Erste Reihe unfähig zu Erneuerung

Das man in der Ersten Reihe in den Führungsebenen
absolut lernresitent ist, dass zeigen schon die neuen
Intendantenwahlen, bei den man einfach die Inten-
danten in den Sendern untereinander austauscht.
Damit will man verhindern, dass endlich Leute aus-
serhalb der üblichen Blase Zugang in den Öffentlich
Rechtlichen Rundfunk bekommen.
Auch der Umstand, dass man sich so weiterhin die
üppigsten Intendantengehälter genehmigt, ist Be-
weis genug, dass man zu keiner Erneuerung fähig
ist. So genehmigt sich etwa die neue RBB-Inten-
dant 300.000 Euro!
Seit eingekaufter Journalismus die Führungsebene
der Ersten Reihe mit Beschlag belegt, geht es ohne-
hin nur noch abwärts. Extrem tendenziöse Nach-
richtensendungen. Schauspieler und Schauspieler-
innen, die wie in tiefsten DDR-Zeiten, zwar nicht
den Sozialismus hochleben lassen müssen, aber
mindestens ein Projekt mit Migranten am Laufen
haben müssen, um noch Rollen zu bekommen.
In Sendungen wie Brisant müssen sie sich dann
über diese Projekte äußern, um in der nächsten
Serie oder einen von der Ersten Reihe produzier-
ten Film mitzuspielen.
Auch das Bekennen zu Homosexualität oder
Transmensch zu sein, verhilft oft zu einem
Job in der Ersten Reihe.
So bekommt nun auch Riccardo Simonetti wegen
seines Eintretens für Schwule und Toleranz so-
gleich seine eigene Show.
Oder zuvor den bösen Nazi gespielt oder zumin-
dest in einem Film über böse Nazis mitgespielt
haben, zur Not auch in einem Migrantendrama,
auch dies sichert die Weiterbeschäftigung in ei-
ner der unzähligen Erste Reihe-ABM! Nur so
konnte es passieren, dass einem in Krimis, sons-
tige Serien oder in Fernsehfilmen, vom Drama
bis hin zur Komödie reihenweise talentbefreite
Darsteller auftreten, die zumeist noch nicht ein-
mal sich selbst schauspielern können und zuwei-
len hölzerner als Puppen auftreten.
Auf die gleiche Art und Weise wird u.a. talentbe-
freiten ehemaligen Komikern in Gameshows eine
Art Dauer-ABM zukommen gelassen.
Auch Migrationshintergrund ist heutzutage eine
sichere Eintrittskarte in die Erste Reihe. So wim-
melt es hier von Migranten mit so unaussprech-
lichen Namen wie etwa Shakuntala Banerjee als
Nachrichten-Sprecher – oder Sprecherinnen, als
Moderatoren und Moderatorinnen usw. Nur die
muslimischen Kopftuchfrauen konnte der Zu-
schauern gerade noch so abwenden!
Selbst in Krimiserien und den Soaps kommt man
nicht um politische Erklärungen hinweg und er-
mitteln die Kommissare nur noch mit der polit-
isch korrekten Meinungen. Auch wird hier allem
gefrönt, was der Zeitgeist bietet. Fast jede Serie
hat daher mindestens einen Migranten, der nur
das Gute verkörpert, jede Krimiserie ihre homo-
sexuellen Ermittler und jede Tele Nova nun ihre
Transfrau! Von den Dokumentationen und Re-
portagen ganz zu schweigen, die allzu oft zu rei-
nen Propagandasendungen verkommen!
Kein Wunder also, dass einem Sender wie dem
RBB so kaum ein Erfolg beschieden. Doch je
mehr Zuschauer abschalten, desto höher die
Intendantengehälter. Dies scheint die einzige
Faustregel zu sein, die in der Ersten Reihe gilt!

Patricia Schlesinger – Die merkwürdige Schützenhilfe der Journaille

In der „ZEIT“ darf sich die hinausgeworfene ARD –
und RBB-Intendantin, Patricia Schlesinger ausheu-
len und als Opfer darstellen.
