Ist das noch Journalismus oder kann das weg?

Im berüchtigten “ Tagesspiegel“ darf Robert Ide end –
lich seinen Selbsthass auf Ostdeutsche freien Lauf
lassen. So fantasiert der auch gleich los : „Die eigene
Geschichte prägt im Osten weiterhin das Russland-
Bild. DDR-Bürger waren Moskau oft näher als
München“.
Dass im Westen vielen Politikern Washington oder
Tel Aviv bedeutend näher ist als die eigene Heimat-
stadt ist da auch schon egal. Um nicht zu vergessen,
dass Gerhard Schröder keine DDR-Vergangenheit
aufzuweisen hat!
Auf München verlegte sich der Schmierfink wohl,
weil er hier 2007 sein erstes Buch “ Geteilte Träume.
Meine Eltern, die Wende und ich “ in einem Münche-
ner Verlag veröffentlichte. “ Geteilte Träume“ so
heißt auch ein 2021 erschienener Roman von Ulla
Mothes über die DDR, wie zum Beweis, dass man in
dieser Branche nicht allzu kreativ ist.
Bei „Amazon“ beschreibt es der Kommentar von
Eliza zu „Geteilte Träume“ am Besten: “ Leider hat
mich dieses Buch stets, wenn ich einiges Seiten ge-
lesen hatte, derart deprimiert, dass ich es aus der
Hand legen musste“ am Besten! Ein anderer kom-
mentierte: “ Auch der Schreibstil ist eher gewöhn-
ungsbedürftig ohne klare Linie und mit zu vielen
Wiederholungen“. Eben daher wurde Ide Journa-
list!
Da Ide von Natur aus ziemlich beschränkt, und von
dem Verhältnis der Ostdeutschen zu Russland weder
Ahnung hat, geschweige denn dazu befähigt wäre zu
dem Thema vernünftig zu recherchieren, so vermengt
er in gewohnten Vorurteilen, vertauscht Äpfel mit
Birnen. Das Ide objektiv-sachlichen Journalismus
ebenso wenig beherrscht, wie neutrale Berichterstatt-
ung, macht er schön mit Sätzen wie diesem: “ Inmit-
ten eines Krieges, der die Herzen zerreißt, offenbaren
sich Risse in unserer Gesellschaft“.
Denn der 1975 im sächsischen Marienberg geborene
Robert Ide schreibt über DDR-Geschichte, kann, – bei
dem Schreibstil kein Wunder -, nicht vom Verkauf
seiner Bücher leben, und muss sein Brot beim „Tages-
spiegel“ verdienen, der unter den „Qualitätsmedien“
so etwas wie eine ABM für talentbefreite Journalisten
darstellt.
Überhaupt scheint das Jahr 1975 ein schlechtes Brut-
jahr für spätere Nestbeschmutzer im Osten gewesen
zu sein, denn in diesem Jahr erblickte auch Markus
Wanderwitz das Licht der Welt!
Schon 2019 beschrieb Ide im „Tagesspiegel“ seinen
“ ostdeutschen Erfahrungshorizont “ so: “ Das Gefühl
dazu beschreibt Udo Lindenberg wohl immer noch
am besten mit seinem Liebeslied, das schon damals
über die Mauer in Richtung Osten klang: Hinterm
Horizont geht’s weiter. Auch hinterm Horizont der
eigenen Vorstellungen „. Mit dem Horizont seiner
Vorstellungskraft ist es eben nicht weit her, sonst
hätte er, – weitaus passender zum Thema -, den Song
einer DDR-Band genommen. Für Ide passend, wäre
da etwa Silly -“ Raus aus der Spur“!
2022 haben sich weder Ansichten noch Schreibstil ge-
ändert und der ostdeutsche Spießer mit Hang zum
Strebergarten ( irgendwie passend ) muss nun AfD,
Corona-Proteste und rechte Wähler wild zusammen-
mengen, um die geforderte Zeilenmenge beisammen
zu bekommen. Was dies nun mit dem Verhältnis der
Ostdeutschen mit Putin zu tun haben soll, kann uns
Ide auch nicht sagen aber mehr weiß der Buchschrei-
ber über DDR-Geschichte eben nicht über Ostdeutsche.
Stellenweise klingt es fast schon komisch, etwa wenn
Ide schreibt: “ Inmitten des Krieges darf das Wesent –
liche nicht aus dem Blick geraten“. Funktioniert natür-
lich nicht, wenn man nicht sachlich-objektiv kann! So
kommt dann dass dabei heraus: “ Russlands Diktatur
zieht gegen die Demokratie zu Felde. In Osteuropa ist
Putin längst ein verhasster Imperialist. Wie die Sowjet-
union einst auch für verhasste Kommunisten stand, die
Volksaufstände am 17. Juni in Ost-Berlin und ’68 in
Prag niederwalzten“. Ist das noch Journalismus oder
kann das weg?

Hier das Original:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/verflechtungen-mit-kriegstyrann-putin-in-ostdeutschland-hat-russland-in-teilen-noch-immer-einen-bonus/ar-AAUWq8P?ocid=msedgdhp&pc=U531