Die Buntdeutsche Presse und ihr Einblicke-Gate

Sichtlich ist in Buntdeutschland die Journaille durch
all die konspirativen Treffen im Kanzleramt und mit
anderen Politikern in Spitzenpositionen auf den Ge –
schmack gekommen und bildet sich nun ein, dass
man so eine Art Geheimdienst sei.
Ganz so gebärdete man sich nämlich als Jens Spahn
nun den Fragekatalog der ,,ZEIT„ mitsamt den Ant –
worten vorlegte. Der Deutsche Journalistenverband
( DJV ); wo man schon mal gerne einem Querdenker
ein Bein stellt, und auch ansonsten eher tendenziös
als objektiv-sachlich berichtet, mimte sogleich schwer
den Empörten: ,,Dadurch werde „nicht nur die Arbeits –
weise, sondern auch der Informationsstand der Redak –
tion offen gelegt, ebenso wie das durch die Fragen er –
sichtliche Vorwissen der Journalisten“.
Davor hat man sichtlich große Angst, dass Außenste –
hende plötzlich Einblicke in die Arbeitsweise dieser
sich nur selbst ,,frei„ und ,,unabhängigen„ nen –
nende Presse bekommt. Wie gesagt, man liebt ja
neuerdings die Verschwiegenheit und da musss
halt das Images des mit Schlapphut nachts durch
die Straßen schleichenden Journalisten aufrecht
erhalten werden. Nicht, dass der ohnehin immer
weniger geneigte Leser am Ende noch erfährt, dass
die in Artikeln wiedergegebenen Informationenes
eben nicht auf gründliche Recherche beruhen, son –
dern das direkte Ergebnis konspirativer Treffen von
Journalisten und Politik. Dieses ,, auch der Informa –
tionsstand der Redaktion offen gelegt„, beweist so –
dann, dass man in der Redaktion so gut wie nichts
weiß, was eine Vielzahl von Artikeln bestätigt, und
nur die Informationen weitergegeben, die einem
von oben vorgegeben werden.
Mit ihrer Kritik entlarvt sich diese Presse nun quasi
selbst! Umgekehrt beweist es ja auch die Anrede der
Journalisten aus Jens Spahns Büro mit ,,liebe Kol –
leginnen und Kollegen“ , weil sich genau so das Polit –
büro der SED an die Redaktion des ,,Neuen Deutsch –
lands„ gewendet hätte ; eben nur mit Genosse statt
Kollege!
Genau genommen ist die Die Zeit-Spahn-Affäre als
ob man in einem Bilderbuch über eine Systempresse
liest. Wie in Diktaturen üblich, reicht die Presse vor –
her alle Fragen ein, von welchen dann die Regierungs –
vertreter die ihnen genehmen beantworten. So lief es
in der DDR oder noch heute im Kreml! Das erklärt
aber auch, warum die Vertreter der gleichgeschalte –
ten Systempresse bei angesetzten öffentlichen Presse –
konferenz nie wirklich unangenehme Fragen stellen.
Wenn nun bei der gleichgeschalteten Presse der DJV
so tut als wäre es denn wie ein Sechser im Lotto in –
mitten der gleichgeschalteten Presse die erste zu sein,
von der dann alle anderen abschreiben. Dafür hat man
inzwischen längst den Begriff ,,Einkopierjournalismus„
geprägt!
Das wiederum relativiert fast schon Jens Spahns soge –
nanntes Grundbuchamt-Gate, indem sich Spahn vom
Berliner Grundbuchamt die Namen der Journalisten
geben ließ, die dort über seinen Villen-Deal recherch –
ierten. Es dürften nämlich dieselben Journalisten sein,
die brav seinem Ministerium ihre Fragekataloge vor –
legen! Hier offenbarte sich der „Tagesspiegel“ in sei –
ner unverkennbaren Art und Weise wieder einmal
selbst: ,, So könne die Auskunftserteilung auch in
einer „Gefährdung zukünftiger journalistischer Arbeit“
münden, etwa wenn betroffenen Journalistinnen und
Journalisten droht, von „Interviews oder Hintergrund –
gesprächen ausgeschlossen zu werden“. Mit diesen so –
genannten „Hintergrundgesprächen“ sind wohl die an –
rüchigen konspirativen Geheimtreffen zwischen Jour –
nalisten und Politikern gemeint, im Volksmund eben
,,Hinterzimmergespräche„!