Wie bei der stark tendenziösen Berichterstattung
der „ZEIT“ üblich, ist kein Journalist imstande die
richtigen Fragen zu stellen oder einmal nachzufra –
gen, wenn die Schlesinger totalen Bockmist von
sich gibt. Warum die „ZEIT“ gleich zwei Journa –
listen, nämlich Cathrin Gilbert und Hans-Bruno
Kammertöns benötigte, wenn keiner von beiden
die Fähigkeit zu echten Nachfragen besitzt und
nur das übliche Blahblah fragt, bei dem man der
Schlesinger geradezu die Bälle zuwirft, ist nicht
zu erkennen. Wohl, weil einer alleine gar nicht so
unfähig sein kann, und unfreiwillige Situations-
komiker, wie etwa Dick & Doof, auch immer im
Duo auftreten!
Auch der restliche Einkopierjournalismus, der
sich am „ZEIT“-Interview bedient, wie etwa ein
Felix Bayer im „SPIEGEL“, fallen die eklatanten
Widersprüche im Interview nicht auf. Da der
Originalartikel nur als Kaufabo verfügbar, hat-
ten die Einkopierjournalisten wohl mehr damit
zu tun, ihren Redakteuren zu erklären, warum
man bei eigenen sinkenden Auflagen auch noch
für 1 Euro ein Probeabo der „ZEIT“ erwerben
musste!
Etwa, wenn die Schlesinger über ihren mit viel
Luxus ausgestatteten Dienstwagen behauptet:
,, Sie habe den Dienstwagen als mobiles Büro
genutzt„. Hier hätte jeder Journalist gleich
nachfragen müssen ,,Ach ja, und wozu haben
sie dann ihr Büro extra ausbauen lassen, wo
sie doch überwiegend ihren Dienstwagen als
mobiles Büro genutzt?„
Oder dieser Satz der Schlesinger: „Meine Türen
standen fast immer offen, ich wollte, dass meine
Mitarbeiter mitbekommen, was ich tue„ Und
damit die Mitarbeiter dann doch nicht allzu
viel mitbekommen, nutzte sie ja überwiegend
ihren Dienstwagen als mobiles Büro!
Aber da die Schlesinger aus dem selben Stall,
wie die buntdeutsche Systempresse stammt,
fragt die Journaille nicht nach. Dies tun sie
nur beim politischen Gegner.
Den Umbau ihrer Büros erklärt die Schlesinger
übrigens mit „Schadstoffsanierung“. Ironischer
Weise dürfte aber Patricia Schlesinger der größte
Schädling gewesen sein, der die Sendergemäuer
befallen! Aber Ironie liegt den Systemlingen
ebenso wenig, wie die Wahrheit!
Man fragt sich an dieser Stelle warum die bunt-
deutsche Systempresse der Schlesinger über-
haupt so viel Spielraum gibt, sich als Opfer zu
generieren.
Dann der nächste Knaller zu den neun Abenden,
an denen die Intendantin mit ihren Schickimicki-
Freunden auf Kosten des RBB bei sich zu Hause
feierte. Neun Abende in vier Jahren, in denen so
die über alle Verhältnisse gut Verdienende Intri-
gantin, äh Intendantin ,, Restaurants seien zu
teuer gewesen„! Gewiss wäre man etwa in einem
Chinarestaurant unter 100 Euro pro Person an
einem Abend geblieben, es wurden also nur An-
gebote von Luxus-Restaurants eingeholt! Zu den
Treffen sagt die Schlesinger: „Es waren sehr pro-
duktive und konstruktive Gespräche.“ Hier hätte
ein guter Journalist natürlich gleich nachgefragt,
was denn etwa Produktives aus den Gesprächen
mit Berlins berüchtigter Polizeipräsidentin Ba-
bara Slowik und deren Ehemann herausgekom-
men sei!
Die Journaille aber interessierte es nicht einmal,
wo den Schlesingers Ehemann, der ehemalige
Spiegeljournalist, den neuen Messechef in Ber-
lin einführen sollte. Immerhin bekam der all-
eine dafür 40.000 Euro! War es etwa in die
Berliner Journalistenkreise, die genau daher,
nun besser nicht genau nachfragen?
Übrigens zeigt die Erste Reihe, dass sie aus dem
Fall Schlesinger nichts das aller Geringste gelernt.
