Eine UN-Kommission soll Kriegsverbrechen in der Ukraine aufklären

Überraschend schnell kam die kleine UN-Delega-
tion unter Leiter der Untersuchungskommission
für die Aufklärung von Menschenrechtsverletz-
ungen in der Ukraine, Erik Mose, zu dem Schluss,
dass die russischen Soldaten zahlreiche Kriegver-
brechen begangen haben. Das Ganze geschah nicht
nur ohne Hinzuziehung eines Gerichts und äussert
schlampig! Massengräber in den jüngst befreiten
Gebieten wurden nicht aufgesucht oder gar unter-
sucht, sondern im Großen und Ganzen beschränk –
ten sich die Untersuchungen auf Befragungen und
ukrainischen Berichten!
Solche Befragungen kennt man noch aus den Zei-
ten des Kosovo-Kriegs, wo Albaner, die noch vor
dem Anmarsch der Serben geflohen, hinterher
den Kamerateams westlicher Nachrichtensen-
dern davon berichteten angebliche Augenzeu-
gen serbischer Verbrechen gewesen zu sein.
Solch falsche Zeugen wurden bei Ende des
Zweiten Weltkriegs die übliche Untermauer-
ung, dass man selbst im Krieg nur der Gute
gewesen sei. Bekanntestes Beispiel war die
Tochter des kuwaitischen Botschafters in
den USA, die als angeblich kuwaitische
Krankenschwester vor der UN über angeb-
liche irakische Verbrechen auf Säuglings-
stationen ausgesagt, was dann als einer
der Gründe für den Einmarsch in den Irak
galt.
Und nun 2022 tritt Erik Mose mit seinem
nur dreiköpfigen Team in der Ukraine den
Beweis an, dass man bei der UN nicht das
aller Geringste aus derlei Befragungen ge-
lernt hat, da seine „Ermittlungen“ zum er-
heblichen Teil auf die Befragung von mehr
als 150 solcher Opfer und Zeugen beruhen.
Als Feigenblatt der angeblichen Experten-
kommission dient, dass die Ermittler auch
„zwei Vorfälle von Misshandlungen von Sol-
daten der Russischen Föderation durch uk-
rainische Streitkräfte bearbeitet“ hätten. Und
dies wo im Internet dutzendweise Videos zu
finden sind, auf dem sich ukrainische Solda-
ten filmen ließen, wie sie russische Soldaten
misshandelten. Besonders beliebt war dabei
das Anschießen besonders in die Knie. Das
sich dies gewiss nicht bloß auf „zwei Fälle“
beschränkte, macht schon der Umstand deut-
lich, dass die Ukrainer beim jüngsten Gefan-
genenaustausch keine 55 russische Soldaten
zusammenbekamen und auf Zivilisten zurück-
greifen mussten!
Eine wirklich unabhängige Aufklärungkom-
mission für Kriegsverbrechen würde erst ein-
mal gründlich ihre Arbeit tun, und nicht so-
gleich nach ein paar Befragungen einen gan-
zen „Katalog der Grausamkeit“, von „außer-
gerichtlichen Hinrichtungen, sexueller Ge-
walt, Folter und anderer unmenschlicher
und erniedrigender Behandlung von Zivilis-
ten und Kriegsgefangenen“ präsentieren!
Der Norweger Richter Erik Mose, der an-
sonsten am Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte tätig, also für dieselbe EU
tätig ist, die im Krieg einseitig die Ukraine
unterstützt, kann man daher wohl kaum als
„unabhängig“ bezeichnen. Was man in der
EU tatsächlich von Menschenrechten hält,
verdeutlicht die Tatsache, dass man in der
EU die Benes-Dekrete zu „EU-Recht“ er-
klärt!
Das ist in etwa so „unabhängig“ als ob die
Russen eine Kommission, bestehend aus
einem Chinesen, einen Iraner und einen Ar –
menier, die ukrainischen Kriegsverbrechen
aufklären lassen würde!
Ich will hier nun nicht die Russen verteidigen
oder von denen begangene Kriegsverbrechen
relativieren, denn ganz gewiss wird es diese, –
wie in jedem anderen Krieg auch – , gegeben
habe, aber man kann doch wenigstens eine
halbwegs ehrliche Aufarbeitung derselben
erwarten und nicht, dass man solch reine
Show vorgesetzt bekommt, bei der man sich
noch nicht einmal bemüht, wenigstens den
Schein einer Unabhängigen Untersuchung
sich zu geben!
Es war im Ukraine-Krieg ohnehin schon
genug derartiger Shows abgezogen worden,
wie etwa die, dass plötzlich die NGO der
Asyl – und Migrantenlobby, Human Right
Watch sich als „Experten“ und Untersucher
von Kriegsverbrechen, natürlich nur der
Russischen, aufspielte. Es dürfte daher nie-
manden verwundern, dass es immer diesel-
ben von gewissen westlichen Staaten alimen-
tierte NGOs sind, die dann als vermeintlich
„unabhängig“ als Ermittler und Aufklärer
auftreten.
Die UNO hätte sich selbst ein Eingefallen
getan, wenn sie tatsächlich unabhängige
Richter aus nicht selbst in den Krieg ver-
wickelte Staaten entsandt, und nicht nur
solche, die bei der EU auf der Lohnliste
stehen! Aber vielleicht ist dass ein Zeichen
dafür, dass die UN unter UN-Generalsek-
retär; dem ebenfalls lange Zeit auf der EU-
Lohnliste stehenden portugiesischen Poli-
tiker António Guterres, endgültig jegliche
Unabhängigkeit verloren hat! Von daher
ist es nur verständlich, dass die ebenfalls
alles andere als unabhängige Regierung
aus Deutschland, unbedingt einen Dauer-
platz im Sicherheitsrat genau dieser UNO
haben will! So schließt sich der Kreis in dem
im Krieg in der Ukraine eine Frak-Show die
andere ablöst.

„Dankbare“ Ukraine fällt Regierung aus Deutschland in den Rücken

Augenscheinlich trägt die von der Regierung aus
Deutschland so viel unterstützte ukrainische
Regierung maßgeblich eine große Mitschuld an
der Gaskrise in Deutschland.
Gazprom bemängelt der russischen Nachrichten-
agentur Interfax zufolge, dass die Ukraine die Lie-
ferungen nur noch durch eine Leitung erlaube.
Durchgelassen werde das Gas nur noch an der
Messstation Sudscha. Gazproms Pläne für die
Durchleitung am Punkt Sochranowka seien ab-
gelehnt worden.
Es ist schon beschämend genug, dass, während
die ukrainische Regierung mit dem Finger auf
Deutschland zeigt und das Land diesbezüglich
mit Vorwürfen überschüttet, selbst russisches
Gas bezieht und an den Handel durch Transit-
gebühren kräftig mit verdient!
Als Höhepunkt an Skrupellosigkeit kann es da-
her verstanden werden, dass nun obendrein der
ukrainische Weltkongreß wegen der Ausnahme-
genehmigung für die Lieferung der in Kanada ge-
warteten Siemens-Turbine für die Nord-Stream-1-
Pipeline nun Kanada zu verklagen! Er will die Lie-
ferung der Turbine an Russland verhindern, und
damit die russischen Gaslieferungen nach Europa
regelrecht sabotieren!
Der Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft
durch einen Stopp der russischen Gaslieferungen
wird dabei von den Ukrainern sichtlich in Kauf
genommen.
Wer solche Freunde hat braucht wahrlich keine
Feinde! Noch ist man im Bundestag schlichtweg
zu dumm, um dies zu begreifen, und unterstützt
weiterhin die Regierung Wolodymyr Selenskyj.
Selenskyj selbst lässt inzwischen mit den von den
USA gesandten Mehrfachraketenwerfer die über-
wiegend von Russen bewohnten Gebiete des Don-
bass beschießen. Dass es dabei auch zu Toten un-
ter der Zivilbevölkerung kommt, will man in Ber-
lin ebenso wenig erkennen, wie die Bestätigung
der UNO, dass ukrainisches Militär zunehmend
die eigene Zivilbevölkerung als Schutzschilde in
einen Krieg missbraucht, den die Regierung aus
Deutschland unterstützt und mitfinanziert! Der-
weil singt Selenskyj in Kiew Hohelieder auf die
moderne westliche Artillerie. Die Regierung aus
Deutschland wird wohl erst aufwachen, wenn
die eigene Wirtschaft zusammenbricht oder sie
sich vor einem internationalen Kriegsverbrecher-
tribunal selbst wegen Beihilfe zu ukrainischen
Kriegsverbrechen verantworten müssen. Und
die wird es zweifelsohne geben, sollte dem uk-
rainischen Militär die Rückeroberung von Don-
bass und Krim tatsächlich gelingen. Schon seit
2014 schonten die Ukrainer keine Zivilisten in
ihren Kämpfen im Donbass, die schließlich zum
Hauptauslöser des Krieges 2022 wurde!
Von ihrem eigenen Volk werden Scholz, Baerbock,
Stack-Zimmermann, und was da sonst noch so an
Kriegstreibern im Bundestag rumlungert, kaum
Unterstützung bekommen, wenn man sie einst
vor ein Gericht stellen wird. Zumal die gerade
voll damit beschäftigt sind, auch das letzte biß-
chen Vertrauen, dass noch von einem schwin-
denden Rest der Bevölkerung in sie gesetzt, zu
zerstören.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier be-
suchte vorsichtshalber schon einmal, dass in
Deutschland stationierte US-Militär, um sich
dort einzuschleimen. Man kann ja nie wissen,
ob man sich nicht schon bald von demselben
gegen das eigene Volk schützen lassen muss!

