Wo die Sicherheitsexperten selbst zur größten Gefahr für eine Sicherheitskonferenz werden

In der Ersten Reihe wurde uns gerade bestätigt,
von welchem Kaliber dort die Gestalten sind,
die man und gewöhnlich als „Experten“ präsen-
tiert.
So präsentierte uns das ZDF da den Leiter der
Münchener Sicherheitskonferenz und langjäh-
rigen Diplomaten, Wolfgang Ischinger.
Ischinger bestätigte im Interview im ZDF sämt-
liche Vorurteile der Bürger gegenüber Politikern
der Bunten Republik: Sie können weder zuhören
noch merken sie noch was! Also genau dass, was
man in diesem Land allgemein unter einen „Ex-
perten“ versteht.
Immer wieder verwechselte Ischinger im Inter-
view mit Caren Miosga, dieselbe mit Marietta
Slomka. Auch auf seinen Irrtum hingewiesen,
blieb Ischinger dabei Frau Slomka vor sich zu
haben.
Die Zuschauer ergriff blankes Entsetzen, dass
ausgerechnet ein Kerl, der noch nicht einmal
zwei Menschen voneinander zu unterscheiden
vermag, in diesem Land für die nationale Sicher-
heit mit verantwortlich ist! Das machte Ischingers
Aussagen über die russischen und amerikanischen
Machtansprüche in Europa ebenso wertlos wie
überflüssig!
Selbst die staatsnahe Presse kam nicht umhin
Wolfgang Ischinger Auftritt als „mehr als un-
glücklich“ zu bezeichnen. Selbst die Peoples of
Color fanden in diesem Interview all ihre rassist-
ischen Vorurteile gegen die Herrschaft alter wei-
ßer Männer voll bestätigt.
Der Erste Reihe-Zuschauer, zumindest der Teil
der aus dem Wachkoma wieder erwacht, fragt es
sich nun was passiert, wenn solch dermaßen auf
ein simples Interview vorbereitete alte Männer
mit bereits leicht senilen Erscheinungsformen
beim nächsten Mal etwa Joe Biden mit Wladimir
Putin verwechseln. Schnell könnten die Bunte
Regierung dann anfangen Sanktionen gegen die
USA verhängen zu wollen, und deren Kriegspläne
offen kritisieren.
Jedenfalls entstand ein Bild, dass die Sicherheits-
experten der Bunten Republik selbst die aller größte
Gefahr für eine Sicherheitskonferenz darstellen!

Zu Alice Weidel verlässt Talkshow

Seit Jahren kennt man es aus den Talkshows der
Ersten Reihe : Unliebsame Politiker oder Personen
mindestens im Verhältnis drei zu eins, wobei die
Moderation zumeist auch noch auf deren Seite ist,
fertigzumachen.
Man erinnert sich noch gut, wie es die ehemalige
Tagesschau-Sprecherin Eva Herrmann traf und
wie eine dümmliche Senta Berger es verpatzte,
indem sie fragte, ob sie nun nach Plan vorgehen
sollen.
Auch im Wahlkampf 2017 sind die Talkshows
so besetzt, das auf ein AfD-Mitglied mindestens
drei Gegner kommen. Von daher kann man es
verstehen, das Alice Weidel eine derartige Show
verließ und Moderatorin Marietta Slomka „per –
sönliche Animositäten“ und fehlende Professio –
nalität unterstellte. Das ZDF, das sich gerade erst
in einer selbst in Auftrag gegebenen Studie seine
Glaubwürdigkeit hatte bestätigen lassen müssen,
dementierte natürlich.
Warum sorgte man denn noch nie in einer dieser
Talkshow für Ausgewogenheit, etwa je die gleiche
Anzahl von Politikern von Rechten und Linken
gegenüberzustellen. Statt dessen wird immer die –
selbe Hackordnung eingehalten. Wenn ZDF-Chef –
redakteur Peter Frey nun behauptet ´´ Weidel habe
mit ihrem Abgang Aufmerksamkeit erzeugt, aber
eine politische Auseinandersetzung verhindert „.
Als wenn es denn eine politische Auseinander –
setzung gewwesen wäre, sechs Politiker auf eine
AfD-Politikerin herumhacken zu lassen ! Klingt
es da nicht wie blanker Hohn, wenn Peter Frey
behauptet : ´´ Marietta Slomka hat die Runde mit
sieben Politikern und sechs Bürgern fair und ge –
lassen moderiert „. Sechs gegen Eine ist ebenso
fair, wie das ZDF glaubwürdig !
Noch zynischer, wenn ZDF-Chefredakteur Frey
dann erklärt : ´´ Wer austeilt, muss auch einstecken
können. Das gehört zur Diskussionskultur in Talk –
sendungen „. Na da wünscht man es sich doch glatt,
dass in der nächsten Sendung mit Marietta Slomka
einmal der Herr Frey gegen sechs GEZ-Gebühren –
gegner so fair antreten muß!
Ebenso wenig, wie es denn fair ist, in der Ersten
Reihe schon im Vorfeld einzig Merkel und Schulz
alleine auftreten zu lassen und den beiden somit
mehr Redezeit einzuräumen als allen kleinen Par –
teien zusammen !