Petition der Buchautorin Katharina Hacker gerät zur ironischen Satire

Die Schriftstellerin Katharina Hacker hat wohl
gerade wieder ein neues Buch geschrieben,
und was bietet sich da besser als Werbung
an als in den Medien aktiv zu werden.
So springt denn Frau Hacker auf den fahren –
den Zug der Kampagne gegen Horst Seehofer
auf, um ihren Senf dazuzugeben. Immerhin
ist es 12 Jahre her, daß die Autorin Erfolg
mit einem ihrer Bücher hatte. Also bleibt
nur das Dschungelcamp oder als Sprach –
rohr der Asylantenlobby aufzutreten! Die
Hacker entschied sich für letzteres.
Und da ein Artikel in den Qualitätsmedien
wenig bringt, hat sie gleich noch eine Peti –
tion mit auf den Weg gebracht.
In derselben redet sie viel von ´´Wir„ und
´´ uns„, ohne deutlich zu sagen, wer denn
wir und uns sein soll. Daneben klingen ihre
Sätze wie eine Homage an Merkel : ´´Die
letzten Jahre hat Angela Merkel als Kanzlerin
die Bundesrepublik regiert in einer Weise, die
immerhin der Demokratie, dem respektvollen
Umgang und der Zivilität unserer Gesellschaft
verpflichtet war. Es ist unerträglich zu sehen,
wie diese Leistung, die auch eine Leistung un –
serer Zivilgesellschaft, also von uns Bürgern
ist, von einigen Politikern gering geachtet
wird „ behauptet die Hacker. Wer von uns
aber hatte einen Anteil daran, ja wer von
uns durfte überhaupt bei den Entscheid –
ungen der Merkel, wie etwa deren eigen –
mächtige Grenzöffnung 2015, mitbestim –
men ? Wurden wir etwa dazu überhaupt
befragt ?
Aber dann widerspricht sich die Hacker
in ihrer Petition auch noch selbst, denn
sie behauptet plötzlich das blanke Gegen –
teil dessen, was sie zu Merkels Politik ge –
sagt : ´´ Offenkundig haben wir in einer
demokratischen Gesellschaft nicht den
Anspruch, mit den Entscheidungen der
gewählten Politiker immer einverstan –
den zu sein „.
Wenn die Autorin diesem Kauderwelsch
gar ´´ Sachlichkeit „ fordert, wirkt das
schon wie blanke Satire ihrer eigenen
Sätze!
Und wieder verwendet die Autorin statt
ich das wir, als besitze sie denn eine ge –
spaltene Persönlichkeit. Das wird auch
deutlich, wenn statt vermuteter mehre –
rer Personen, nur die Autorin selbst ihre
Petition unterschreibt. Auch darum wirkt
es wie eine bitterböse Satire ihrer selbst,
wenn sie gegen Geltungssucht einschrei –
ten will!