Ukraine: Es wird zunehmend auf Terror gesetzt

In der buntdeutschen Staatspresse ist zu lesen:
„Der von den russischen Besatzungstruppen ein-
gesetzte Bürgermeister der Kleinstadt Enerhodar
ist bei einem Sprengstoffanschlag am Sonntag
schwer verletzt worden. „Der selbst ernannte
Chef der ‚Volksadministration‘ von Enerhodar,
Andrij Schewtschik, ist durch eine Explosion am
Eingang des Wohnhauses verletzt worden, in dem
seine Mutter lebt“, teilte die ukrainische Militär-
verwaltung des Gebiets Saporischschja am späten
Sonntagabend auf ihrem Telegram-Kanal mit. Es
handle sich um einen gezielten Partisanenangriff
gegen einen Kollaborateur, heißt es weiter“.
Was bei IS, Hisbollah und Taliban noch als „terro-
ristischer Anschlag “ galt, ist nunmehr also „Parti-
sanenkampf“. Dieser Anschlag zeigt aber auch klar
auf, dass in der Ukraine selbst die Zustimmung für
die Regierung unter Wolodymyr Selenskyj und dem
Krieg zu bröckeln beginnt, und zwar so gefährlich,
dass diese Regierung nun zu Terror, Mord und Ein-
schüchterungen greifen muss, um Sympathisiern in
der Bevölkerung für die Russen zu unterbinden.
Sichtlich fühlen sich immer mehr Ukrainer nicht
nur von ihrer Regierung, sondern auch von ihrer
Armee im Stich gelassen.
Waren zuvor schon bei den ukrainischen Rücker-
oberungen viele der auf den Straßen Erschossenen
an ihren weißen Armbinden als pro-russisch zu er-
kennen, gaben die Mitteilungen von ukrainischen
Zivilisten, dass sie vom eigenen Militär festgehal-
ten und als lebende Schutzschilde missbraucht,
von denen es inzwischen so viele gibt, dass es die
buntdeutsche Staatspresse nicht mehr schafft, sie
alle rauszuschneiden ( s. Spiegel ), erste Anzeichen
hierfür, so wird mit Sprengstoffanschlägen eine
neue Dimension erreicht.
Im Grunde spielt Wolodymyr Selenskyj damit so-
gar Putin in die Hände, denn der kann es nun of-
fen behaupten, dass jeder von den Russen ermor-
dete ukrainische Zivilist ein „Partisan“ gewesen
wäre. Mit solchen Terroranschläge gegen vermeint-
liche Kollaborateure könnte sich die ukrainische
Regierung letztendlich einen Bärendienst erwie-
sen haben. Es zeigt nebenbei aber auch wie ver-
zweifelt, trotz aller verkündeter militärische Er-
folge, die Lage der Ukraine ist, wenn man jetzt
selbst derjenige ist, der solch strategische Fehler
begeht.
Zugleich lassen derlei Zwischenfälle auch darauf
schließen, dass die ukrainische Regierung auf kei-
nen Fall an einem schnellen Frieden interessiert
ist. Man ist fast schon geneigt anzunehmen, dass
im Augenblick Wolodymyr Selenskyj dringender
Erfolge braucht als Wladimir Putin. Da die Uk-
raine schon jetzt ihre Beamten nicht bezahlen
kann, – also kurz vor dem Staatsbankrott – und
die Mächtigen auf dem G7-Gipfel deutlich ge-
macht, dass sie der Ukraine nicht auch noch
die Staatsführung bezahlen wollen und denen
dauerhaft den Krieg finanzieren, ist es eher
schon Putin, der nun auf Zeit spielen muss.
Zumal in den USA wie auch in Deutschland,
den beiden größten Alimentierer der Ukraine,
die Zustimmung in der Bevölkerung für diese
Unterstützung stark zu kippen beginnt.
So ist es nun also Wolodymyr Selenskyj, wel-
cher zunehmend der Getriebene ist. Was aber,
wenn es seiner Armee gelingt in die überwie-
gend von Russen bewohnten Gebiete im Don-
bass vorzudringen? Seine Maßnahmen gegen
Kollaborateure lassen das Schlimmste befürch-
ten. Werden wir dann am laufenden Band uk-
rainische Massaker und Kriegsverbrechen zu
sehen bekommen. Die buntdeutschen Medien
können dies nicht auf Dauer durch eine extrem
tendenziöse Berichterstattung unterdrücken.
Irgendwann kommt jede Wahrheit ans Licht.
Braucht gerade deshalb Wolodymyr Selenskyj
nun so sehr den totalen Sieg? Denn nur so lie-
ßen sich die Meldungen über eigene Kriegsver-
brechen der Ukrainer weiter verbergen!
Noch ist die buntdeutsche Regierung unter Olaf
Scholz bereit, der Ukraine milliardenschwere
Alibis zu verschaffen, aber wie lange noch?
Man müsste sich in der deutschen Presse doch
fragen, – ohne gleich als „Putin-Versteher“ hin-
gestellt zu werden -, warum so ein Sprengstoff –
anschlag unmittelbar darauf erfolgte, nachdem
es den Russen gelungen, das Asow-Brigade, die
zuvor das ukrainische Hauptelement der Unter-
drückung und Einschüchterung der russisch-
stämmigen bzw. pro-russischen Bevölkerung ge-
wesen, militärisch auszuschalten!
Noch kommentiert die buntdeutsche Presse uns
den Vorfall so: “ „Gemeldete Fälle von ukrain-
ischen Partisanenaktivitäten, die auf kollaborie-
rende Beamte und russische Artilleriesysteme
in Enerhodar und Melitopol abzielten, deuten
auf einen fortgesetzten und organisierten ukrai-
nischen Widerstand in besetzten Gebieten hin“,
kommentiert das Institute for the Study of War
den Vorfall, ein Thinktank, der die militärische
Lage in der Ukraine beobachtet“.
Übrigens war es während des Zweiten Weltkrieg
in Europa gängige Partisanenpraxis, vor allem
die Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten
mit „einzubeziehen“, um durch die dadurch aus-
gelösten Vergeltungsmaßnahmen der Besatzer,
die überwiegend die greifbare Zivilbevölkerung
betrafen, deern Kampfeswillen anzustacheln.
Und genau dies werden auch die ukrainischen
„Partisanenangriffe“ nun auslösen, indem sie
die Russen in Panik versetzen, diese dann auf
alles schießen, was sich bewegt und schon hat
man wieder die Bilder von getöteten Zivilisten,
die man für die eigene Propaganda so dringend
benötigt!
Jedoch haben die Ukrainer nicht viel aus der
eigenen Geschichte gelernt. So weiß nun die
buntdeutsche Presse zu berichten: “ Aber auch
aus Russland selbst gibt es immer wieder Berichte
über Anschläge und mysteriöse Explosionen. So
brach erst am 21. Mai. im Zentralen Aerohydro-
dynamischen Institut in Schukoswski bei Moskau
ein Feuer aus. Eine Woche zuvor gab es Anschläge
auf drei Rekrutierungsbüros der russischen Armee,
und aus diversen Städten wurden zuletzt immer
wieder Brände und Explosionen in Regierungsge-
bäuden gemeldet“. So spielt man Putin direkt in
die Hände, der mit diesen und seien es selbstins-
zenierte Anschläge die Kriegsbereitschaft unter
den Russen nur schüren, die dann um so lauter
nach Vergeltung an den Ukrainer schreien wer-
den. Damit setzen wohlgemerkt beide Kriegspar-
teien auf eine Eskalation, die in einer Spirale von
Gewalt enden wird!