Steinmeier & Co wollen die totale Kontrolle und Zensur über das Internet

Not my President

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heult sich
nun über die Medien aus. Wahrscheinlich, weil keiner
mehr den monotonen Singsang seiner Betroffenheits –
arien hören und seine Kommentare in der gleichge –
schalteten Staatspresse mehr lesen will.
Von daher sieht Steinmeier in den Sozialen Netzwerken
nunmehr eine ,,Gefahr für die Demokratie„. ,,Welche
Demokratie ?„`könnte man sich zu Recht in diesem
Lande fragen. Wann darf denn in der Bunten Repu –
blik der Bürger etwas mitbestimmen und handeln
Abgeordnete hier demokratisch, also entsprechend
des Mehrheitswillens des Volkes? Hier wird doch
nur noch von oben herab bestimmt und Gestalten
wie Steinmeier segnen es ab!
Kann sich denn einer daran erinnern, wann der
Herr Steinmeier, wenn überhaupt, zum letzten
Mal eine demokratische Entscheidung getroffen,
also eine, die dem Mehrheitswillen des eigenen
Volkes entsprochen? Mit der Demokratie ist es
dabei so ähnlich, wie mit dem Geld, über welches
stets nur die sprechen, die keins haben!
Von daher sieht Steinmeier auch in den Sozialen
Netzwerke eine Gefahr für dass, was er unter De –
mokratie versteht. Denn hier finden die Menschen
eben schnell eine Mehrheit und wenn die sich nur
einmal einig wären, würde in diesem Land vielleicht
bald echte Demokratie herrschen. Das macht solchen
Betonköpfen in der Bunten Republik natürlich eben –
solche Angst wie einst die friedliche Revolution den
Parteibonzen in der DDR.
Das Steinmeier wie immer kaum eine Ahnung hat,
von was er da eigentlich spricht, beweist er mit sei –
nen Äußerungen trefflich. ,, Die sozialen Medien prä –
mieren viel zu oft die schnelle Lüge – auf Kosten von
Vernunft und Wahrheit „ behauptet er und fügt hin –
zu: ,, Anders als bei echten Medienmarken gäbe es bei
sozialen Medien „keine Redaktion, keinen Presserat
und keine Konkurrenz, die mäßigend und kontrollie –
rend einschreiten“. Davon ab, dass es dem ,,Demo –
kraten„ Steinmeier hier um Kontrolle also Zensur
der Sozialen Netzwerke geht, hat er völlig übersehen,
dass in den Sozialen Netzwerken eben auch diese Me –
dien und Politiker, darunter viele seiner eigenen Par –
tei, in den Sozialen Netzwerken ihre Seite haben. Das
kann leicht zu Missverständnissen führen, wenn man
davon ausgeht, dass somit auch die Seiten der Presse
und der Politiker gemeint sind, in denen ,, Werte wie
Respekt, Wahrheit und Zivilität wenig gälten„.
Nicht umsonst hat sich gerade die von Steinmeier so
sehr gelobte Presse, mit ihren Presseräten und Redak –
tionen, im Volk um den Namen einer ,,Lücken-Presse„
bzw. ,,Lügen-Presse„ verdient gemacht. Der Fall Class
Relotius spricht da Bände und der war ganz gewiß nicht
der Einzige!
Was Steinmeier will ist die Deutungshoheit im Netz und
nichts weniger! Allerdings kann er bei der Vielzahl von
Bloggern und Seitenbetreibern diese nicht alle, wie es
Kanzlerin Merkel mit der Presse macht, zu konspera –
tiven Treffen ins Kanzleramt einladen, und dort Ein –
fluß auf die Berichterstattung nehmen! Daher fehlt
dem Steinmeier in den Sozialen Netzwerken eben
,, „Rechtsstaat, Regeln und Institutionen“, oder um
es genauer zu sagen, die Zensur im Netz. Ginge es
hier nach dem Politiker Steinmeier wären bald alle
Seiten im Netz angepasst und gleichgeschaltet und
damit so monoton wie seine Reden, in denen er im –
mer wieder und wieder die gleichen Themen durch –
kaut, bis sie niemand mehr hören will. So wie es in
der gleichgeschalteten Presse geschieht, die schon
staatlich subventioniert werden musste, weil sich
kaum noch jemand findet, der freiwillig den dort
verbreiteten Müll noch liest!