So wie man die ARD-Intendantin Schlesinger zur
RBB-Intendantin „gewählt“, so wird nun die WDR-
Managerin Kartrin von Vernau zur neuen RBB-
Intendantin gewählt. Die ARD wird vom WDR-
Intendant Tom Buhrow übernommen. Die Pos-
ten werden sich also genauso wie früher zuge-
schoben! Brisant, dass die Managerin Kartrin
von Vernau beim WDR angestellt, um ,,den Sen-
der zu retten„. Welche Aufgabe hatte dann da
der WDR-Intendant Tom Buhrow? Immerhin
heißt es in der Presse: ,, Vernaus Direktionsbe-
reich beim WDR ist groß: Dazu gehören die Be-
reiche Personal, Finanzen, Gebäudewirtschaft,
IT-Entwicklung, interne Organisationsberatung,
Archive und Kantinenbetriebe„. Wozu bekommt
also ein Tom Buhrow einen Haufen Kohle, wenn
andere seinen Job praktisch für ihn managen?
Wie man auf den ersten Blick erkennen kann,
gibt es in der Ersten Reihe noch jede Menge
Einsparungspotenzial! Vor allem wollte man
mit dieser üblen Postenschieberei verhindern,
dass Außenstehende einen Einblick in den tie-
fen Filz der Ersten Reihe bekommen. Nicht um-
sonst wurden Stimmen laut, jemanden der nicht
aus diesem System kommt, zum neuen Intendan-
ten zu wählen. Tom Buhrow konnte damals die
Patricia Schlesinger gar nicht schnell genug fal-
len lassen. Immerhin war Buhrow ihr direkter
Stellvertreter! Vielleicht ist die Schlesinger so
tatsächlich das Bauernopfer, das benötigt wor-
den, um die wahren Machenschaften im Öffent-
lich Rechtlichen ja nicht aufzuklären. Immerhin
brodelt es neben dem RBB auch schon beim MDR
und NDR gewaltig! Dies würde auch erklären, wa-
rum nicht ein Journalist in ganz Deutschland da-
zu befähigt der Patricia Schlesinger einmal die
richtigen Fragen zu stellen oder gezielt nachzu-
fragen.
Das riecht schon sehr nach eingekauften Journa-
lismus! Nicht umsonst kommen Schlesinger und
Buhrow aus dem selben Stall, der die buntdeutsche
Journaille beritten macht.

Der Fall Patricia Schlesinger: Staatsfernsehen wird enttarnt

Ist nun die Erste Reihe doch Staatsfernsehen? Sicht-
lich sah man es bei einem großen deutschen Automo-
bilkonzern ganz so, denn warum sonst sollten sie der
Ex-ARD – und RBB-Intendantin sonst einen „Regier-
ungsrabatt“ einräumen? Immerhin wird ja auch der
„öffentlich-rechtliche Rundfunk“ über einen Staats-
vertrag geregelt. Er ist aber eben nicht ein Staat in-
mitten des Staates, sondern Staatsfernsehen pur!
Die Staatspresse bemüht sich daher sehr die Patricia
Schlesinger ganz so als „Einzelfall“ abzutun, wie man
es von den Anschlägen psychisch-kranker Muslime
her gewohnt ist. Doch es ist nicht der Einzelfall son-
dern das ganze System dahinter!
Dementsprechend schickt man nun auch geradewegs
die Systemlinge ins Rennen, um den Bürger Sand in
die Augen zu streuen.
So wird plötzlich der Vorsitzende des Deutschen Jour-
nalistenverbandes (DJV), Frank Überall, hyperaktiv,
mit „Gastbeiträgen“ und Interviews. Eifrig bemüht,
dass niemand darauf stößt, dass die Schlesinger
jahrelang fester Bestandteil buntdeutschen Schweine-
journalismus gewesen, genau von der Sorte wie Über-
all & Co ihn produzieren.
Auch der stellvertretende Vorsitzende des Rundfunk-
rates, Dieter Pienkny, entsandt vom Deutschen Ge-
werkschaftsbund (DGB) wird plötzlich aktiv. Was
hat der eigentlich vor Aufdeckung des Skandals ge-
tan?
Patricia Schlesinger gibt in ihrer Verteidigung unge-
wollt offen zu, dass hier ein Netzwerk von Journalis-
ten, über Politiker bis hin zur Polizeiführung geschaf –
fen werden sollte. Sie sagte: ,, Mein Wunsch war es,
interessante Persönlichkeiten zusammenzubringen,
mich mit ihnen zu vernetzen, um damit um die Ver-
ankerung des rbb in der Gesellschaft, die vorher nicht
ausgeprägt war, zu stärken.“
Dies gibt einen Einblick in die Gedankenwelt der da
oben. Der Arbeiter ist also nicht Teil dieser Gesell-
schaft, denn er ist weder im Verwaltungsrat der Sen-
der noch auf Schlesingers Privatpartys vertreten ge-
wesen. Ebenso wenig, wie der HartzI V.-Empfänger,
ein Vertreter von Obdachlosen oder von Behinderten!