Buntdeutsche Kriegstreiber bald in Den Haag vor Gericht?

Kaum hatten sich die buntdeutschen Erfüllungs-
politiker, Kriegstreiber und Hysterieverbreiter
aus dem Bundestag für weitere Waffenlieferun-
gen an die Ukraine ausgesprochen, da erklärt
die ukrainische Regierung auch schon Ziele in
Russland angreifen zu wollen.
Bravo! Dann haben die Kriegstreiber aus dem
Bundestag endlich ihren Angriffskrieg. Was die
ukrainische Regierung unter „militärische Ziele“
versteht, hat sie seit 2014 in ihren Kämpfen im
Donbass genügend unter Beweis gestellt. Sollte
es nun bei ukrainischen Angriffen in Russland
zu Toten unter der russischen Zivilbevölkerung
kommen, dann klebt deren Blut auch an den
Händen der buntdeutschen Waffenlieferanten
und dann sollten die, von Anton Hofreiter über
Christine Lambrecht und Annalena Baerbock bis
hin zu Marie-Agnes Strack-Zimmermann & Co
auch vor Gericht gestellt werden. Je nachdem,
was jetzt in Russland passiert, vielleicht sogar
direkt nach Den Haag überstellt werden!
Früher oder später werden neben den russischen
auch die von den Ukrainern in der Ukraine began-
genen Kriegsverbrechen ans Tageslicht kommen,
welche die buntdeutsche Staatspresse immer noch
verschweigt! Auch daran hat sich dass, was im Bun-
destag sitzt, mit schuldig gemacht, mit seiner eben-
so einseitigen, wie vorbehaltlosen Unterstützung
der Ukraine. Ebenso, wie man seit 2014 die dort
vorherrschende Korruption mit deutschen Steuer-
geld mitfinanzierte!
Mit jeder weiteren Entscheidung der Regierung
Scholz bezüglich der Ukraine lädt sie mehr Schuld
auf sich und klebt mehr Blut an ihren Händen.
Gewiss ist hier nur eines, dass sich die Bunte Re-
gierung und dass, was im Bundestag sitzt, darum
drücken wird, die politische Verantwortung für
ihr unverantwortliches Handeln übernehmen
wird. Keiner der „Slawa Ukraine“-Rufer wird
freiwillig zurücktreten oder sich dafür vor ei-
nem Gericht verantworten. Und der buntdeut-
sche “ Rechtsstaat “ gibt es nicht her, hier Ge-
rechtigkeit herzustellen!

Pure Heuchelei von Benes bis zu den Paralympics

Wer die Benes-Dekrete zu EU-Recht erklärt,
sollte andere lieber nicht über Menschen-
rechte belehren wollen!

Kann man eigentlich von Politikern, welche die
berühmt-berüchtigten Benes-Dekrete, welche
250.000 deutschen Zivilisten das Leben gekos-
tet, zu „EU-Recht“ erklärt, eine normale Beur-
teilung der Lage in der Ukraine erwarten?
In Deutschland darf man bei der dortigen Regier-
ung stark daran zweifeln! Aber in diesem Land
wird auch immer noch ein Konrad Adenauer,
welcher den Bau der Mauer 1961 mit dem Zün –
den einer Atombombe in der Ostsee oder einem
NVA-Truppenübungsplatz, also auf sein eigenes
Volk abwerfen wollte, immer noch einer der be-
liebtesten Politiker!
Überhaupt muss sich der Deutsche dieser Tage
wundern, dass all dass, was ihm die alliierte Pro-
paganda über ein halbes Jahrhundert eingebläut,
plötzlich wegen der Ukraine nicht mehr wahr sein
soll. Die Auslöschung sämtlicher größeren Städte
in Deutschland durch alliierte Bomberstaffeln, die
unseren Großeltern und Eltern noch als vollkom-
men „normales“ Kriegsereignis verkauft, ist nun
in der Ukraine ein Kriegsverbrechen.
Das systematische Zerstören und Zusammenbom-
ben von Häusern und Wohnblöcken im Libanon
durch die Israelis galt eben noch als stinkbormale
„Terrorismusbekämpfung“ und ist nun in der Uk-
raine ebenfalls ein Verbrechen.
Auch die unzähligen Massaker von US-Amerika-
nern in Vietnam, Afghanistan, dem Irak und wo
die USA sonst noch so Krieg geführt, führte nie
zu einer offenen Anklage der EU oder der bunt-
deutschen Regierung. Niemand forderte je eine
„unabhängige Untersuchung“ oder die Anklage
von US-amerikanischen und israelischen Befehls-
habern in Den Haag!
Wer vor einem Jahr zum 8. Mai noch behauptet,
dass die Vergewaltigung von über eine Millionen
Frauen, dem Niederbrennen von Städten und Dör-
fern in Ostdeutschland, willkürlicher Ermordung
von Zivilisten oder deren willkürliche Verhaftungen
und massenhafte Verschleppung zur Zwangsarbeit
sei keine „Befreiung“ gewesen, wurde eben noch
aus der „Zivilgesellschaft“ verbannt, zum Nazi,
Rechten, ewig Gestrigen und Revanchisten sowie
Relativierer deutscher Kriegsverbrechen degra-
diert, angefeindet, verleumdet und bekämpft
worden. Nun muss er erfahren, dass das selbe
in der Ukraine nun plötzlich nicht als „Befrei-
ung“ gewertet wird.
In dem Verhalten, dass nun gegenüber Russland
offen zur Schau gestellt wird, offenbart sich die
heuchlerische Verlogenheit eines politischen Sys-
tems, dass von den Benes-Dekreten durchgehend
bis ins Jahr 2022 reicht. Es zeigt wie sehr eben
Menschenrechte bei den Systemlingen nur vor-
geschoben und nur da gelten sollen, wo man sie
gegen den jeweiligen Gegner instrumentalisieren
kann.
Die pure Heuchelei erfasst alle Bereiche und auch
vor allem den Sport. Russische Sportler werden von
den Paralympics in China ausgeschlossen, während
man seelenruhig in Saudi Arabien die Formel 1 und
in Katar die Fußball-WM durchzieht. Da zählt es
plötzlich wenig, dass Saudi Arabien selbst im Jemen
Krieg führt und es ebenso wie Katar mit Menschen-
rechten nicht so hat! In Buntdeutschland, wo man
der eigenen Bevölkerung Frieren und Einsparungen,
sowie Verarmung und weniger glückliche Jahre ver-
ordnet, ist die bunte Regierung noch am Überlegen,
welche Politiker sie nach Katar zum Fußballspielzu-
schauen entsenden soll! Mehr Heuchelei geht nun
wirklich nicht mehr.

Von Pavianen und Politikern

Natürlich hätte man aus der kuwaitischen Babybrut-
kastenlüge, die den Irak-Krieg einleitete ebenso et-
was lernen können, wie über aus den später nicht
vorhandenen ABC-Waffen im Irak oder die nicht
so stattgefundenen Massaker in Libyen. Jedoch ist
die Regierung aus Deutschland vollkommen lern-
resistent. Ihr Treiben erinnert an den alt US-ameri-
kanischen Tierfilm über Tiere in der Savanne aus
Afrika. Die Szene, in der ein Pavian einen Stein an-
hebt, darunter eine Schlange entdeckt, ohnmächtig
wird und kaum wieder aus der Ohnmacht erwacht,
sich an nichts erinnernd, denselben Stein wieder
anhebt, die Schlange erneut sieht und wieder ohn-
mächtig wird:

Derselben Ohnmacht, die jegliche Erinnerung aus-
löscht, ist dass, was im Bundestag sitzt, seit Jahr-
zehnten verfallen. So wird ein und derselbe Fehler
immer wieder und wieder wiederholt.
So sehen die Paviane nun Bilder von Massakern
in der Ukraine, werden ohnmächtig und wissen
hinterher von nichts. In den Nachrichten der Ers-
ten Reihe faselt so ein Pavianhintern von Reporter
von „unabhängigen Untersuchungen“ der Massaker
umher, wobei diese „unabhängigen Untersuchungen“
dann darin bestehen sollen, dass ukrainische Ärzte
die Leichen untersuchen sollen.
Natürlich macht es ein Kriegsgebiet nicht her, dass
man die Leichen am Tatort so belässt wie man sie
vorgefunden und dann eine wirklich unabhängige
Untersuchungskommission anreist um die Vorfälle
zu untersuchen. Wobei der Westen noch nicht ein-
mal über eine wirklich als „unabhängig“ zu bezeich-
nende Ermittlungskommission verfügt. Aber die
Bunte Regierung könnte doch wenigstens erst ein-
mal Beobachter entsenden, wenn es sein muss auch
Angela Merkel darunter., um sich ein Bild von der
tatsächlichen Lage dort zu machen. Stattdessen
zeigt man ihnen ein Bild mit einer Plastikschlange
und die Paviane fallen gewohnt in Ohnmacht, aus
der sie dann mit Gedächtnisverlust erwachend, so-
gleich die verheerendsten Fehlentscheidungen
treffen!