Steinmeier zeigt hier deutlich, dass er echte Demo –
kratie nie kennengelernt hat, denn sonst würde er
kaum dreist die Zensur fordern und gleichzeitig
von einer ,,Demokratisierung des Digitalen„ da –
her reden, die nichts anderes ist als ein staatliches
Beschneiden der Meinungsfreiheit. Um über Demo –
kratie zu reden, sollte man an erster Stelle erst ein –
mal selbst ein Demokrat sein! So kann das Internet
wohl kaum ein ,,Raum der Freiheit„ sein, wenn er
schlimmer als in Diktaturen mit Überwachungsins –
titutionen gespickt, staatlich stark reguliert und über –
wacht wird. Wer sollen denn die Institutionen sein,
die in den Sozialen Netzwerken tätig werden? Die
üblichen linksversifften Kräfte, die im Netz einzig
ihre Ansichten gelten lassen und dementsprechend
einseitig nur die Seiten ihrer politischen Gegner
zensieren? Das haben wir doch schon und dies ist
garantiert kaum noch demokratisch zu nennen!
Die drastischen Folgen sieht man am besten an
Wikipedia, wo ab 2010 alle Artikel politisch kor –
rekt umgeschrieben und Orwells ,,1984„ schon
bittere Realität geworden! Was Steinmeier letzt –
endlich will, ist eine stark tendenziöse Berichter –
stattung, die in allem dem Stil der DDR-Staats –
presse entspricht! Keinesfalls will er eine unre –
gulierte Vielfalt im Netz! Um nichts anderes han –
delt es sich bei den geforderten ,, globalen Regu –
lierungsansatz „, mit denen den Menschen das
letzte bisschen Meinungsfreiheit im Netz genom –
men wird und dieses durch staatlich regulierte
Meinungsmache ersetzt werden soll!
Die Scheindemokraten berücksichtigen dabei je –
doch nicht, dass sich die Menschen einmal genos –
sene Freiheiten nicht einfach wieder nehmen las –
sen. Eine immer stärkere und einzig durch Zwang
motivierte Zensur und damit Kontrolle im Netz,
wird nicht dafür sorgen, dass Facebook weiterhin
Profite machte, denn dann werden die mündigen
Bürger halt auf Plattformen in Russland und an –
dere Länder ausweichen. Dort gibt es schon ge –
nug Pedanten zu Facebook, YouTube, Twitter &
Co! Bei denen blieben dann die Steinmeiers dieser
Welt unter sich und texten sich mit ihren erbärm –
lichen Phrasen dann gegenseitig zu, bis auch der
Letzte die Lust an Facebook & Co verloren. Was
wollen die Steinmeiers denn dagegen machen?
Etwa das Internet sperren, wie in Nordkorea und
damit endgültig den Beweis einer Diktatur erbrin –
gen. Vielleicht wäre es dem Genossen Steinmeier
ja ganz recht, wenn in Zukunft nur noch einige
wenige IP-Adressen an Funktionäre vergeben
werden. Das würde der EUdSSR gut zu Gesicht
stehen!
Es zeigt sich auch, dass es Steinmeier & Co nur
darum geht, ihrer Staatspresse lukrative Alimen –
tierung zu verschaffen. Schon sollen auf Facebook
zu einem ,, dezidierten Ort für journalistische In –
halte„ umgestaltet, indem der Konzern dann die
überwiegend linken Journalisten bezahlt! So müs –
sen am Ende Konzerne wie Facebook für staatliche
Propaganda auch noch zahlen! Dieses Erschleichen
von Subventionen einer sich mit tendenziöser Be –
richterstattung selbst ruinierten Presse dürfte eher
ein Bärendienst an der Demokratie sein! Hätte es
in der DDR schon Internet gegeben, wären die SED –
Kader bestimmt derselben Idee verfallen und hätten
so dafür gesorgt, das somit jeder Bürger im Netz
kaum noch etwas anders zu lesen bekommt als Bei –
träge aus dem ,,Neues Deutschland„ und der ,,Jun –
gen Welt„ und dieses ausländische Konzerne auch
noch mit Devisen bezahlen zu lassen.
