Anna Prizkau in Chemnitz

Ohne Zweifel hätte es Anna Pritzkau als Verfasserin
von Groschenromanen weiter gebracht wie als Jour –
nalistin. Ihr Stil erinnert stark an den eines Relotius.
Zum Glück entgehen den meisten Lesern ihre dies –
bezüglichen Ergüsse, weil sie nur noch im Abo zu
haben sind, und kaum einer dafür auch noch Geld
ausgeben will. So gleicht die Pritzkau der ungehör –
ten Ruferin im Walde.
Nach den angeblichen Hetzjagden zu Chemnitz,
war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die
Pritzkau dorthin verirrte und das Thema im Stil
von Omas Liebesromanen aus der guten alten
Zeit, abarbeitete.
,, Seit letztem Jahr denkt man an Skins, wenn man
an Chemnitz denkt „ heißt es bei ihr. Nun sind
zwar die Skinheads mittlerweile ebenso aus der
Mode gekommen, wie ihr Schreibstil, aber die
Pritzkau lebt ohnehin in einer anderen Welt.
Dieselbe gleicht eher dem verspieltem Vorstell –
ungsvermögen einer Zwölfjährigen, wie sie es
sogleich beweisen wird : ,, Karl Marx sieht so
aus wie ein Pokémon. Kein gutes. Seine Stein –
haare sind animehaft kantig. Über den Augen
liegt ein Schatten „.
Nun ja, wahrscheinlich hetzte die Pritzkau
den Pokemons ebenso hinterher, wie einem
guten Artikel.
Natürlich wird unsere Anna nicht nur von den
Bildern von Rechten aus den Nachrichten stark
geplagt, sondern wird hierbei sogar, – wie prakt –
isch -, auch gleich noch ein Opfer des schier un –
vermeindlichen Klimawandels : ,, Bösartig brennt
die Sonne auf der Haut „. Während der Leser an
dieser Stelle bereits echt besorgt um die Auswirk –
ungen eines Sonnenstichs auf das Gemüt der Au –
torin, wird dieselbe arg von Zerrbildern aus den
staatlichen Nachrichten geplagt. ,, Und im Kopf
sind die Bilder dieser Stadt vom letzten Sommer,
ein hundert Mal gesehen in Nachrichten, im In –
ternet: Die tausend Blumen auf der Straße, auf
der ein junger Mann ermordet worden war. Der
Marsch der Extremisten. Das Brüllen der Betrun –
kenen am Schlossteich, die sich „Revolution Chem –
nitz“ nannten und Ausländer angriffen. Und auch,
wie ein endloser, ewiger Flashback, das Gesicht
Alexander Gaulands, der noch im Nazideutsch –
land-Chemnitz zur Welt gekommen ist.„.
Ja, dieses Mal bekommt der FAZ-Leser sogar so et –
was wie Spannung geboten. Hat die Pritzkau nun
tatsächlich einen Sonnenstich und wurde somit
ein Opfer des Klimawandels ? Hatte sie auch zu
diesem Zeitpunkt genügend getrunken oder be –
kommt sie gleich einen Zitteranfall wie die olle
Merkel ? Und was löste den seltsamen Flashback
in ihr aus?
Immerhin hatte ihre Freunde oder Halbfreunde,
( Waren es echte Freunde oder nur die auf Face –
book ? ) die Anna noch eindringlich davor gewarnt
nach Chemnitz zu gehen. Leider dachte dabei nie –
mand an den Klimawandel und hat ihr geraten
nicht unter Sonnenblocker 2000 bei heißem Wet –
ter auf die Straße zu gehen.
So kam es wie es kommen musste: Anna steht in
der prallen Sonne, von Fantasien mit trunkenen
Nazis arg geplagt! Sie hat völlig die Orientierung
verloren in Chemnitz. Schlimmer noch, niemand
da der ihr hilft. Mit schon verschwommen wer –
denen Blicke stellt sie fest : ,, Jetzt sind kaum
Menschen auf der Straße „. Kein bärtiger Linker,
mit der Ausstrahlung von Che, ist zur Stelle, um
ihn einen schönen Spruch über die bösen Rech –
ten zu entlocken, so das er Anna eine wohlige
Gänsehaut beschert. Die Sonne brennt so sehr,
dass Anna Chemnitz nicht mehr wie gewohnt
in Schwarzweiss sondern gar in Farbe vor sich
sieht! Doch was geschieht da jetzt ?
Kanna Anna der heißen Sonne von Chemnitz
oder ihren ewigen Flashbacks entkommen?
Während der Leser der Apothekenschau, die
sozusagen gehobene Information gegenüber
der Berichterstattung der FAZ darstellt, längst
wissen, dass Anna alle Anzeichen einer star –
ken Dehydrierung aufweist, fiebert der linke
Leser immer noch mit der Autorin mit. Wird
Anna etwa all ihre linken Ideale und Über –
zeugung über Bord werfen und gar die Was –
serflasche eines Ausländer jagenden rechten
Chemnitzer annehmen? Oder schafft sie es,
sich bis zur nächsten jüdischen Gemeinde
oder Antifa-Treff durchzuschlagen?
Die Spannung wird auf das Unerträglichste
gesteigert, das der Leser tatsächlich fast ge –
neigt, den ganzen Artikel bei der FAZ zu kau –
fen. Aber 2,95 die Woche, dass ist dann die
Sache doch nicht wert!
Verdammt, da wären wir doch beinahe in
so eine Abo-Falle getappt!