Die gleichen Bilder, die selben Folgen

Wenn man sich die Kriegshysterie und Propaganda
im TV und in den Medien anschaut, dann fragt
man es sich: Warum bezeichnete zuvor niemand
Gerhard Schröder und Joschka Fischer „wahnsin-
nig “ und “ Kriegsverbrecher “ als sie Deutschland
in den ersten Krieg seit 1945 verwickelt und die
Serben auf Anstiftung einer kriminellen paramili-
tärischen Albaner-Bande, der UCK, bombardieren
ließen, wobei es auch menschliche „Kolateralschä-
den unter der Zivilbevölkerung gegeben.
Warum bezeichnete niemand den Nicolas Sarkozy
als “ größenwahnsinnig “ und wollte den als Kriegs-
verbrecher vor ein Gericht stellen als dieser Libyen
in Grund und Boden bomben und dauerhaft desta-
bilisieren ließ?
Warum sagte niemand, dass George W. Bush voll-
kommen die Realität verloren, größenwahnsinnig
und ein Kriegsverbrecher sei als der 2003 unter
Verbreitung von Fake news in den Irak einfiel?
Selbst die UN ließ sich belügen und stellte den
kriminellen Regierungen eine Vollmacht, sprich
Resolution aus, und verloren dadurch jegliche
Glaubwürdigkeit.
Stattdessen reden die Fake news-Verbreiter,
die zumeist so dumm, dass sie noch nicht ein-
mal einen Film-Trailer von einem Nachrichten-
Bericht zu unterscheiden vermögen, so zeigte
ein israelischer Fernsehsender Szenen aus Star
Wars als vermeintlichen „Live-Bericht“ aus dem
Krieg der Ukraine. Wobei israelische Politiker
und Generäle für ihre Zerstörungskriege im
Libanon und den Palästinenser-Gebieten auch
ganz heiße Kandidaten für Kriegsverbrecher-
Prozesse wären!
Mit derselben Dreistigkeit werden uns alte
Filmausschnitte und Computerspielbilder
als „Live-Berichte“ aus dem Krieg in der Uk-
raine verkauft, während man noch dreister
behauptet alle russischen Sendungen wären
Fake news.
Natürlich fragt es sich kein Bundesbürger,
warum, wenn der Krieg in der Ukraine tat-
sächlich so schlimm, man dann all diese ge-
fakten Bilder präsentieren muss. Die Deut-
schen scheinen ohnehin besonders abfällig
dafür zu sein, denn sie werden seit 1945 so
manipuliert! Man denke da nur an die erste
Reemtsma-Ausstellung zu Verbrechen der
Wehrmacht, in der gut 80 Prozent der Bil-
der manipuliert oder absichtlich „falsch zu-
geordnet“ worden. Solch falsch zugeordne-
tes oder manipuliertes Filmmaterial begeg-
net uns in fast jeder Reportage über den
Zweiten Weltkrieg, die für die Erste Reihe
am Fließband produziert und dann in Dauer-
schleife gesendet, die ewig währende Kollek-
tivschuld der Deutschen, wie sie auch jetzt
wieder im Ukraine-Krieg schamlos verbreitet,
zum Einsatz kommt. Inzwischen wurden Sen-
der wie ZDFinfo und Phönix komplett auf
Putin-feindliche Reportagen umgestellt.
Seltsam warum haben wir einen derartigen
Berichtsstil hier noch nie über Gerhard Schrö-
der, Joschka Fischer, Nicolas Sarkozy, George
W. Busch usw. in Endlosschleife präsentiert
gesehen? Oder auch nur eine einzige Repor-
tage über alliierte Kriegsverbrechen im Zwei-
ten Weltkrieg?
Dabei ist die Machart, in der nun stark ten-
denziös über Putin berichtet, haargenau die-
selbe in der man und zuvor Hitler und die
Nazis vorführte. Warum gibt es nicht eine
einzige Reportage in Buntdeutschland, die
in gleicher Art und Weise Churchill, Roosevelt
oder De Gaulle und deren Generäle Geisteszu-
stand zum Thema hat?
Wie ist es übriges um Wolodymyr Selenskyjs
Geisteszustand bestellt? Ein Jude der mit
Ultranationalisten zusammenarbeitet, die
eben noch alle Russenschweine, Juden und
Deutschen erschießen wollten; der eine
ganze Brigade von Faschisten in den Krieg
führt, dann aber jammert, wenn die Russen
ein Holocaust-Mahnmal beschossen!
Was will man denn mit dieser Propaganda er-
reichen? Zur Erinnerung die Propagandascher-
gen der Nazis wurden alle bestraft und erhiel-
ten zumindest lebenslanges Arbeitsverbot. Die
aus der Ersten Reihe bekommen dagegen für
jahrzehntelanges Belügen des eigenen Volkes
das Bundesverdienstkreuz! Schon jetzt entfal-
tet diese Propaganda beim deutschen Einfalts-
pinsel seinen Zweck und es wird wohl nicht
bei den derzeitigen Übergriffen auf Russen in
Deutschland bleiben!
Daneben hat die Propaganda mit Parolen wie
„Frieren für den Frieden“ schon jetzt einen
Standard erreicht, den man früher eher dem
nordkoreanischen Staatschef zugeordnet hätte!

Und noch ein Denkmal

Wenn es, nicht nur Dank Corona, den deutschen Städten
und Gemeinden schlecht geht, Schulen nicht sanierte wer –
den und vor allem an der Kultur eingespart wird, so läßt
sich die Bunte Regierung ihre sogenannte ,,Erinnerungs –
kultur„ gehörig was kosten, und dort wird keinesfalls
etwas eingespart, gilt es doch, im wahrsten Sinne des
Wortes, die ewige Kollektivschuld der Deutschen in
Stein zu meißeln und Beton zu gießen.
So bekommen nun endlich auch die Polen ihr eigenes
Denkmal. ,, Zum einen soll am eigens so umzubenennen –
den „Platz des 1. Septembers 1939“ in Berlin ein Denk –
malensemble entstehen, das an den deutschen Überfall
auf Polen und Beginn des 2. Weltkrieges erinnert. Gleich
daneben will man zum anderen ein Bildungs- und Begeg –
nungszentrum errichten, in dem das Schicksal der Opfer
aller Nationalitäten sowie die grundsätzliche Grausamkeit
des Vernichtungskrieges im Osten dokumentiert werden
sollen „ frohlockt die Presse.
Es ist kaum anzunehmen, dass in dieser Bildungsstätte
dann auch aufgezeigt wird, dass die Polen von 1918 bis
1939 Hunderttausende Deutsche vertrieben. Ebenso
wenig wie es erwähnt wird, dass beim deutschen Ein –
marsch in die Tschechoslowakei auch Polen tschech –
isches Territorium annektierte, um dass, das ,,fried –
liche„ Polen schon 1918 einen Grenzkrieg vom Zaun
gebrochen. So werden wir auch nicht erfahren, dass
die polnischen Nationalisten nach 1918 von einem
Großpolen bis an die Elbe träumten ; so dass sich
schon die Weimarer Republik so geängstigt sah,
dass sie 1926 mit der Errichtung eines Ostwalles
begann. Selbstverständlich wird man auch nichts
über die polnischen Todeslager ab 1945, wie etwa
Lamsdorf erfahren oder über die ungeheuerlichen
Verbrechen, die dort an deutschen Zivilisten began –
gen.
Über all das wird man in der Begegnungsstätte nichts
erfahren, da die politisch-korrekte Geschichtsschreib –
ung nicht weniger tendenziös als die Berichterstattung
heutiger Medien ist. Nein, es soll einzig die deutsche
Schuld dort auf ewig zementiert und einzig die deut –
schen Verbrechen ,,aufgearbeitet„ werden. Allein
diese Sicht wird von einer Regierung in Deutschland
gefördert, welche auch schon die Benes-Dekret, die
über 250.000 Deutschen das Leben gekostet als ,,EU-
Recht„ anerkannten. Das es nur darum geht, kann
man sogar in den Medien nachlesen: ,, Die Ideen –
geber des Projektes verweisen darauf, dass weniger
die Opfer, als vielmehr die Deutschen selbst dieses
Denkmal brauchen: als Erinnerung und Schuldein –
geständnis der Vergangenheit, aber vor allem auch
als Mahnung für die Zukunft „.
Dabei wäre es höchste Zeit, dass all die europäischen
Staaten, die laufen die ewige Kollektivschuld der Deut –
schen aufzuarbeiten fordern, damit sie hinter dieser
Schuld ihre eigenen Kriegsverbrechen verbergen kön –
nen, selbst einmal ihre eigene Geschichte aufarbeiten.
Dann werden sie erkennen, dass kein damals am Krieg
beteiligtes Land keine Kriegsverbrechen begangen, und
dass, die viel zitierte ,,berechtigte Rache„ ab 1944 bis
1946 nichts anderes als Verbrechen an Deutschen wa –
ren. Aber wegen der europäischen Einigung, bei der
sich alle einig waren, dass nur der Kriegsverlierer Ver –
brechen begangen, erhält Deutschland nun ein weiteres
Mahnmal zum Eingestehen seiner ewigen Schuld!