Statt dessen saßen dort die üblichen Religion – und
Migrationsvertreter, Investoren und Gewerkschafts-
bonzen, sowie Politiker. Eben typisch dass, was in die-
sem Land staatlich alimentierte Pfründeposten in den
Aufsichtsräten besetzt!

Der Fall Patricia Schlesinger und das System dahinter 2.Teil

Die Affäre um die zurückgetretene RBB-Intendantin
Patricia Schlesinger zieht immer weitere Kreise. So
kommt nun heraus, dass auch die Berliner Polizei-
präsidentin Babara Slowik zu ihren Amigos gehörte.
Die Slowik wurde zusammen mit ihrem Mann zu
einer privaten Feiern in Schlesingers Wohnung ein-
geladen, deren Cateringservice-Kosten, der RBB zu
zahlen hatte.
Nun ist die Babara Slowik nicht irgendeine Polizei-
präsidentin, sondern genau die, welche dem dama –
ligen Berliner Innensenator Andreas Geisel dabei
geholfen, unter dem Vorwand von Umstrukturier-
ungen die gesamte Berliner Polizeiführung mit
Geisels Getreuen zu besetzen. Ähnlich wie beim
RBB unter der Schlesinger die Vetternwirtschaft
fest integriert, so baute man in Berlin die Polizei-
spitze zu Geisels Getreuen aus. Dieselben waren
auf dem linken Auge blind, gewährten Antifa,
Linksextremisten ungenehmigte „Spontandemos“,
traten bei linksextremistischen Randalen, die zur
„Protestkultur“ erhoben nur als Beobachter aus,
anstatt einzugreifen. Dafür ging Slowiks Knüppel-
garde gegen friedliche Querdenker mit aller Härte
vor. Mit Ausnahme von Schweinfurt, wo die Poli-
zei sogar eine Vierjährige mit Tränengas attackiert,
galt Slowiks einseitig agierende Knüppelgarde als
die härteste gegen friedliche Demonstranten vor-
gehend. Dabei wurden weder kleine Kinder, noch
Schwangere oder Alte geschont.
Da traf es sich natürlich umso besser, dass Babara
Slowik mit der Chefin jenes Senders, der eigentlich
kritisch über solche Polizeieinsätze berichten soll,
eng befreundet war. Nun ist die Berliner Polizei-
präsidentin, die nach so vielen Vorfällen schon
längst aus ihrem Amt hätte entfernt werden müs-
sen, wegen eines Abendessens bei der Schlesinger
auf Kosten der Gebührenzahler sehr in Erklärungs-
not. Und wie in diesen illustren Kreisen üblich, will
auch Slowik von nichts gewusst haben.
So der illustren Gästen der in Schlesingers Wohn-
ung gehörten, neben der Slowik, unter anderem
Ex-Charité-Chef Max Einhäupl mit Frau, Münchens
Filmhochschul-Präsidentin Bettina Reitz mit Mann,
der Ex-Chef des Bundespräsidialamts Stephan Stein-
lein mit Frau, Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger
und Ex-Senatskanzlei-Chef André Schmitz, natür-
lich SPD. Etwas viel Politiker bei der Chefin eines
Senders privat zu Gast, der vorgibt kein Staatssen-
der zu sein!
Unterdessen versucht die Restführung im RBB
allen Ernstes den Skandal in seinem Haus durch
„Faktenchecker“ aufklären zu lassen! RBB-Chef-
redakteur David Biesinger kündigte ein journa-
listisches Recherche-Team im Sender an. Da so-
dann diese Journalisten sozusagen die Berufs-
kollegen von Schlesinger und ihrem Ehemann,
dem Ex-Spiegel-Journalisten gewesen, bleibt
nur zu hoffen, das keiner von denen an den
Partys von Schlesinger, auf Kosten des RBB,
selbst teilgenommen oder waren die dann
dort sozusagen undercover? Schon kündigen
die RBB-Mitarbeiter die nicht zum Bevorzug-
ungssystem gehörten an: ,,die ganz hässlichen
Sachen kommen noch„.