Sascha Lobo und sein linkes Weltbild von den Sozialen Netzwerken

Sascha Lobo schwillt nicht nur sichtbar allzu oft der
Kamm und so ist er ständig bemüht sich medial zu
erhöhen. Besonders gerne gibt er dabei den linken
Netzwerksaufklärer. Gerne bezichtig er daher die
sogenannten ´´ Rechten „ einseitig zu informieren.
Natürlich ist er selbst aber kaum in der Lage zu
differenzieren. So werden bei ihm stets ein oder
zwei Einzelfälle im Netz zu einem Gesamtbild
rechter Netzwerke zusammen gebastelt.
Das penetrante Behaupten, dass Facebook-User
potenzielle Fake-News-Verbreiter sind, ohne je –
des Differenzieren, ist Sascha Lobos Marken –
zeichens, oder besser gesagt das Pauschalisieren
im Interesse linker Medien.
Dabei maßt er sich an, dass nur Leute wie er eine
Sache richtig beurteilen können. Da kommen denn
schnell Sätze, wie ´´ Dahinter steckt auch ein Halt –
ungsproblem: Betroffenheit gilt oft als Unvermögen,
objektiv urteilen zu können „. Solche Sätze unter –
stellen, dass man sich zum Beispiel nicht in einen
Flüchtling hineinversetzen könne, wenn man denn
nicht selbst auf der Flucht. Ebenso gut könnte man
nun dem Herrn Lobo unterstellen, nichts über rechte
Netzwerke zu wissen, da er selbst ja nie ein rechter
Blogger gewesen. Bleibt also das Haltungsproblem !
Und aus eben dieser Haltung heraus vermag Lobo
eben nur tendenziös zu berichten. Er wurde sozusagen
Opfer des eigenen Systems.
In dieser einseitigen, sprich linken, Sichtweise erliegt
Lobo einer Art medialen Verfolgungswahn, die ihn nur
noch an die Wahrheit der Bilder glauben lässt, die aus
dem linken Lager stammen. Angesichts der G20-Gipfel –
Krawalle, mit den Bildern linker Gewalt, urteilt Lobo
denn auch ganz in dieser Sichtweise : ´´ Der wesentliche
Unterschied zu früheren Eskalationen ist die unmittelbare
Verbreitung der Videos von gewöhnlichen Leuten, die
selbst nicht an den Protesten teilnehmen. Dadurch ge –
winnen die Clips eine enorme Nähe für Unbeteiligte „.
Hätten also Antifa und Autonome ihre eigenen Gewalt –
taten selbst gefilmt, wären für Lobo die Bilder autentisch.
So aber urteilt er : ´´ 2017 gibt es in Deutschland über 30
Millionen aktive Facebook-Nutzer. Dort, in der Onlinebe –
völkerung, ist Verstörendes geschehen: ein sozialer Medien-
Massenfuror, nicht als einzelner Wutausbruch, sondern über
zwei, drei Tage, sich immer wieder selbstentzündend. Die
deutsche Netzöffentlichkeit hat sich nach anfänglicher Irri –
tation über die Härte der Polizei hineingesteigert in einen
Empörungsrausch „. Wieder ist ihm seine linke Haltung
im Weg, die ihm jegliche Objektivität verlieren lassen.
Sogleich sich mit den, ja ebenfalls linken, Gewalttätern
solidarisieren, ist es seiner linken Logik folgend, dass
Lobo alle Kritiker des linken Krawallmobs sofort in die
rechte Ecke zu drängen : ´´ Nach und nach fallen Äußer –
ungen von einer Qualität, wie man sie von Rechtsradikalen
zu Flüchtlingen gelesen hat. Nur, dass sie jetzt am Facebook-
Profil erkennbar aus der Mitte der Gesellschaft kommen, von
Familienvätern, Gewerkschaftsmitgliedern, Leuten, die ihren
Biosupermarkt um die Ecke gelikt haben „. Der Mann kann
eben nicht anders ! Sachlichkeit sieht anders aus.
Sachlichkeit lässt auch vermissen, das Lobo sich darum be –
müht, das Ganze gleich mit, wie üblich, Rechten entschul –
digen zu wollen : ´´ Es seien keine echten Linken, die Autos
anzünden, wird oft behauptet. Aber das ist natürlich Unfug,
auch wenn einige Randalierer rechtsextrem waren und andere,
naja: unpolitisch. Wenn man links ist, zünden die Extremisten
der eigenen Seite Autos an und attackieren Polizisten, wenn
man rechts ist, zünden die eigenen Extremisten andersartige
Menschen an „. Auch hier von Differenzierung nicht die
kleinste Spur und das von dem Mann, der erklärt ´´ Diffe –
renzierung ist wichtig „ und schreibt ´´ Aber Rechtsstaat ist
Differenzierung. Und Differenzierung ist meist gerade dann
wichtig, wenn sie schwer fällt „. Und Sascha Lobo fällt es
extrem schwer zu differenzieren.