Im Grunde aber gleichen Steinmeier & Co den Mann,
der den Bären umarmt und glaubt ihn so gefangen zu
haben. Am Ende werden dann, wie es das Beispiel
Australien gerade deutlich zeigt, die US-Medienkon –
zerne das Sagen haben, und bestimmen, was im Netz
gezeigt! Vielleicht werden wie in Australien, dann ein –
fach die Seiten der buntdeutschen Behörden einfach
mal abgeschaltet. Bei den Onlineauftritten vom Bun –
despräsidenten und des Kanzleramts leicht zu ver –
schmerzen, denn dort informiert sich ohnehin kaum
noch ein deutscher Bürger!

Ulbricht Zuckerberg

Joachim Gauck entlarvt sich selbst in Rede zum 60.Jahrestag des Deutschen Presserates

In seiner Rede zum 60.Jahrestag des Deutschen Presse –
rats, machte Gauck sich selbst, einmal mehr etwas vor.
Die Art seines Redenhaltens hat diesem Bundespräsidenten,
deshalb, nicht umsonst, den Spitznamen ´´ Gaukler „ im
Volk eingebracht. Dieses Mal wetterte Gauck gegen die
sozialen Netzwerke, im Staatsauftrag der Verteidigung der
politisch korrekten Medien.
Sichtlich hat Gauck wahre Meinungsvielfalt nie wirklich
kennengelernt oder es nie begriffen, wie etwa Soziale
Netzwerke funktionieren, wenn er vor letzteren warnt :
´´ Wer sie nutze, wähle aus, was er wahrnehmen wolle.
Schließlich entstünden Echoräume, in denen Einzelne
oder Gruppen sich im Alleinbesitz der Wahrheit wähnen „.
Denn im Unterschied zu den Medien, Gauck zu verteidigen
sucht, gelten in den Sozialen Netzwerken die Meinung
von allen und wird eben gerade nicht nur einer Ansichts –
weise gefrönt. Wie könnte es sonst in den Netzwerken
all die Seiten von Linken, Menschenrechtsorganisation,
Rassismusbekämpfer und so weiter und so fort geben ?
Joachim Gauck hat es ja noch nicht einmal begriffen,
das die Politiker der etablierten Parteien und die von
ihm unter Generalschutz genommenen angepassten
politisch korrekte Journalisten, in den Sozialen Netz –
werken ja auch ihre Seiten haben und damit also selbst
ein Teil der Sozialen Netzwerke sind !
Oder sprach etwa der Herr Bundespräsident da aus
eigener Erfahrung und meinte gar seine eigenen Seite
bei Facebook ?
Nur Thomas de Maiziere zeigte sich noch dümmer als
er bezüglich der deutschen ´´ Qualitätsmedien „ meinte :
´´ Es brauche mehr Zeit, Geduld und Dialog „. Und das,
wo man gerade den 60. Jahrestag der Selbstzensur feierte !
Wie lange wollen die denn noch damit warten, etwa bis die
100 voll gemacht ? Joachim Gauck aber nennt dieses Spielen
auf Zeit, gar einen “ Prozess der Desintegration “ !
Der Journalist Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbunds
von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ ist sich bei seinen
Recherchen sogar bewusst geworden, das sich die Menschen,
eben vor allem Dank der Sozialen Netzwerke, nicht mehr so
leicht belügen lassen : Er mahnte dazu an, ´´ aus Respekt, Ver –
pflichtung und Liebe zum Beruf mit Fehlern offener umzugehen,
weil die Menschen ohnehin wüssten, dass diese Fehler passieren „.
Das ist fast schon so als gebe man zu gelogen zu haben, aber das
seien eben nur Fehler gewesen. War denn etwa dann die im Jahre
2000 wochenlange Falschberichterstattung der Medien über die
Ereignisse in Sebnitz nur eine Ansammlung von Fehlern, sozu –
sagen wurden Fehler in Serie produziert ? Ein Fehler wäre noch
nachvollziehbar gewesen, aber solch eine Fehlerkette, wie in
Sebnitz oder in jüngster Zeit bei der Berichterstattung über
die Ukraine-Krise oder über die Flüchtlingskrise ? Nein, hier
steckt längst der Fehler im System !