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1.September-Gedenkfeier : Der Opfer der Polen wird nicht gedacht

Endlich kann sich der Pole wieder in seiner Lieblings –
rolle, der des ewigen Opfers, sonnen und diese zele –
brieren. Natürlich wird dabei von den Polen auf die
alleinige deutsche Schuld, – inzwischen als zweite
und dritte Schuld – verwiesen, um anhand dieser
nunmehr ewigen deutschen Kollektivschuld die un –
möglichsten Reparationszahlungssummen, – welche
nach jüngster Rechnung der Polen inzwischen bei
weit über 800 Milliarden Euro liegen -, von den
Deutschen zu erpressen. Hiebei gefällt sich der
Pole in der Rolle des zu kurz gekommenen Kriegs –
gewinnlers.
Dabei spielt die Merkel-Regierung den gierigen Polen
geradezu in die Hände. Der Auftritt Bundespräsident
Steinmeiers, der sich einzig vor den polnischen Opfern
verneigt und um Vergebung bat, und damit die ewige
Kollektivschuld der Deutschen noch untermauerte,
wird nicht im Mindesten dazu beitragen, dass die
Polen von ihren Forderungen ablassen werden. Eher
das Gegenteil dürfte der Fall sein. Steinmeier sagte:
,, Die Vergangenheit vergehe nicht. Und unsere Ver –
antwortung vergeht nicht„um damit polnischen For –
derungen, mit dem Vertreten der ewigen Kollektiv –
schuld, geradewegs in die Hände zu spielen.
Wie immer hatten Politiker aus Deutschland nicht an –
satzweise den Mut auch das Schicksal vielen Deut –
schen, die das Opfer polnischer Rache und Nationa –
lismus geworden, während sie um die Polen herum
krochen.

Mag Steinmeier auch die deutschen Opfer der Polen
vergessen haben, wir erinnern dennoch an sie:

