
ja der Presse irgendwas sagen, wenn er sonst
schon nicht das Geringste vorzuweisen hat.
Auch Christian Lindner von der FDP ist ganz
der Meinung, dass es sich noch etwas hinzie –
hen werde : ´´ Ein solches „historisches Projekt
darf nicht an ein paar Stunden, die fehlen, schei –
tern „. Aber natürlich, Herr Lindner, ist wieder
einmal die Zeit schuld. Soll man ihnen noch bis
2020 Zeit geben, dass sie auch mal was gebacken
bekommen ?
Armin Laschet hingegen, versucht geschickt zu um –
schreiben, dass er oft gar nicht weiß, über was da
eigentlich verhandelt wird : ´´ Es gab bei vielen
Themen ein Verstehen, aber keine Kompromisse.
Das ist das Traurige „. Nein, das eigentlich Traurige
daran ist, welch Bande von Versagern da beieinan –
der gesessen ! Aber wir fragen Herrn Laschet lieber
gar nicht erst, wie viele von diesen Themen denn
im Sinne oder gar zum Wohle des deutschen Volkes
sind. Solch eine Frage stellt sich in diesem Bundes –
tag ohnehin niemand mehr !
Auch Gerd Müller von der CDU bekommt nichts hin.
Das muss der offen eingestehen : ´´ Das war schwie –
rig und das bleibt schwierig. Und deshalb machen wir
morgen weiter. Und dann hoffen wir, dass wir zum
Abschluss kommen „. Wie war das doch noch ? Mor –
gen, morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute !
Und schwierig wird ein Gespräch immer dann, wenn
man es nie gelernt hat, sich durchzusetzen. Und als
Bundesentwicklungsminister kann Müller eben nur
deutsche Steuergelder, zumeist vollkommen sinnlos,
im Ausland verbraten, um dann zuzusehen, wie sich
daraus nichts entwickelt. Aber zusehen, wie sich nichts
entwickelt, dass kann der Herr Müller so prima, dass er
unbedingt bei den Verhandlungen mit dabei sein muß !
Bleibt noch Horst Seehofer von der CSU, auch so ein
Talent im Nichtstun, das immer so tut als würde er
bis zum Umfallen schuften. Sein Kommentar : ´´ Wir
werden alles Menschenmögliche tun, um auszuloten,
ob eine stabile Regierungsbildung möglich ist „. Sicht –
lich war sein Echolot schon stark beschädigt, bevor
die Verhandlungen überhaupt begonnen. Seitdem
hat Seehofer nichts mehr auf dem Schirm und genau
so tritt er auch auf !