Als vorgeblicher ´´ DDR-Oppositioneller „ hätte Gauck es
doch eigentlich wissen müssen, warum Menschen in den
Untergrund oder ins innere Exil gehen und wie damals
die Menschen in der DDR über die Einheitspresse ge –
dacht. Er hätte sich da Rat bei den ehemaligen DDR –
Oppositionellen holen können, warum die gezwungen
gewesen die Bürger mit Flugblättern und selbstge –
machten kleinen Zeitungen zu informieren, eben eine
Funktion, die heute die Sozialen Netzwerke übernom –
men, da die unter dem Schutz des Deutschen Presserats
stehenden „Qualitätsmedien“ in keinster Weise noch ihrer
Informationspflicht nachkommen !
Doch Joachim Gauck gehörte eben immer schon zu den An –
gepassten, von der angepassten evangelischen Kirche bis
zum poltisch korrekt angepassten Bundestagsabgeordneten,
und von daher spricht er sich nun auch für eine Art von
neuen Mediensozialismus aus, in dem man von der Zeit –
ung, über das TV-Programm, in den sozialen Netzwerken,
von Facebook bis zum letzten Blog, nur noch eine, nämlich
die Politisch korrekte Meinung, vertritt ! Eben so, wie
es Herr Gauck aus tiefster DDR-Zeiten her, von Zeitungen
wie etwa ´´ Neues Deutschland „ bis ´´ Junge Welt „
gewohnt, überall nur dasselbe zu lesen. Aber wie lautet
schon der Slogan der „JF“ ´´ Wo alle einer Meinung sind,
da wird meist gelogen ! „ Wohl von daher ist die „JF“
dem Deutschen Presserat eher ein Dorn im Auge.
Aber in seiner Rede geht Gauck weit über die Lüge hinaus
und offenbart, das er nie der Oppositionelle in der DDR
gewesen, sondern so angepasst, das er sogar dem ´´ Neuen
Deutschland „ geglaubt. Nur so ist sein Satz zu verstehen :
´´ Ich habe es erlebt, jahrzehntelang, in der DDR. Wer die
Medien heute und hierzulande zur ‚Lügenpresse‘ umdeutet,
dem geht es nicht um Diskussion, sondern um Denunziation,
nicht um Unvoreingenommenheit, sondern um Meinungs –
hoheit „. Er wirft dem Volk in der DDR also noch heute vor
1989 auf die Straße gegangen zu sein, weil dieses nicht mehr
an die Lügen des SED-Regimes geglaubt ! Der Gaukler entlarvt
sich mit dieser Rede selbst als SED-Gläubiger, der es nie über –
wunden, das sein Volk die Lügen des Regimes nicht mehr Glau –
ben schenken wollte. Und er verunglimpft sämtliche Opposi –
tionellen der einstigen DDR im Sinne der gesamtdeutschen
Lügenpresse ! Tiefer hätte ein Bundespräsident nicht sinken
können. Wie gut, daß der Gaukler bald von der politischen
Bühne abtritt.

Qualitätsmedien berichten im Stil tiefster DDR-Provinz

Wenn ich heutzutage in einem dieser Blätter der
Qualitätsmedien schaue oder mir die Nachrichten
aus der Ersten Reihe so anschaue, fühle ich mich
immer öfters in tiefste DDR-Zeiten zurück versetzt,
denn die meisten Artikel und Berichte klingen als
hätte sie in den 1980er Jahren der unfreiwillig zum
Klassenagitator der 6. Klasse einer POS verfasst, der
ausgerüstet nur mit einer Ausgabe des ´´ Neuen
Deutschlands „ oder der ´´ Jungen Welt „ dazu
verdammt gewesen, seinen Mitschülern in einer
Pause das aktuelle Weltgeschehen wiedergeben
zu müssen. Es ist derselbe Einheitsbreistil und die –
selbe politisch korrekte tendenziöse Berichterstatt –
ung, in welcher jegliche Objektivität und Sachlichkeit
auf der Strecke bleibt.
