AfD : Der Feind in den eigenen Reihen

Jörg Meuthen hängte sich einst an Berndt Lucke um bei
der AfD nach oben zu kommen. Nachdem Lucke quasi
entthront, war der Weg für Meuthen frei geworden.
Sichtlich hat der Herr Professor großes Gefallen an der
Macht gefunden und dabei steht ihm nur eine noch
im Weg : Frauke Petry. Sichtlich hat Meuthen große
Ambititionen und als Akademiker vertritt er kaum
jenen Teil des Volkes der AfD gewählt. In dem Ringen
um die Macht nimmt Meuthen es daher gerne in Kauf
die Partei zu spalten und enorm zu schädigen. Wofür
das alles ? Für den privaten Machtgewinn ? Meuthen
sollte eigentlich im Interesse seiner Wähler handeln
aber benimmt sich wie der typische Professor, der
meint, vor seinen Studenten nur das alleinige Sagen
zu haben. So benimmt er sich nun auch ganz wie der
Elefant im Porzellanladen. Es wird nun auch deutlich,
daß Wolfgang Gedeon nur ein Bauernopfer gewesen,
weil er als Anhänger Petrys, Meuthens Ambitionen im
Wege stand. Daher sollte die AfD Meuthen nur eher
mit Freude gehen lassen, bevor der die Partei vollends
spaltet. Genau das passiert, wenn man sich in einer
neuen Partei als Führungspolitiker einlässt, die im
bisherigem Staatssystem bereits Pfründe inne gehabt.
Diese Sorte kennt nur das eigene Wohlergehen und
nicht das Interesse der Wähler. Darum sollte sich jede
neugegründete Partei vor solchen Volksvertretern
hüten, die in den eigenen Reihen schlimmer sind als
jede gegnerische Partei ! Und man darf sich sicher
sein, daß man in Zukunft in dieser Hinsicht noch so
Einiges von Jörg Meuthen hören werden. Schon das
auffallende Interesse der einschlägigen Medien an
seiner Person, lässt da Schlimmes befürchten.

Wahlkampf in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist Wahlkampf und so richtig können die
mehr als blassen Spitzenkandidaten von Grünen, CDU und SPD
ihrem eingeschworenem Feind, der AfD, nicht so recht beikom –
men.
Allem voran der grüne Spitzenkandidat Winfried Kretschmann ent –
puppte sich als absoluter Schwächling. Zuerst lehnt er feige jede
offene Diskussion mit dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Meuthen
ab, um sodann sogar noch eine Spur feiger, sodann versuchend
Schützenhilfe von der Moderation des Fernsehduells vom SWR
zu erpressen.
Auch der SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid war zunächst viel zu
feige, um sich Jörg Meuthen offen zu stellen.
Und der Spitzenkandidat der CDU, Guido Wolf, ist Jörg Meuthen
in keinster Weise gewachsen. Nun heult er gar den Grünen und
der SPD gegenüber ´´ Wir dürfen uns nicht auseinanderbringen
lassen „. Gleichzeitig aber greifen dessen Wadenbeißer, die JU,
aber Kretschmann offen an.
Es ist schon ein erbärmliches Schauspiel, wie in Badem-Württem –
berg gleich drei Spitzen-Politiker nicht genügend Argumente zu –
sammenbekommen, um sich einen einzigen AfD-Politiker zu be –
haupten.
Angeblich gilt in den Medien der Grüne Winfried Kretschmann
als Favorit. Derselbe hat neben mehr als schwachen Wahlkampf –
auftritten, nun auch noch mit einer Parteispendenaffäre zu ringen.
Der Berliner Vermögensberater Jochen Wermuth hat nämlich den
Grünen in Baden-Württemberg vor der Landtagswahl überraschend
300.000 Euro gespendet. Rein zufällig leitet Wermuth leitet eine
Investmentfirma für nachhaltige Umweltprojekte und ist unter
anderem auch Unterstützer von Greenpeace.
Man muß sich schon sehr wundern, dass es doch tatsächlich noch
Wähler gibt, die solche Spitzenkandidaten wählen.