In Polen wurden nach dem Krieg die Deutschen wahl –
los zur Zwangsarbeit gezwungen. Darüber hinaus
regeln aber auch verschiedene Dekrete Inhaftierung
und Sklavenarbeit. Zu nennen ist u.a. das Dekret vom
4. November 1944, das Internierung für unbegrenzte
Zeit und Zwangsarbeit für alle polnischen Staatsange –
hörigen im Generalgouvernement und in der Wojewod –
schaft Bialystok anordnete, die deutscher Abstammung
waren. Gemäß Dekret vom 30.11.1944 wurden Personen
unter 13 Jahren davon ausgenommen.
In den Dekreten vom 28.Februar 1945 und vom 6.Mai
1945 über den Ausschluss feindlicher Elemente aus der
polnischen Volksgemeinschaft ergingen ergänzende
Regelungen für Personen der Volksliste Gruppe 3 und
4. Zu nennen sind weiter die Dekrete vom 20. Oktober
1946 und vom 28.Oktober 1946 über die Reklamierung
von deutschen Fachleuten. 1945 befanden sich noch et –
wa 4,5 Millionen Deutsche in Polen, welche die Polen
mit aller Gewalt zu vertreiben suchten. ´´ Gemäß einer
Anweisung des Ministeriums für öffentliche Verwalt –
ung vom Juni 1945, der zufolge den Deutschen „das
Leben derart erschwert werden“ solle, dass auch die
“ hartnäckigsten Feinde des Polentums den Mut ver –
lieren“, in Polen zu bleiben, wurden “ freiwillige Aus –
reisen“ gefördert: durch Enteignungen, unzureichende
Versorgung, Ausschluss von ärztlicher Versorgung,
Ausschluss der Kinder von der Schulpflicht, durch
massenhafte Beseitigung der “ Spuren des Deutsch –
tums “ und durch Duldung von Diebstählen und Ver –
gewaltigungen. Bis Ende 1945 verließen bis zu 550 000
Deutsche “ freiwillig “ Polen. Noch in den Zügen wur –
den sie ausgeraubt. Von Februar bis Dezember 1946
erfolgten organisierte Aussiedlungen in Absprache mit
den Alliierten. Etwa 1,5 Millionen Menschen kamen in
die britische und – bis November 1947 – 1,84 Millionen
in die sowjetische Zone. Insgesamt verließen in dieser
Zeit fast 3,5 Millionen Deutsche die alten Ostgebiete.
Noch bis 1950 kamen vereinzelt Transporte mit Frauen,
Kindern und Alten aus Ostpreußen, wo vor allem junge
Frauen für die Sowjets hatten Zwangsarbeit leisten
müssen, oder aus polnischen Internierungslagern wie
Jaworzno und Potulice, in denen Angehörige der deut –
schen Minderheit zur Zwangsarbeit herangezogen wor –
den waren. Die Deutschen, die nach 1950 in Polen blie –
ben, wurden “ polonisiert “ : Sie mussten polnische
Namen annehmen und sich als Polen erklären „
( Helga Hirsch, 2003 ).
Wie es 1945 in den von den ´´ unschuldigen Polen „
betriebenen Konzentrationslagern zuging, schildert
Josef Thiel aus Grüben in seinem Bericht ´´ Ich war
Totengräber im Lager Lamsdorf „ : ´´ Nach 14 Tagen
Kerkerhaft mußte ich mit vier Kameraden zur Ver –
nehmung. Zwei kamen gleich an die Reihe. Ich und
zwei andere mußten im Vorzimmer warten, das Ge –
sicht gegen die Wand gerichtet, in strammer Haltung.
Hinter uns saß ein Posten mit Gewehr. Die geringste
Bewegung, und wir hatten den Gewehrkolben oder
Stiefel im Kreuz sitzen. Aus dem Vernehmungszim –
mer hörten wir öfters dumpfe Schläge und Schreie.
Endlich wurden wir in den Keller zurückgebracht.
Am Nachmittag mußten die beiden morgens Ver –
nommenen noch einmal nach oben. Wir anderen
drei durften im Keller bleiben. In den Nachmittags –
stunden kamen elf neue Männer in den Keller. Sie
waren aus dem Arbeitskommando der Russen ent –
lassen worden. Der Pole hatte sie von der Straße
aufgegriffen und interniert. Ähnliche Fälle wieder –
holten sich fast täglich. Ich wurde am selben Tage
noch zur Vernehmung geholt. Als ich verlauten ließ,
daß ich in der Hitlerjugend und der Arbeitsfront war,
bekam ich Faustschläge, desgleichen, als ich sagte,
daß ich in Rußland gekämpft und dort den Arm ver –
loren hätte. Am übelsten waren meist die dran, die
in keiner Nazi-Organisation gewesen waren. Sie
wurden so schwer und so lange geschlagen, bis sie
sich aus Angst zu einer Organisation bekannten.
Ich war drei Wochen in jenem Keller. In dieser
Zeit ist mir nicht einmal zum Waschen Gelegenheit
gegeben worden. Unsere Bedürfnisse mußten wir
in einen Eimer verrichten, der im selben Raume
stand, in dem wir hausten. Den Eimer mußte einer
von uns einmal am Tage unter Aufsicht eines Miliz –
mannes zum Entleeren heraustragen, dabei gab es
jedesmal Kolbenschläge. Wir bekamen alle Läuse,
die uns quälten, ebenso quälte uns die dumpfe Luft
in dem finsteren Keller. (…)Der Appell wurde genau
wie am Abend gehalten. Am Ende wurden die Ar –
beitskommandos eingeteilt. Die nicht Benötigten
und wir Neulinge mußten weiter exerzieren. Die
Kommandos wurden nur in polnischer Sprache
gegeben. Beim Abzählen sagten sie uns das erste
mal die Zahl auf Polnisch, beim zweiten und jedem
weiteren Mal wurden die Männer, die die Zahl
nicht mehr wußten, schonungslos zusammenge –
hauen. Drei Männer von meinem Transport ver –
loren an diesem Morgen das Leben. Mir wurden
anschließend sechs Mann zugeteilt, mit diesen
mußte ich die Toten begraben. Nach dem Erschla –
gen waren sie von Männern hinter die Frauen –
baracke geschleift worden und lagen nun im
Grase, wo ich sie zuerst gar nicht finden konnte.
Ich erkundigte mich bei den Frauen. Diese wollten
mir zuerst keine Auskunft geben; denn sie waren
eingeschüchtert, weil sie in ähnlichen Fällen schon
sehr trübe Erfahrungen gemacht hatten. Schließ –
lich zeigten sie mir die Stelle. Dem ersten Toten
hatten die Posten den Schädel eingeschlagen, so
daß der Unterkiefer nur noch vom Kopf übrig blieb.
Das Gehirn und Knochen lagen herum. Den zweiten
hatten sie zertreten und die Kleider angezündet, so
daß es nur wenige Überreste davon zu sehen waren.
Der Körper selbst war stark angekohlt. Den dritten
hatten sie auch zertreten. Während des Grabmachens
kamen mehrere Posten zu uns heran. Bei dem ersten
mußte sich G. aus Hilgersdorf auf den Bauch legen.
Er bekam 25 Schläge mit dem Gewehrkolben. Nach
einer Weile kamen drei andere. Jetzt mußten sich
alle sechs nacheinander hinlegen und bekamen
auch Schläge mit dem Gewehrkolben. ( . . . ) Kinder
sind oft vor Körperschwäche hingefallen. Waisen –
kinder sahen am schlechtesten aus. Viele Kinder sind
in kurzer Zeit gestorben. Bis 700 Kinder können ins –
gesamt im Lager gewesen sein, vom 25. Juli 1945
bis Juni 1946. Höchstens 300 sind lebend heraus –
gekommen. Im März 1946 waren 84 Waisenkinder
im Lager. Ihre Angehörigen warenim Lager umge –
kommen. Diese 84 kamen im Mai 1946 unheimlich
verwahrlost heraus. Wenn von Kindern die Rede ist,
handelt es sich immer um Kinder unter zehn Jahren.
Altere mußten wie die Großen arbeiten.„ Insgesamt
kamen in dem Todeslager Lamsdorf 6.480 Deutsche
ums Leben. Natürlich wurde der polnische Kommandant
dieses Lagers Czeslaw Geborski ( *1924 -†2006 ) nie für
seine Taten belangt. Zwar wurden gegen ihn 1959 und
2001 zwei Prozesse geführt, die aber nichts brachten.
Sein Spießgeselle Ignaz Sz ( Szypula ) 1 ) , welcher sich
bis ans Lebensende mit all seinen Schandtaten rühmte,
wurde ebenfalls nie belangt und starb 1973 den groß –
polnischen Heldentod als er betrunken vom Balkon sei –
nes Hauses stürzte.
Aus dem polnischen Vernichtungslager Potulice berich –
tete die Diakonieschwester Erna Kelm aus Bromberg :
´´ Ich war von November 1945 bis September 1947 dort
und will aus eigener Erfahrung schildern, wie es dort
zugeht. Es gehörten 29.000 Deutsche zu diesem Lager.
Die meisten waren auf Arbeitskommandos außerhalb,
4.000 etwa im Lager. Beim Eintritt in das Lager begin –
nen die ersten Grausamkeiten, und bei der Beerdigung
hören dieselben auf. Bei der Revision wurde den Menschen
alles, was sie noch an guten Sachen, auch Photographien,
besaßen, fortgenommen. Die l4tägige Quarantänezeit ist,
seit der jetzige Chefarzt dort ist, besonders im Winter,
weil die Baracken nicht geheizt werden, eine Qual; Stroh –
säcke gibt es in diesen Baracken nicht. Soweit die Men –
schen im Besitz von Betten und Kopfkissen sind, werden
diese ihnen abgenommen, über eine Decke verfügen die
meisten nicht. So wissen sie nicht, was sie auf die Bretter
legen und womit sie sich bedecken sollen. Die Fenster
mußten auch bei starkem Frost geöffnet sein. Traf der
Chefarzt, Dr. Cedrowski, ein nicht ganz geöffnetes Fens –
ter oder eine Frau, die wegen ihres geschorenen Kopfes
bei strenger Kälte eine Kopfbedeckung hatte, so erfolg –
