Shinzo Abe gelungene Persiflage

Während die anwesenden bezahlten Beifallklatscher und
die Mediendödel voll mit Applaudieren beschäftigt waren,
konnte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe, von
allen unbemerkt, im Maracana-Stadion in Japan seine
rabenschwarze Satire aufführen. Niemand bemerkte da –
rin die unverhohlene Kritik an den bestehenden westlichen
Demokratien, sondern dem einfältigen Zuschauer galt es
schlicht und ergreifend einfach als typisch japanischen
Humor. Dementsprechend hinterfragte natürlich auch
niemand den Sinn der geheimen Aufführung des japan –
ischen Ministerpräsidenten.
In der fiktiven Gestalt eines in Amerika lebenden italien –
ischen Klempners verkleidet, überzeugte Abe sichtlich
mit seiner kritischen Darstellung.
So konnte Shinzo Abe den Olympiadisten und der ganzen
westlichen Welt es überdeutlich vor Augen führen, wie
absurd dämlich Politiker wirken, wenn sie die eigene
nationale Identität aufgeben und dem American Way
of Life nacheifern. Viele hielten seine Kunstfigur daher
für Super Mario. Aber allzusehr erinnerte sein roter
Umhang an die roten Sakkos von Angela Merkel und
sein Basecap an die Hörigkeit zu den USA. Mit dem
sehr gelungenen Auftritt karikierte Shinzo Abe und
das nun mit echtem japanischen Humor, die führen –
den Vertreter der westlichen Welt und niemand hat
es bemerkt.

Ball – und Machtspiele

Überraschend war das neueste Ergebnis des Forschers für
prähistorische Kulturen, Alvin Calvaleros, zum Ballspiel
der Azteken ´´ Ullamaliztli „. Hatte man bislang immer
angenommen, das bei diesem Ballspiel die Spieler, ganz
gleich ob nun die Sieger oder die Verlierer-Mannschaft –
auch hierin sind sich die Historiker bislang sehr uneins –
geopfert wurden. Immerhin hatte man auch teilweise die
Skelette von geopferten Frauen und sogar Kindern gefunden,
was sich die Forscher zunächst nicht erklären konnten. Nach
Meinung von Alvin Calvaleros wurden nun nicht etwa die
Spieler, sondern eher die Zuschauer und zwar Jene, welche
sich besonders für das Ballspiel begeistert, geopfert. Alvin
Calvaleros nach, hätten nämlich schon die Priester der Azteken
frühzeitig erkannt, dass wer sich für eine ansich vollkommen
unnütze Sportart übermäßig begeiste, somit keinen wertvollen
Nutzen für die Gesellschaft darstelle. Dementsprechend seien
denn auch die damaligen ´´ Stadien „ nicht sehr groß gewesen,
da beim Ballspiel nicht das Volk Zuschauer, sondern sich diese
vornehmlich aus der Oberschicht zusammengesetzt. Calvaleros
verwies dabei auf allzu deutliche Parallelen zur Neuzeit, mit
dem Hinweis, dass sich beispielsweise Politiker, welche sich
sehr für Fußball begeistert, dagegen in ihrer politischen Arbeit
kaum etwas für das eigene Volk leisten täten. Auch durch den
jüngsten Skandale im Weltfußballverband FIFA. fühlt sich
Calvaleros in seinen Thesen vollends bestätigt und verweist
auch auf die Zusammenhänge von Olympia und Politik.