Die Verstrickungen von Kunst, Elite, Polizei
und Politik in den Fall Patricia Schlesinger
zeigen schon jetzt deutlich auf, dass hier nicht
nur ein paar „Einzeltäter“, sondern das gesamte
politische System auf den Prüfstand gehören!

Der Fall Patricia Schlesinger und das System dahinter

Im Fall Patricia Schlesinger versuchen Politik und
Staatspresse nun die Günstlingswirtschaft im öffent-
lich rechtlichen Fernsehen an einer Person festzu-
machen. Als wäre Patricia Schlesinger hier die ein-
zig schuldige und alleine mit ihren Rücktritten als
Intendantin von ARD und RBB alles geklärt.
Mitnichten, denn beide Sender verfügten über ei-
nen Aufsichtsrat, der wohl kaum nach Befähigung,
sondern nach politischen Interessen besetzt wer-
den. Also mit den üblichen Systemlingen! Und wie
üblich in der Politik schritten diese nicht ein als
man sich fette Gehaltserhöhungen und obendrauf
noch ein Bonussytem gönnte.
Kein Wunder, dass bei solch einer Vetternwirtschaft
die Erste Reihe alle paar Jahre nach einer Erhöhung
der Zwangsgebühren schreit. Offenheit ist nicht die
Sache der Staatspresse. Die hat nur Angst, dass der
Fall Patricia Schlesinger ,, den erklärten Gegner von
ARD, ZDF und Deutschlandfunk steht nun ein gewal-
tiges Arsenal von Beispielen zur Verfügung„ stellt!
Wie immer bei politisch brisanten Fällen wird dann
die Sache nicht vor Gericht verhandelt, sondern es
werden „Ausschüsse“ gebildet, in welchen die sel-
ben Konsorten den Fall von einer von ihnen unter-
suchen und so in der Regel nichts dabei herauskom-
men wird. In Fall Schlesinger nennt sich derselbe
nun „Findungskommission“. Wer darin sitzen soll,
das erfährt man von der Staatspresse lieber nicht,
weil es ansonsten zu offensichtlich ist.
Ebenso wie man ja nicht die Aufsichtsräte von ARD
und RBB nennt, um deren Systemlinge möglichst
ungestraft davonkommen zu lassen. Darum wird
nun versucht Patricia Schlesinger als den berühm-
ten „Einzelfall“ mit der Schlesinger als mutmaß-
licher „Einzeltäterin“ hinzustellen. Ganz so, wie
man es in Buntdeutschland von den Straftätern
mit Migrationshintergrund zur Genüge gewohnt
ist! Zu dieser Ablenkungsmasche passt, dass es
der Staatspresse nun nach einer „fachlich kom-
petente und absolut integre“ Persönlichkeit als
Intendanten verlangt.
Der Aufsichtsrat des RBB macht nämlich die
Verstrickung von Politik und „öffentlich recht-
lichem Rundfunk“ sehr deutlich: Vorsitzender
des Verwaltungsrat ist Dr. Hartmann Kleiner.
Der ist ehrenamtliches Mitglied des Sozialbeirates
der Bundesregierung, seit 2002 Vorsitzender des
Vorstands der Deutschen Rentenversicherung
Bund und Vorsitzender des Aufsichtsrates von
Vivantes. Zuvor war er Hauptgeschäftsführer
von mehreren Wirtschafts- und Arbeitgeberver-
bänden! Seine Stellvertreterin ist Jutta Quoos.
Die ist seit 1991 Geschäftsführerin der Fließgrund
Agrarproduktion GmbH Schönewalde. Zuvor war
die Diplom-Wirtschaftsingenieurin als Finanz-
bzw. Hauptbuchhalterin der LPG Tierproduktion
Schönewalde beschäftigt. Sie engagiert sich ehren-
amtlich u. a. als Vorstandsmitglied des Landes-
bauernverbandes Brandenburg e. V., als Vorsit-
zende des Brandenburger Landfrauenverbandes
e. V., als Zweite Vizepräsidentin des Deutschen
Landfrauenverbandes e. V.
Dann sind da noch Bertram Althausen. Derselbe
leitet seit 2007 das Institut für Bildung und Ent-
wicklung (ibe) der Stephanus-Stiftung und der
Hoffbauer-Stiftung. Von 2001 bis 2007 war er
Superintendent in Potsdam und Pfarrer an der
Friedenskirche Potsdam-Sanssouci. Er war Mit-
glied in verschiedenen Aufsichtsräten und Kura-
torien gemeinnütziger Stiftungen und Gesell-
schaften.