ten Strafen: Ohrfeigen, Kniebeugen, stundenlanges Sit –
zen in Hockstellung bei offenem Fenster und halb ent –
blößtem Oberkörper. Eine schlimme Strafe ist, den
Zementfußboden im Flur den ganzen Tag über immer
wieder wischen, auch wenn die Knie schon wund sind.
Geht der Chefarzt in den nächsten Tagen durch die
Baracken und sieht die wunden Knie, da sagt er: Gut
so, weitermachen !“ Zuweilen wird Frauen der Kopf
trocken rasiert, was besonders schmerzhaft ist. Nach
der Quarantänezeit kommen die Aufgenommenen zu
allerlei Arbeiten. Bei den Arbeiten auf dem Gut, in der
Gärtnerei und sonstigen Arbeiten, die außerhalb des
Lagers verrichtet werden, wurden die Menschen sehr
geschlagen. Kommt dieses der Lagerleitung zu Ohren,
und es wird der Fall untersucht, werden solche Zeugen
herangeholt, die nichts Bestimmtes aussagen können.
Sagt ein Zeuge die Wahrheit, so wird er am nächsten
Tage so geschlagen, daß er nicht imstande ist, noch
einmal darüber zu sprechen. Ich habe oft Körper ge –
sehen, an denen keine weiße Stelle zu entdecken war.
Eines Tages wurde eine Frau bei der Arbeit erschossen,
angeblich wegen Fluchtverdacht, was aber nicht auf
Wahrheit beruhte. Daraufhin wurde der schrecklichste
Milizmann mit einigen Deutschen hingeschickt, die
Leiche zu holen. Diese wurde auf Forkenstiele gelegt,
und acht Frauen mußten sie tragen. Die anderen der
150 Personen, die dort arbeiteten, wurden aufgefordert,
sich quer über den Weg zu legen, und die Frauen muß –
ten mit der Leiche laufend über diese hinweggehen. Die –
jenigen, die die Leiche trugen, wurden sehr geschlagen,
denn beim Laufen kam es vor, daß die Leiche ihnen von
den Forkenstielen herunterfiel. Einem jungen Mädchen
hatten sie das Fleisch von den Wadenknochen abgeschla –
gen. Als das Fleisch später in Fäulnis überging, wurde
sie ins Spital eingeliefert und starb an den Folgen. Eine
andere Frau kannte die Ordnung noch nicht, da sie den
ersten Tag bei der Arbeit war. Sie entfernte sich, um
ihre Notdurft zu verrichten. Daraufhin wurde sie so
geschlagen, daß sie ins Lager getragen und ins Spital
eingeliefert werden mußte. Außer dem Gesicht war
von den Knien bis zu den Händen der Körper nicht
blau oder grün, sondern kohlschwarz. Eine Stunde
nach ihrer Einlieferung war sie eine Leiche.
Besonders gequält wurden die Menschen im Winter
1946/47 bei der Waldarbeit. Männer und Frauen
mußten Stubben ( Baumwurzeln ) roden. Die Erde
war hart gefroren. Auch hier reichten die Kräfte
nicht aus, um das ihnen auferlegte Pensum zu
schaffen. Männer mußten in die Löcher der aus –
gerodeten Stubben hinein. Dann wurde über ihre
Köpfe hinweg geschossen, um sie zu schrecken.
Auch blieben hier die Schläge nicht aus. Hierauf
legte man ihnen eine Kette um, und die anderen
mußten sie herausziehen und auf dem Schnee
herumschleifen. Ein besonders elender Mann
machte in seiner Verzweiflung eines Nachts sei –
nem Leben durch Erhängen ein Ende. Frauen
mußten mit einem großen Arbeitswagen all die
Stubben aus dem Walde ins Lager fahren. Auch
diese wurden, weil sie die Last in dem Schnee
nicht ziehen konnten, durch Fußtritte, Kolben –
stöße und dergleichen mißhandelt. Besonders
übel sind die Frauen dran, welche dem „schweren
Wagen“ zugeteilt sind. Dieser Wagen muß täglich,
im Winter dreimal in ein 3 km von Potulice ent –
ferntes Sägewerk nach Brettern und Bohlen fah –
ren. Die Last, welche 12 bis 15 Frauen ziehen
müssen, beträgt 50 bis 75 Zentner. Auch hier
wird tüchtig durch Fußtritte und Kolbenstöße
nachgeholfen. Als ich selbst einige Tage an die –
sem Wagen war, und wir, fast bis zur Erde ge –
neigt, den Wagen zogen, dachte ich, wenn dieses
Bild doch nur durch eine Aufnahme festgehalten
werden könnte ! Wenn man es nicht miterlebt
hat, kann man es nicht glauben und sich keine
Vorstellung davon machen. Eine Hilfsschwester
wurde eines Tages von dem Chefarzt auch an den
Wagen beordert. Der Chefarzt hat nur das Recht,
für einen Tag die Leute mit dem schweren Wagen
zu strafen, alle weiteren Tage müssen durch den
Leiter des Lagers gehen. Er sorgt dann aber schon
dafür, daß es mit dem einen Tage genügt. Der
Grund war, daß sie einem Manne Brot von sol –
chen Patienten gab, die ihrer Krankheit wegen
nicht essen konnten. Sie sollte für eine Nacht in
den Leichenkeller gehen, verweigerte dieses mit
den Worten : „Ich will zum Rapport gemeldet
werden.“ Das ist die neueste Erfindung des Chef –
arztes, daß das zu bestrafende Personal für eine
Nacht in den Leichenkeller gesperrt wird. An dem
Abend wurde ihr gleich das Haar, welches erst 3
cm lang war, wieder ganz kahl geschoren. Am
nächsten Tage ging sie an den schweren Wagen.
Die Wachmänner waren vom Chefarzt eingeweiht.
Sie mußte in der weißen Schürze gehen, damit
sie gleich erkannt wurde. Am Vormittag wurde
sie schon sehr geschlagen, aber am Nachmittag
bekam sie soviel Schläge, daß sie nicht mehr all –
ein ins Spital gehen konnte. Fast zwei Wochen
mußte sie liegen, ehe sie imstande war, sich be –
wegen zu können. Damit dieses nicht in der
Krankengeschichte festgehalten wurde, mußte
sie, was sonst nicht erlaubt war, im Personal –
zimmer liegen. Die schwerste Strafe ist der Bun –
ker. Hier kommen die Menschen ganz entkleidet
hinein. Täglich wird ihnen ein Eimer kalten
Wassers über den Kopf gegossen, und sie müs –
sen Tag und Nacht im Wasser stehen. Die Män –
ner bekommen 25 Hiebe auf die Fußsohlen, und
die Frauen werden in die Leistengegend geschlagen.
Es wurden Menschen aus dem Bunker ins Spital
eingeliefert, bei denen sich das Fleisch von den
Knochen löste und sie bald ein Opfer des Todes
wurden. Das Schlagen im Bunker besorgte der
Chefarzt mit dem Platzkommandanten. Als im
vorigen Sommer [1947] die größten Quälereien
verboten wurden, nahm man die zu Bestrafenden
in das Büro der polnischen Gestapo oder in das
Zimmer des Chefarztes. Dort wurden sie furcht –
bar geschlagen.
Um einen guten Gesundheitszustand vorzutäuschen,
ist der Chefarzt sehr darauf bedacht, daß die Zahl
der Belegschaft im Spital nicht zu hoch wird. Oft
werden die Leute erst dann aufgenommen, wenn
sie schon bald halb tot auf der Bahr hereingetragen
werden. Viele brauchen gar nicht mehr in das Bett
hineingelegt zu werden, sondern sterben schon auf
der Bahre. Andere werden oft, unfähig allein gehen
zu können, entlassen. Die Zahl der Toten betrug täg –
lich 10-12 Menschen. Erschütternd sind die Verhält –
nisse in den drei Baracken für Alte und Arbeitsun –
fähige. Etwa 1.500 Menschen sind in diesen Elends –
hütten zusammengepfercht. Schlimm ist, daß die
Geisteskranken ohne Pflege und Aufsicht unter
den Alten untergebracht sind. Viele Alte sterben
an Hunger, andere sind so elend,daß sie des
schlechten Eindrucks wegen, den sie in der Öf –
fentlichkeit machen würden, nicht nach Deutsch –
land abtransportiert werden, sondern auf ihren Tod
warten müssen. Viele Kranke im Lager müßten ope –
riert werden. Der Unkosten wegen geschieht dieses
nicht. Der Chefarzt gibt auch auf große Bitten der
Betreffenden, sie doch für den Transport freizugeben,
nicht seine Erlaubnis. So müssen sie im Lager elend
zugrunde gehen. Innerhalb zweier Jahre waren im
Lager Potulice ca. 800 Kinder. Die Zahl der Säug –
linge wechselte zwischen 30-50. Die Säuglingsba –
racke, welche gleichzeitig auch Entbindungsstation
war, wurde schön hergerichtet. Das geschah aber
nur aus dem Grunde, daß alles einen guten Ein –
druck machte, wenn die Kommissionen durch –
kamen und diese dann in der Presse davon berich –
ten konnten. Doch keiner fragt, wie viele Kinder in
den schönen, weißgestrichenen Bettchen verhungert
und erfroren sind. Wenn eine Kommission angesagt
war, wurden die Baracken geheizt. Sobald die Her –
ren aber hinter dem Tor waren, bekamen die Män –
ner, die die Heizung bedienten, den Befehl, das Feuer
ausgehen zu lassen. Als die Sterbezahl der Kinder zu
hoch wurde, stellte man einen Ofen auf. Dieser konnte
aber nur mit nassem Sägemehl geheizt werden. Da –
her rauchte er so fürchterlich, daß die Fenster geöff –
net werden mußten. Die Nahrung der Säuglinge be –
stand monatelang aus Wassersuppen. Ging man
des Morgens um 4 Uhr an der Baracke vorbei, dann
meinte man, das Blöken der Lämmer, aber keine
Kinderstimmen zu hören. In kurzer Zeit sind von
