Wie wäre es mit einem Gehaltsverzicht für Münchener Kulturschaffende ?

In Bayern scheinen nun im wahrsten Sinne
des Wortes Schauspieler den Protest gegen
die CSU anzuführen. Wie in tiefsten DDR –
Sozialismus meinen nun Kunstschaffende
ihre Verbundenheit mit dem Staat, will
heißen dessen Flüchtlingspolitik, zum Aus –
druck bringen zu müssen. Gegen die CSU
geht man vor allem auf die Straße, weil
es ihnen in München noch nicht genug
Flüchtlinge gibt.
Anstatt sich über solche Kulturschaffenden
aufzuregen, wäre die CSU in Bayern besser
damit gefahren, genau diesen Kulturschaf –
fenden die Gelder für Kultur zusammenzu –
streichen, um die so eingesparten Geldern
den Flüchtlingen zu Gute kommen zu las –
sen. Das müßte ja ganz im Sinne all jener
Künstler sein, die da für mehr Flüchtlinge
auf die Straße gehen. Dann hätten diese
auch einmal einen persönlichen Anteil
an ihre Forderungen zu tragen.
Vielleicht fängt man in dieser Hinsicht da
gleich beim Gehältern des Chef des städt –
ischen Volkstheater, Christian Stückl, so –
wie dem Chef der Münchener Kammer –
spiele, Matthias Lilienthal, an. So 20 bis
30 Prozent Gehaltsverzicht, zumal es ja
dann ihren geliebten Flüchtlingen zugute
kommt, sollten für solche Gutmenschen
kein Problem darstellen.
Es wäre ohnehin höchste Zeit, daß die so –
genannte ´´Zivilgesellschaft„ ihren Anteil
an der Finanzierung ihrer Forderungen er –
bringt. Und wenn man sie schon nicht da –
zu zwingen kann, die Flüchtlinge selbst
aufzunehmen, deren Aufnahme sie stets
von anderen fordern, sollten sie wenigs –
tens die Kosten mit tragen.