Auch Suat Bakir sitzt hier. Sie ist seit 2009 Ge-
schäftsführer der Türkisch-Deutschen IHK. Zu-
vor arbeitete er im Consulting, leitete von 1999
bis 2007 die Oyak Anker Bank in Berlin und war
bei der Berliner Volksbank beschäftigt. Seit 2007
ist er ehrenamtlicher Richter am Finanzgericht
Berlin-Brandenburg und Jurymitglied des Haupt-
stadtpreises der Hauptstadtinitiative. Intensiv
engagiert sich Suat Bakir für soziale und multi-
kulturelle Projekte, u. a. in diversen Beiräten für
die Schaffung von Ausbildungsplätzen.
Weiter sitzt dort Dr. Bärbel Grygier. Sie ist seit
2011 Vorsitzende des Kuratoriums des Jüdischen
Krankenhauses Berlin. Die ehemalige Bezirks-
stadträtin war von 1996 bis 1999 Bezirksbürger-
meisterin von Berlin-Hohenschönhausen und
wurde 2000 erste Bezirksbürgermeisterin von
Friedrichshain-Kreuzberg. Das Amt hatte sie
zwei Jahre inne. 2002 war sie Mitglied des
Deutschen Bundestages.
Auch dabei: Dorette König. Die ist seit 03/2011
Geschäftsführerin des ADAC Berlin-Brandenburg
e. V. und seit 2007 Mitglied im Aufsichtsrat der
Wohnungsbaugesellschaft Berlin Mitte. Von 2008
bis 02/2011 arbeitete sie bei einem Immobilienun-
ternehmen, von 2006 bis 2007 war sie Staatssek-
retärin im Ministerium für Infrastruktur und
Raumordnung des Landes Brandenburg. Zuvor
arbeitete sie für die Brandenburgische Boden Ge-
sellschaft für Grundstücksverwaltung und –ver-
wertung mbH.
Nicht zu vergessen der Dutzfreund der Schlesin-
ger, Wolf-Dieter Wolf. Der ist als Immobilieninves-
tor und -berater tätig. Seit 2010 ist er Aufsichts-
ratsmitglied der Messe Berlin, seit 2002 Aufsichts-
ratsmitglied und Vorsitzender des Wirtschaftsaus-
schusses der Berliner Bäder-Betriebe und seit 2001
Mitglied des Präsidiums und Wirtschaftsbeirates
des Landessportbundes Berlin e. V. 1985 hat er die
Firma Grundkonzept GmbH gegründet. Zuvor war
er u. a. für eine Immobilienvertriebsgesellschaft
und für den Bund Deutscher Konsumgenossen-
schaften tätig.
Nicht zu vergessen Ansgar Hocke. Der arbeitet
seit 1984 als Autor, Regisseur, Reporter, Modera-
tor und Kommentator für den Sender Freies Ber-
lin (SFB), später für den Rundfunk Berlin-Bran-
denburg. Er ist stellvertretender Vorsitzender
im rbb-Personalrat, der ihn als Vertreter in den
rbb-Verwaltungsrat entsandt hat. Ansgar Hocke
war Autor bei der Berliner Morgenpost und dem
Wiesbadener Kurier.
Und der Newcomer im Verwaltungsrat ist der
Prof. Martin Rennert. Derselbe ist seit 2006 Prä-
sident der Universität der Künste Berlin und Stell-
vertretender Vorsitzender der Landeskonferenz
der Rektoren und Präsidenten der Universitäten
und Hochschulen des Landes Berlin. Seit 1985 ar-
beitet er als Professor für Konzertgitarre an der
UdK Berlin, zwischen 1989 bis 1995 als Dekan
der Fakultät Musik. Von 1995 bis 1997 war er Prä-
sident der European League of Institutes of the
Arts (ELIA) in Amsterdam. Der Musiker gibt seit
1972 weltweit Konzerte als Solist, ist als Heraus-
geber tätig und fertigte zahlreiche Produktionen
für Hörfunk und Fernsehen in den USA, Europa
und Australien.