50 Säuglingen nur zwei am Leben geblieben. Von
diesen zweien hatten die Mütter Gelegenheit, ihnen
zusätzlich etwas zu geben. Eines Tages ging ein poln –
ischer Herr durch die Baracke. Als er die Kinder sah,
meinte er, die müßten Milch haben. Die Antwort des
Chefarztes war : Es genügt, wenn es auf dem Papier
steht. “ Anderen Herren wurde erzählt, daß die Kin –
der Butter und Milch bekämen, welches gar nicht der
Wahrheit entsprach. Die Kinder von 1 1/2 bis 10 Jah –
ren befanden sichin einer Kinderbaracke. Diese durf –
ten bis Mai 1947 nur mittags etwas draußen sein.
War der Chefarzt, Dr. Cedrowski, aber im Lager,
wagte es kein Kind, herauszugehen. Den ganzen
Tag hockten sie eingeschüchtert und verängstigt
auf den Betten.Zu den grausamsten Tagen zählen
auch die, wenn die Mütter mit ihren Kindern, so –
weit sich diese im Lager befanden, auf dem Platz
antreten mußten, die Kinder ihnen fortgenommen
wurden, und sie nicht wußten, wo sie blieben. Wein –
ten die Mütter, dann bekamen sie Kolbenstöße. Viele
Mütter haben nie mehr etwas von ihren Kindern er –
fahren. Im Jahre 1946 kamen viele Kinder in das
Kinderheim nach Schwetz. Als dann später wieder
ein Transport dorthin ging, konnte ihn eine deutsche
Frau, die als Schwester im Lager arbeitete, begleiten.
Als diese sich dort, im Auftrage einiger Mütter, nach
deren Kindern erkundigte, wurde ihr gesagt : „ Es
sind Tausende von Kindern hierher gekommen, wir
konnten sie listenmäßig nicht erfassen. Die meisten
waren nochso klein, daß sie ihren Namen nicht wuß –
ten, sehr viele sind gleich von polnischen Leuten ab –
geholt worden, wir wissen nicht, wo sie sind.“ Als
eine Anzahl von Müttern zum Transport ins Reich
bestimmt waren und diese ihre Kinder durch das
Rote Kreuz suchen ließen, wurden einige Kinder
zurückgeführt, welche schon einen polnischen
Namen trugen. Darum braucht man sich nicht zu
wundern, daß – man kann wohl sagen – Tausende
nicht mehr ausfindig gemacht werden können. Auch
hat man sie so stark in andere Kinderheime, wie z.B.
Bromberg, Schubin, Hohensalza, Tuchel, Konitz, Thorn
und verschiedene andere gepreßt, daß ein großes Mas –
sensterben einsetzte. Eine Mutter hat von fünf Kindern
nur noch eins zurückbekommen. Dieses ist aber kein
Einzelfall. Kinder im Alter von 8 Jahren mußten bei
polnischen Bauern Pferde putzen, pflügen, eggen und
alle anderen Landarbeiten verrichten. Ein Kind erzählte
mir mit Tränen in den Augen, daß es sich zum Putzen
des Pferdes einen Schemel herangestellt hat. Drehte
das Pferd sich, dann fiel es in den Dung. Kam der
Bauer, und das Mädelchen war mit dem Putzen nicht
fertig, so wurde es geschlagen. Ein anderes Mädchen
berichtet : Ich kam zu einem polnischen Bauer. Das
Ehepaar war kinderlos, und so wollte man mich für
eigen annehmen. Ich wollte aber deutsch bleiben. Als
ich darauf bestand, wurde ich viel geschlagen.“ ( Die –
ses Mädchen war 10 Jahre alt. ) Schickte ihre Mutter
ihr Sachen, so wurden sie ihr nicht ausgehändigt. Von
März 1945 bis Dezember hat sie alles getragen. Als es
aber zu Weihnachten ging, schrieb das Kind alles sei –
ner Mutter, welche 40 km entfernt auf einem Gut ar –
beitete. Als die Mutter den Brief erhalten hatte, wurde
sie an einem Morgen tot im Bett, den Brief vor ihr lie –
gend, aufgefunden. Der Arzt stellte fest, daß sie an
Herzkrämpfen gestorben sei. Helga – so hieß das Kind –
erhielt ein Telegramm. Aber die Polin erlaubte nicht,
daß sie zur Beerdigung fuhr. Das Kind wurde sehr
von Selbstmordgedanken geplagt, weil es sich sagte :
Hätte ich nicht alles meiner Mutter geschrieben, lebte
sie heute noch. Auch war es nicht erlaubt, daß Ge –
schwister miteinander sprachen. Eines Abends
hatte ich dienstlich in einer Kinderbaracke zu tun.
Ein Junge, 13 Jahre alt, war ins Lager gekommen
und hörte, daß seine Schwester, 9 Jahre alt, in der
Baracke sei. Er kam an die Baracke, sie freuten sich
des Wiedersehens nach fast drei Jahren. Der Platz –
kommandant traf die beiden an. Der Junge bekam
einen Schlag ins Genick, daß er zu Boden fiel. Hier –
auf bekam er Fußtritte, daß einem beim Anblick fast
das Herz brach. Von wie vielen Fällen könnte man
noch berichten!
Grausam war die Behandlung deutscher Kinder in
Polen. Es ist mir unverständlich, daß Herren, die
keinen Einblick in die Grausamkeiten, die an Deut –
schen und auch an Kindern geschehen sind, es wei –
tergeben, daß diese Tatsachen nicht der Wahrheit
entsprechen. Augenzeugen stellt man als Lügner
dar, deshalb, weil die Kinder jetzt gut genährt aus
Polen kommen. Es ist aber wohl nicht bekannt, daß
alle zum Transport bestimmten Kinder vom Arzt
untersucht werden müssen. Alle zum Transport be –
stimmten Personen, ob Erwachsene oder Kinder,
die elend sind, und Aufsehen erregen würden, wer –
den jeweils sofort gestrichen. Als der Transport im
September 1947 ging, war Chefarzt verreist, daher
war die Auslese nicht so stark, und es kamen auch
elende Kinder mit. In Breslau wurden die 154 Wai –
senkinder zurückbehalten. Ich blieb bei den Kindern.
Masern brachen aus, und die Kinder mußten ins
Krankenhaus geschafft werden. Polnische Schwes –
tern sagten in meiner Gegenwart: „Wie sollen wir
nur die Kinder anfassen, die zerbrechen uns in den
Händen ! “ Es kamen sogar diesen Schwestern die
Tränen in die Augen. Die Kinder gehen nur in Lum –
pen gehüllt. Einen Tag, bevor der Transport geht,
müssen alle antreten, und dann bekommen sie Sachen.
Bis dahin kümmert sich keiner um die Bekleidung. Im
Gegenteil, wenn sie ins Lager kamen und einzelne
noch über ein gutes Stück verfügten, verschwand
dieses. Jetzt, da die Polen sahen, daß sie durch die
Transporte nicht mehr alles verbergen können und
auch die Kinder nicht alle zurückbehalten werden
dürfen, bekommen sie eine gute Zuteilung. Doch man
kann die Schandtaten der drei Jahre damit nicht zu –
decken. „
´´ Den Gewaltexzessen gegenüber den Flüchtenden
folgte ab März 1945 die ,, wilde „Vertreibung des
nicht geflohenen Drittels der Westpreußen durch pol –
nische Milizen,welche später in eine ,, organisierte „
Abschiebung überging. Auch hier kam es wieder zu
massenhaften Raubdelikten, Körperverletzungen
und Morden, insbesondere mit Überfällen auf die
vollgestopften ,, Evakuierungs„-Zügen, bei denen
die Plünderer alle niedermachten, die sich ihnen
in den Weg stellten. Das dunkelste Kapitel dieser
Epoche sind freilich die Zwangsarbeits – und Inter –
nierungslager, in die an die 100.000 Einwohner
Westpreußens getrieben wurden, darunter viele
Kinder. Es gab sogar ein reines Kinderlager auf
dem Gelände der früheren Nervenheilanstalt
Schwetz an der Weichsel ! Dort verlieren sich die
Spuren etlicher deutscher Minderjährige, welche
in den Schreckenstagen des Jahres 1945 absichtlich
von ihren Eltern getrennt worden waren. Andere
wiederum überlebten hier und in anderen Lagern
die Mißhandlungen, den Hunger, mangelbedingte
Krankheiten, versuchte und vollendete Vergewal –
tigungen und die Zwangsarbeiten, zu der teilweise
auch schon die Kleineren geholt wurden. Noch be –
rüchtigter als Schwetz war das Lager Kaltwasser
in Bromberg. Augenzeugen berichten von Massen –
erschießungen durch polnische Milizen ab dem Fe –
bruar 1945.
Der Historiker Hugo Rasmus, der sich als erster an
das lange ignorierte Thema der polnischen Lager
heranwagte, schätzt, das allein diesen Mordaktionen
etwa 12.000 Deutsche zum Opfer gefallen sind. Eine
ebenso traurige Berühmtheit erlangte das ,, Zentrale
Arbeitslager „ im westpreußischen Potulitz, dessen
über 37.000 Insassen als regelrechte Arbeitssklaven
behandelt wurden. Hier starben rund 12.000 der In –
haftierten. was in diesem Falle sowohl an der gna –
denlosen Ausbeutung bei gleichzeitig erniedrigender
Behandlung und minimalster Verpflegung als auch
am sadistischen Regime des Lagerarztes Ignacy
Cedrowski lag. Laut Aussagen von Überlebenden sah
dieser seine Aufgabe gegenüber den ,, deutschen
Schweinen „ nämlich vor allem darin, dafür zu
sorgen, daß sie ,, schneller krepierten „. Dabei
war Credrowski beileibe kein Einzelfall : Wie der
Historiker Jan M. Piskorski 2005 feststellte, befan –
den sich andere polnische Lager zu dieser Zeit eben –
falls in der Hand derartiger ,, junger, hemmungsloser
Verbrecher „ berichtet Wolfgang Kaufmann in seinen
Artikel ´´ Mordland an der Weichsel „.