Zur politischen Schieflage in Deutschland

Eigentlich war die Schieflage. in welche Deutschland
geraten, schon seit Jahrzehnten erkennbar gewesen.
Die Wirtschaft vermochte sich mit der Wende im
Osten hinüberretten, indem sich gerade noch recht –
zeitig neue Absatzmärkte und Billiglohn-Produktions –
stätten für sie erschlossen. Doch es war voraussehbar
das irgendwann auch dieser Markt gesättigt sein werde.
Damals als das Internet noch nicht so in Mode, war es
ein Leichtes jeden Kritiker einfach als Irren oder
irregeleitet abzutun und am liebsten als ´´ Rechte „
oder Nazis zu bezeichnen.
So war es noch bis 2014 üblich, daß sich da eine Bun –
deskanzlerin oder Bundespräsident in die Nähe von
Problemzonen begaben, um dort eine ihrer üblichen
Beschwichtigungsreden zu halten und obwohl sich an
der Gesamtsituation rein gar nichts änderte, glaubten
ihnen noch viele.
Wie absurd die ganze Situation jedoch in Wahrheit
iat, zeigt sich in einem Vergleich : Man stelle es sich
einmal vor, eine jüdische Gemeinde wird von Nazis
drangsaliert. Ihre Mitglieder werden beschimpft
und auf den Weg zur Synagoge überfallen. In ihrer
Verzweiflung wenden sie sich an die Politik. Nun
kommt ein führender Politiker des Landes zu ihnen,
doch der sagt sie, die Juden, seien selbst Schuld da –
ran, denn sie müßten viel toleranter sein und ihren
althergebrachten Glauben, den der Nazis anpassen
und natürlich auch ihr koscheres Essen aufgeben, da –
mit jüdische Kinder und Nazikinder gemeinsam in
der Schulspeisung zusammen essen können, denn
immerhin gäbe es dort mehr Nazikinder als Juden.
Sodann fährt jener Politiker wieder nach Hause und
gibt der Regierung die Empfehlung, daß diese viel
mehr Geld zur Verfügung für die Bildung der Nazi –
kinder ausgeben müsse, damit möglichst viele von
denen studieren können. An der Situation der jüd –
ischen Gemeinde ändert sich indes nicht das Ge –
ringste. Die verschlimmert sich sogar als die Regier –
ung dazu übergeht, in ihrer Stadt vermehrt Nazis
aus Schweden, Finnland, Estland und der Nieder –
lande, die in ihren Heimatländern politisch verfolgt,
in ihrer Stadt ansiedelt. Nachdem nun mehrfach jüd –
ische Frauen auf den Weg zur Synagoge sexuell be –
lästigt und es sogar zu einigen Vergewaltigungen ge –
kommen, protestiert die jüdische Gemeinde öffent –
lich dagegen. Aber Unterstützung erhält sie keine,
nein im Gegenteil nun wird die jüdische Gemeinde
auch noch in der Presse scharf angegriffen, daß sie
intolerant, rassistisch und so die eigentlichen Nazis
im Lande seien.
Würde dies so stattfinden, was gäbe es weltweit für
einen Aufschrei unter den Juden. Doch es ist durchaus
gängige Praxis, daß genauso mit dem deutschem Volk
umgegangen wird. Und keine Einzige von all den selbst –
ernannten ´´ Menschenrechts „ – und ´´ Antirassismus „ –
organisationen protestiert dagegen, weder vor der UNO
noch in der EU, finden die Deutschen deshalb Gehör. Und
erst recht nicht bei ihrer eigenen Regierung !