Ein schönes Beispiel bietet hier der Medienfeldzug
gegen Donald Trump. Neuestes Beispiel : Trump soll
die Familie eines im Irak gefallenen Soldaten verun –
glimpft haben. Richtig ist das der Angriff zuerst von
Herrn Khan ausging, der Trump attackierte, während
seine Frau schweigend daneben stand. Daraufhin sagte
Trump in einem Interview, das es typisch für solche
Familien sei, dass die Frau nichts sagen dürfe. Nun
meldete sich erneut die Familie Khan zu Wort und
Frau Khan erklärte, dass sie aus lauter Trauer nicht
habe sprechen können. Seltsam, dass nur einen Tag
später diese Trauer vollkommen überwunden und
nunmehr Frau Khan ein wahres Statement darüber
von sich geben kann, wie gleichberechtigt doch die
Frauen im Islam und wie friedlich der wahre Islam
und Koran doch seien. Da muß man doch von aus –
gehen, dass es sich um eine gezielte Kampagne
gegen Trump handelt. In unseren Qualitätsmedien
wird dagegen behauptet, dass Trump die Familie
angegriffen habe, obwohl der sich nur gegen die
Ausführung von Herrn Khan zur Wehr gesetzt.

Der König der Antifa

Da steht nun wieder vor den Mikrofonen : Deutschlands
Widerstandskämpfer Nr. 1, der Erfurter Jugendpfarrer
Lothar König. Obwohl er angeblich in Leipzig ´´ voll
auf die Fresse „ bekommen habe, ohne das geringste
Anzeichen einer Blessur. Auch seine Nase enpuppt
sich nach dem unwahrschlich hartem Schlag nicht
im Mindesten als ´´ gebrochen „. Selbst das ´´ ND „
muß schließlich eingestehen ´´ Lothar König ist am
Samstag unterdessen noch einmal unversehrt davon –
gekommen „.
Aber dennoch geben die Aussagen von König etwas
her, etwa, dass er sich mit seiner Tochter Katharina
König, ihres Zeichens Abgeordnete der Linkspartei,
und seinem Jugendtrupp als ´´ Übung „ in Leipzig
einer Gruppe von 250 Mann ´´ Antifa „ angeschlos –
sen habe. Ein Anzeichen dafür wie die Linkspartei
offen gewaltbereite linksextremistische ´´ Antifa „
bei ihren Aktionen unterstützt.
Warum der Jugendpfarrer, der doch nur ´´ friedlich „
demonstrieren wollte, sich mit seiner Gruppe dann
ausgerechnet extremistischen Antifa-Schlägern an –
schließt, das erklärt Pfarrer König der Presse dann
natürlich lieber doch nicht. Nicht einmal seinem
´´ Neuen Deutschland „ ! Nicht umsonst kam die
Polizeigewerkschaft GdP nicht umhin zu bemerken
´´ Ein kirchliches Vorbild für die Jugend tritt anders
auf „.
Aus seinem berühmten Lautsprecher seien keine
Reden geschwungen worden, sondern ´´ nur „
Muik abgespielt worden. Was da gespielt wurde,
darüber schweigen sich die Königs lieber auf.
Katharina König kommt im ´´ ND „ langsam
der Verdacht, daß es die falsche Musik gewesen
sein könne. Aber wie gesagt, was da nun so aus
dem königlichen Lauti schwabbte, verrät auch
sie den Journalisten lieber nicht.
Sicherheitshalber läßt sich Lothar König nun
nach verpatzten Interviews erst einmal anwalt –
lich beraten. Vielleicht sollte er es beim nächsten
Mal einfach einmal vor seinen Aktionen tun.

Dabei sind die Auftritte von Lothar König nach
solchen spektakulären Festnahmen doch bestens
bekannt. Etwa seine Auftreten im Juni 2014 :
Plötzlich ist er wieder da der Erfurter Stadtjugend –
pfarrer Lothar König ! Der Pfarrer der zu DDR-Zeiten
bei den Montagsdemos gegen das SED-Regime
gewesen sein will und heute mit den alten Genossen
Hand in Hand im Kampf gegen Rechts zusammen
arbeitet. Nun sitzt der kampflustige Rauschebart als
Abgeordneterim Stadtrat. Derselbe Lothar König, der
im Februar 2011 bei einer Demo in Dresden linke
Demonstranten zur Gewalt gegen Polizisten auf –
gerufen haben soll !