AfD-Spitzenpolitiker beherrscht in SWR-Diskussion souverän die Spitzenpolitiker

Es wurde ganz wie erwartet nur die übliche Medienshow
in Baden-Württemberg. Schon im Vorfeld hatte der Grünen-
Spitzenpolitiker Winfried Kretschmann und der SPD-Spitzen –
kandidat Nils Schmidt gezielt Einfluß auf das Fernsehen ge –
nommen, damit gedroht, ein gemeinsames TV-Format im
SWR abzusagen, weil sie Sorge hätten, die Moderatoren
würden die rechtspopulistischen Tendenzen der Partei
nicht genug thematisieren und der AfD damit eine zu
große Bühne geben. Das zeigt zum Einen die unschöne
Verflechtung von Politik und öffentlich-rechtlichen Fern –
sehsendern und zum anderen zeugt die gezielte Einfluß –
nahme nicht gerade von einem Demokratieverständnis,
wenn sie die SPD und Grünen dadurch im Wahlkampf
einen unlauteren Vorteil verschaffen. Augenscheinlich
haben also gewisse Parteien ihren Wählern schlichtweg
so wenig zu bieten, das sie zu solchen Mitteln greifen
müssen.
Erst als dieser Erpressungsversuch in den Medien bekannt
geworden und die Spitzenkandidaten von Grünen und SPD
allgemein für ´´ Feiglinge „ im Volk gehalten, bequemten
sich beide Parteien um Einlenkung. Von Einsicht allerdings
weder bei Rot, noch bei Grün eine Spur. Für die war die
Sache eben nur ´´ unglücklich verlaufen „ !
Wie wenig Ministerpräsident Kretschmann aus der ganzen
Sache gelernt hat, zeigt derselbe zu Beginn der Diskussion,
indem er der gerade erst versucht hatte die Medien zu er –
pressen, nun die „Demagogie“ und „Sprache von Extremisten“
im baden-württembergischen Landtagswahlprogramm anpran –
gerte. Nur im linken Schmierblatt ´´ Die Zeit „ versucht man,
natürlich auch einseitig gegen AfD gerichtet, sich die Diskus –
sion schön zu reden. Natürlich beherrschte der AfD-Kandidat
Jörg Meuthen souverän die Runde. Die ebenso blassen wie
argumentlosen Gegenkandidaten, welche doch gemeinsam
die AfD entlarven wollten, ein anderes Wahlthema scheinen
die nicht gehabt zu haben, sehen da sehr alt aus als sie Jörg
Meuthen nicht mit einer einzigen ihrer Anschuldigungen und
dass nicht einmal Fünf gegen Einen, zu Fall bringen konten.
Nun wissen wir auch, warum diese Feiglings-Kandidaten den
SWR um Schützenhilfe zu erpressen suchten !
Noch weniger Vertrauen erweckte Merkels Mann, der CDU –
Spitzenpolitiker Guido Wolf, welcher quasi die Feiglingsbande
nicht gegen den AfD-Politiker zu verteidigen mochte, weil er
zum Sitzen zwischen allen Stühlen verdammt, zum Einen um
gegen die AfD zu wettern, zum anderen denen aber Stimmen
abzunehmen. Schon deshalb konnte er nicht SPD- Schmidt und
Grünen-Krestschmann zu Hilfe eilen und deren platte Polemik
unterstützen.
Eigentlich brauchte so der AfD-Politiker nicht einmal ins Detail
zu gehen, um seine blassen Gegner souverän zu beherrschen.
Das die anderen Spitzenkandidaten kaum mehr als Parolen
gegen die AfD in der Tasche haben, bewies auch Hans-Ulrich
Rülke von der FDP, welcher dem AfD-Politiker allen Ernstes
populistisch angesichts der hohen Flüchtlingszahlen vorwarf
´´ Ihre Partei freut sich doch über diese Entwicklung „. Herr
Meuthen tat dann auch das einzig Richtige und ignorrierte
den FDP-Mann.
Nach solch einer Diskussion fragt man es sich einmal mehr,
wie in Baden-Württemberg die Menschen bloß einen Grünen
wie Winfried Kretschmann überhaupt je wählen konnten.