Also genau dass, was man uns in der Staatspresse
so gerne als vermeintliche „Zivilgesellschaft“ be-
zeichnen würde, vomPfaffen bis zu sich für Multi-
kulti einsetzendenMigrantin, vom Pfründeposten
einnehmenden Bundestagsabgeordneten bis zum
von staatlichen Sendern abhängigen Künstler ist
hier alles vertreten. Und dieses feine Gespinst ei-
ner Rekonstruktion der Zivilgesellschaft, soll nicht
nur nicht möglichst nicht beschädigt werden, son-
dern auch aus einem Prozess gegen die Schlesinger
herausgehalten werden, so dass diese brandenburg-
ische Sumpflandschaft gleich für den neuen inte-
geren Intendanten oder Indendantin in in alter
Form und Frische wieder bereitsteht! Das nenne
ich mal eine gelungene Aufklärung!
Zwischen den Zeilen gelesen, gibt so die Staats-
presse indirekt, wenn auch ungewollt zu, dass
bislang die Führungsriege der Ersten Reihe we-
der nach Fähigkeit besetzt und auch nicht be-
sonders integre waren. Tom Buhrow lässt an
dieser Stelle grüßen!
Der Fall Patricia Schlesinger ist auch Sand im
Getriebe all derer, die immer mehr Frauen an
der Spitze von Unternehmen sehen wollen und
behaupten, dass diese besser geeignet als Män-
ner seien. Patricia Schlesinger machte es jeden-
falls an der Spitze der Ersten Reihe ebenso we-
nig besser als eine Christine Lambrecht oder
eine Nancy Faeser und Ricarda Lange in der
Politik!
Und es ist nicht die Einzelperson Schlesinger
die all diese ungeheure Korruption und Raff-
gier ermöglichte, wie etwa fingierte Spesen,
einen Chauffeur für ihren Mann, einen 20.000
Euro Bonus auf ihr Gehalt von 303.000 Euro,
sondern es ist das ganze perfides System da-
hinter! Ein System, dass haargenau der Politik
in diesem Land und damit den Gewohnheiten
von Land – und Bundestagen entspricht! Auch
in der Ersten Reihe wird ebenso wie im polit-
ischen System auf „Beraterfirmen“ gesetzt. Er-
schreckend ist es, wenn man bedenkt dass der-
lei Beraterfirmen, und darunter nicht wenige
aus dem Ausland, die eigentliche Politik im
Lande bestimmen!
Beim RBB heißt es dazu: ,, Variable Gehaltsan-
teile für außertariflich bezahlte Führungskräfte
sind im RBB seit Jahren gängige Praxis. Das
Modell und die praktische Umsetzung sind
nicht intransparent, sondern wurden mit der
Personalberatung Kienbaum entwickelt und
mit dem Verwaltungsrat abgestimmt, zu wei-
teren Details äußern wir uns nicht.“
Da haben wir neben der „Einzeltäterin“ Patri-
cia Schlesinger, dem Aufsichtsräten und den
Beraterfirmen gleich noch einen weiteren Ver-
dächtigen in diesem Stil: den Verwaltungsap-
parat! Auch dies kennen wir aus der Politik
zur Genüge, wo das Finanzministerium ver-
tuscht und das Justizministerium verschleppt.
Denn es ist ein und dasselbe korrupte System!
Und um dieses weiter zu decken, wird Patricia
Schlesinger eben nur vor extra hierzu gebilde-
ten Ausschüssen aussagen, in denen alles was
da gesagt wird hinter verschlossenen Türen
bleibt, und nicht vor ein anständiges öffent-
liches Gericht gestellt! Selbst die Geschäfts-
essen der RBB-Führung, für deren Vier-Gänge-
Menüs sich die brandenburgischen Politiker
nun so sehr interessieren, kommen uns selt-
sam vertraut aus der Politik vor! Da der ge-
wöhnliche Politiker zum Recherchieren und
wirklichen Nachhaken kaum zu was taugt,
so engaierte man im Brandenburger Land-
tag neben seinem zu nichts taugenden Aus-
schuss auch gleich noch die Kanzlei Lutz Abel
für Nachforschungen, natürlich auf Kosten
des Steuerzahler. Patricia Schlesinger gleich
anzuklagen und vor Gericht zu stellen, wäre
natürlich so um vieles billiger, aber es besteht
die Gefahr, dass die Intendant dann zu viel
aus dem Nähkästchen plaudert, über ein Sys-
tem, dass in vielem haargenau dem in den
Landtagen und im Bundestag ähnelt!
