Siemens: FFF-Aktivisten vor dem falschen Toren aufmarschiert

Bei ihrem letzten Besuch in Indien verschenkte
Buntenkanzlerin Merkel mal schnell eine Mil –
liarde deutscher Steuergelder an Indien, damit
man dort elektrische Fahrradrischas und Ähn –
liches entwickeln und produzieren könne. An –
geblich sollten auch deutsche Firmen von der
Milliarden-Spende profitieren.
Kaum einer hinterfragt, ob nicht auch Siemens
von dem Geschenk der Kanzlerin profitiert als
es den Auftrag erhielt, ausgerechnet für einen
indischen, nämlich den Adani-Konzern, einen
18 Millionen Euro schweren Auftrag für Signal –
anlagen in Australien bekam. Dort will besag –
ter Adani-Konzern im Bundesstaat Queensland
die Carmichael-Kohlemine betreiben, und bis
zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern.
Die Kohle soll über 189 Kilometer per Zug zum
Kohlehafen Abbot Point gebracht und von dort
nach Indien verschifft werden. Siemens soll die
Signalanlagen für die Bahnstrecke liefern.
Da verschenkt die Merkel eine Milliarde deut –
scher Steuergelder an Indien, damit dort etwas
gegen den Klimawandel getan, und indische
Konzerne haben nichts besseres zu tun als in
Kohle zu investieren?
Hier zeigt sich deutlich das die Friday for fu –
ture-Bewegung zum Teil staatlich gelenkt, da
sie ansonsten nicht hätten vor Siemens-Stand –
orten demonstriert, sondern vor dem Bundes –
tag, allem voran vor dem Ministerium für Ent –
wicklungshilfe, wo man seit Jahrzehnten die
größten Umweltsünder-Länder mit reichlich
deutschen Steuergeldern versorgt.
Auch die Reaktion vom Siemens-Chef Joe
Kaeser, eine der selbsternannten FFF-Füh –
rerinnen, Luisa Neubauer, einen Posten im
Aufsichtsrat anzubieten, ist so neu nicht,
wie es uns die Lücken-Presse nun in die –
sem Fall weissmachen will. Das man Leute
ohne jegliche Berufserfahrung in die Auf –
sichtsräte holt, zeigt schon die hohe Anzahl
von Politikern, in eben solchen Posten. Was
zugleich auch die viele Fehlentscheidungen,
die in den letzten Jahren in der Wirtschaft
und der Finanzwelt getroffen, hinlänglich
erklärt. Gelten Aufsichtsrats und Berater –
posten doch seit langem als sehr lukrative
Nebenverdienstposten bei Politik – und Ge –
werkschaftsbonzen!
Bei Siemens sitzen übrigens gleich drei von
der IG Metall mit im Aufsichtsrat. Da ist es
besonders blöd, wenn Friday for future oft
auf ihren Demos mit solch linken Gewerk –
schaftsmitgliedern Seite an Seite, zumeist
noch unter Unterstützung von Antifa und
anderen Linksextremisten, aufmarschiert.
Gut zu sehen war dies bei der FFF-Demo
am 3. Oktober 2019 in Berlin!

Wenn Gesinnung mehr zählt als Talent

Nachdem Moderatorin Dunja Hayali in der Ersten
Reihe die Einschaltquoten für ihre eigene Talkshow
in den Keller fuhr, gab man ihr als neue Pfründe
das ´´Sportstudio „. Mit ihrer Talkshow hatte die
Moderatorin auch einen Rekord, nämlich den der
schlechtesten Quote in der Format-Geschichte
( ´´MEEDIA„ ).
Warum man einer der unbeliebtesten Moderato –
rinnen Deutschlands die Moderation des Sport –
studios überließ, das erfahren wir von Matthias
Dell in der ´´ZEIT„ : ´´Aus Sicht des Senders ist
die Neubesetzung klug: Hayali gilt als kritische,
nachfragende Journalisten, die etwa dem Ge –
hetze von rechts etwas entgegensetzt „. Mit
anderen Worten : Gesinnung ist wichtiger als
Talent! In der ´´BILD „ beschreibt Josef Nyary
es etwas profaner : ´´ ZDF-Sportstudio. Die
große Bühne, die Karrieren pushen, aber
auch killen kann„. Sichtlich meinte man in
der Ersten Reihe der Hayali Karriere unbe –
dingt pushen zu müssen! Vielleicht auch,
weil die Moderatorin gerade wegen ihrer
Nebentätigkeit, in der Glücksspielbranche
in die Kritik geraten.
Eigentlich hatte sich Dunja Hayalis für ihre
Premiere Mesut Özil ins Sportstudio holen
wollen, um mit ihm natürlich nicht überFuß –
ball, sondern um über Rassismus und die
Türkei zu reden. Zum Glück war Mesut Özil
zu feige um sich im Sportstudio zu seinen
Vorwürfen zu äußern, und so entging der
Zuschauer vorerst der Politisierung des
Sportstudios.
Auch Jogi Löw sagte lieber ab. ´´ So ging
Frau Hayali mit großen Ansprüchen in ihre
Premierensendung, um aber so zu enden,
wie die Nationalmannschaft in Russland „,
kommentierte es Frank Lübberding in der
´´ Frankfurter Rundschau „. Sichtlich war
der Journalist etwas enttäuscht als er ur –
teilte : ´´Dunja Hayali machte wenig falsch
in ihrer ersten Sendung. Nur erfüllte sie
auch wenige der Ansprüche, die sie vor –
her selbst aufgebaut hatte „. Vielleicht
hatte der ja einen Bericht über rechte
Fußballfans im Stil von Frontal 21 er –
wartet. Auch ´´ Der Westen „ zeigte
sich ein wenig enttäuscht : ´´ Dunja
Hayali nahm sich während der knapp
90-minütigen Sendung wohltuend zu –
rück: keine vorbereiteten Sprüche oder
Mätzchen, keine aufgesetzte gute Laune „.
Sichtlich hatte man auch hier anderes
erwartet.
Wohl auch, weil die Einschaltquote von
12, 3 Prozent nicht so berauschend. Als
Hayali ihre Talkshow gegen die Wand
fuhr, lag die Einschaltquote der Sports –
schau noch bei 17,8 Prozent. Damals
sahen noch 4,72 Millionen Zuschauer
zu, dageggen schauten nur 1,98 das
von Hayali moderierte Sportstudio.
Die Zahlen sprechen wohl für sich.