Gerne behauptet Lothar König des Öfteren in seiner
Kampfvita von Rechten angegriffen worden zu sein.
Wie es zu solchen Angriffen kommt, schildert ein –
drucksvoll der Vorfall vom 13. Juli 2013 : Der Stadt –
jugendpfarrer hatte am 13. Juli während der Veran –
staltung „Paradies und Das“ beim „Faulloch“ eine
Mitarbeiterin der Drogenberatung „Chamäleon“
des DRK-Kreisverbandes „massiv festgehalten“,
in ein aufblasbares Bassin gestoßen haben und –
weil sich die Frau im Sturz an ihm festhielt –
mit ¬ hineingefallen sein. Dabei habe sich die
Mitarbeiterin eine Prellung am Handgelenk zugezogen.
So stellt es DRK-Kreisverbands-Vorstandsvorsitzen –
der, Peter Schreiber, dar in einer Aufsichtsbeschwerde
an die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde. Zuvor
sei König als Beifahrer in einem Kleinbus heran –
gerollt, dessen laute Musik – beim mehrfachen Auf –
und Abfahren in der Johannisstraße – jene Veran –
staltung des Arbeitskreises “ Streetwork der Stadt
Jena “ gestört habe, so erläutert Schreiber in
seiner Beschwerde. Deshalb das Einreden der
“ Chamäleon „-Mitarbeiterin auf König, doch bitte
die Musik auszustellen; deshalb die körperliche
Auseinandersetzung. Die Vorgehensweise gleicht
auffallend jener bei der Demonstration in Dresden,
für die sich König 2013 vor Gericht zu verantworten
hatte. Und König zeigte sich auch hier sehr unein –
sichtig. Zu dem Angriff auf die Frau meinte er nur :
´´ Ach nee. Ich komm da nicht ganz mit. Für mich war
das ein Spaß. Meines Erachtens sind wir ins Stolpern
gekommen. Wir waren dann beide nass an diesem
knallheißen Tag „.
Der im Jahre 2013 begonnene Prozess wurde vom
Amtsgericht Dresden vorläufig ausgesetzt. Vor –
geblich sei das Videomaterial der Polizei zu –
rechtgeschnitten worden um König zu belasten.
Lothar Königs Unterstützung galt beispielsweise
einem Steinewerfer, welchen die Polizei auf
frischer Tat stellte, wie der einen Pflaster –
stein aufklaubte, zwei weitere hatte er schon
in der Jackentasche. König faselte da von
drakonischen Strafen ; in Wahrheit wurde der
Mann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die
Grünen beantragten eine Aktuelle Debatte zum
Landfriedensbruch-Prozess gegen den Jenaer
Jugendpfarrer Lothar König. Mit nachgereichten
Material der Polizei, was beim NSU-Prozess Gang
und Gebe ist, konnte König schließlich entlastet
werden. Kein Wunder, wurden doch seine Projekte
bundesweit mit Preisen bedacht. Ein Pfaffe der da
den Klassenkampf anstatt Nächstenliebe predigt,
passt wunderbar in das Konzept der Regierenden,
allem voran Königs Steckenpferd, der Kampf gegen
Rechts. Folgerichtig saß König dann ab 2004 für
die GRÜNEN im Stadtrat. Gesinnung zahlt sich
wieder einmal aus und sei es gegen die eigenen
Bürger. Denn in der Stadt Jena selbst sahen es
Bürger, aber auch Teile der Stadtpolitik eher
kritisch: Mehrere Versuche im Stadtrat, die
Förderung für die JG Stadtmitte einzustellen,
erhielten aber keine Mehrheit.
Mit der staatlich organisierten NSU-Affäre sah
sich König nun voll auf bestätigt und nun ist er
wieder oben auf. So weilt dann auch folgerichtig
Lothar König mit seiner Tochter Katharina, sie
ist Landtagsabgeordnete der Linken im Thüringer
Landtag, als Beobachter am 62. Prozesstag beim
NSU-Prozess. Genau solche Zuschauer braucht
man !