In einem politischen System in dem die Poli-
tik sogar bestimmt was Recht und was Un-
recht ist, wird der Systemling solange als nur
möglich gedeckt. Außer die Politik kann den
Fall für seine ideologische Propaganda aus-
schlachten. Wäre Patricia Schlesinger in der
AfD dann gebe es sogar einen öffentlichen
Schauprozess! Im Brandenburger Landtag
gibt es dagegen nur den üblichen “ parlamen-
tarische Hauptausschuss“, in dem alles hin-
ter verschlossenen Türen bleibt!
Wie das System beim RBB funktionierte, er-
fahren wir aus „Business Insider“ zum Teil:
,, Wie aus internen Unterlagen hervorgeht,
koppelte der RBB die variable Vergütung von
diversen Führungskräften u.a. an den Bau des
„Digitalen Medienhauses“. Dabei handelt es sich
um das umstrittene Prestige-Projekt, für das Be-
rater engagiert wurden, die Verwaltungsratschef
Wolf zuvor empfohlen hatte und mit denen der
Immobilienunternehmen geschäftliche Bezieh-
ungen pflegt. Um das Bonusziel von 100 Prozent
zu erfüllen, musste ein RBB-Direktor aber keine
großen Erfolge vorweisen. Es reichte, Schlesinger
eine „Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Gross-
investition“ zu präsentieren. Gar 125 Prozent gab
es, wenn der Manager „ein mögliches Szenario“,
also was sein könnte, vorlegt„. Welchem Teil
des bestehenden Systems etwas vorgelegt wer-
den musste, das erfahren wir natürlich nicht.
Der Fisch stinkt bekanntlich immer vom Kopf
her! Von daher nützt es recht wenig nur die
Köpfe der Intendanten zu ersetzen, wenn das
System dahin, dies System aus Beratern, Ver-
waltungsapparat und Aufsichtsräten, völlig
unangetastet bleibt!
Der Sumpf und Filz reicht bis in Schlesingers
Familie: der Ehemann von Schlesinger, Ger-
hard Spörl, der privat die RBB-Dienstwagen
benutzte, ist ein Ex-„Spiegel“-Journalist und
heute als Berater tätig. Hier schließt sich der
Kreis, der wie die Faust aufs Auge zum polit-
ischen System der BRD passt!
Hier sollte also nicht nur ein Urteil über die
Patricia Schlesinger sondern über ein mehr
als fragwürdiges System gefällt werden!
Doch ging das politische Spiel um den RBB nicht
ganz auf. Die AfD stellte Anzeige gegen Patricia
Schleusinger. So kam die Staatsanwaltschaft nicht
umhin, nun doch die Ermittlungen aufnehmen zu
müssen. Aus der Staatspresse erfahren wir dazu:
,, Eine Anzeige der AfD hatte die Staatsanwaltschaft
kürzlich nicht weiterverfolgt, nun wurde das Ver-
fahren demnach in der vergangenen Woche wieder
aufgenommen„. Warum man zwischenzeitlich das
Verfahren eingestellt und die Anzeige der AfD nicht
zur Kenntnis genommen, dass muss die buntdeutsche
Justiz erst einmal erklären. Offensichtlich wurde erst
als sich nichts mehr vertuschen und kein Deckel mehr
draufhalten ließ, die Ermittlungen durch die Staatsan-
waltschaft widerwillig aufgenommen.
,, Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen die zu-
rückgetretene rbb-Intendantin Patricia Schlesinger,
ihren Ehemann und früheren „Spiegel“-Journalisten
Gerhard Spörl sowie den rbb-Verwaltungsratsvorsit-
zenden Wolf-Dieter Wolf„ heißt es aus der Staats-
presse. Warum man nicht gleich den Rest des Ver-
waltungsrat mit in die Untersuchungen ein bezieht,
wird uns auch nicht verraten. Sichtlich will man von
seiten der der Staatsanwaltschaft nicht zu sehr im
Sumpf des RBB herumstochern, wo ganz bestimmt
noch die eine oder andere Moorleiche liegt und es
vor allem Linke bis Linksextreme sind, die sich im
filzigen Morast verbergen. Da wundert es keinen
mehr, dass die angeblich unabhängige Staatsan-
waltschaft die AfD-Anzeige im wahrsten Sinne
des Wortes links liegen ließ!