Viel Spaß in der Republik Niger!

Es gibt wohl nichts räudigeres in diesem Land als die
Bilderstürmer der Rassismusbekämpfer. Ob das Hotel
zum Mohren, die Mohrenapotheke oder der Negerkuss.
Alles muss weg oder umbenannt, damit die Rassismus –
bekämpfer zufrieden sind und sich das nächste Objekt
vornehmen.
So hat man es nun auf den Ort Neger im Sauerland ab –
gesehen und gewiss ist das gesamte Negertal als Nächs –
tes dran. So wird es nicht mehr lange dauern bis sich
der erste People of Color daran stört in Weißenburg
leben zu müssen und nicht in Black Town.
Schon geraten Orte wie Mohrkirch und Negernbötel
in Schleswig-Holstein oder Groß Mohrdorf in Meck –
lenburg-Vorpommern ins Visier.
Wahrscheinlich wird es so auch nicht mehr lange
dauern, bis dem ersten People of Color aufgehen
wird, dass die bösen Deutschen aus reiner Apartheit
den Fluß Elster rassistisch in Schwarze und Weiße
Elster getrennt, und dass solch eine Diskriminier –
ung nicht mehr hinnehmbar sei.
Als früher der weiße Europäer nach Afrika kam und
dort alles so einrichtete, wie er es von Zuhause ge –
wohnt, da nannte man es Kolonial-Rassismus. Wie
aber bezeichnet man es nun, wenn Afrikaner nach
Europa kommen und hier alles so umkrempeln wol –
len, wie sie es aus Afrika gewohnt?
Das Ganze beweißt einmal mehr, dass man die aller
schlimmsten Rassisten stets dort vorfindet, wo man
vorgibt Rassismus zu bekämpfen!
Anstatt diesem Unsinn jedes Mal nachzugeben und
mitzumachen, sollte man diese Typen einmal zur
Rede stellen und fragen, warum sie denn unbedingt
ins so rassistische Deutschland kommen mussten,
und ob sie vielleicht Masochisten sind. Sie hätten ja
in ihrem unrassistischen Afrika bleiben, wo sie jedes
Wasserloch, jeden Felsen und Kraal in ihrer geliebten
Art und Weise frei benennen können. Schluß mit dem
absoluten Schwachsinn, dass sich Menschen nun von
Ortsbezeichnungen ,,diskriminiert„ fühlen. Anstatt
dreist deren sofortige Umbenennung zu fordern, sollte
sich diese Klientel lieber erst einmal mit der Geschichte
des Landes befassen und damit mit der Herkunft der
Namen. Einzig skandalös daran ist nur, dass man ge –
wissen Subjekten, die von deutscher Geschichte keine
Ahnung haben und nur ihren Willen durchsetzen wol –
len auf dem Leim geht.
Seltsam auch, dass sich sie Rassistenbekämpfer immer
nur von Orten und Bezeichnungen der Europäer schwer
rassistisch beleidigt fühlen. Warum sonst ist noch nie
ein Schwarzer auf die Idee gekommen den Staat Niger,
von lateinisch ,,niger„ = Schwarz, umbenennen zu
wollen? Seltsam das in der Republik Niger kein ein –
ziger Schwarzer in einem so rassistischem Land da –
gegen auf die Straße geht! Übrigens stört sich in den
USA kein Afroamerikaner an der Bezeichnung Black
town!
Würden wir in einem freien Land leben, dann würden
wir all den People of Color sagen, dass ja keiner von
ihnen dazu gezwungen in Neger, Mohrkirch, Negern –
bötel oder Groß Mohrdorf zu wohnen oder eben das
Negertal zu durchwandern bzw. in der Neger zu ba –
den. Und ebenso wenig haben sie auch nicht das aller
geringste Anrecht daran dort irgendeine Umbenenn –
ung zu fordern. Um es mit den Worten des großen De –
mokraten Walter Lübcke zu sagen, wenn es euch nicht
passt hier, habt ihr immer noch das Recht auszuwan –
dern. Dann noch viel Spaß in der Republik Niger!