Jahresrückblick 1 : Die ´´#metoo„-Welle in den USA

Es ist langsam an der Zeit vom Jahr 2017 Abschied
zu nehmen. Zugegeben, es ist eines dieser Jahre, die
man getrost aus dem Kalender streichen kann.
Zweifelsohne ist es das Jahr der Trump-Mania, in
der sich Jeder berufen fühlte, etwas möglichst ne –
gatives über Donald Trump zu posten. Schließlich
will man ja dazugehören.
Dann folgte in Hollywood der Weinstein-Effekt, bei
dem prominente Frauen plötzlich glaubten nicht in
zu sein, wenn sie nicht mindestens von einem halb –
wegs prominenten Mann sexuell belästigt worden.
Schauspielerinnen offenbarten sich nun reihenweise,
dass sie ihre Rolle nicht dem Talent, sondern der
Besetzungscouch verdankten. Die ´´ ich auch „-
Kampagne zeigte schnell Wirkung.
Endlich brauchte keine Frau von Welt mehr gegen
Donald Trump zu sein, was immer noch große Ge –
fahren in sich barg, da die meisten denn keinerlei
Ahnung von Politik gehabt, geschweige denn es
vermochten, da nun einen Demokraten von einem
Republikaner zu unter scheiden.
Dank Harvey Weinstein, war die Welt in den USA
so viel einfacher geworden. Alternde Diwen brauch –
ten sich plötzlich keine jugendliche Liebhaber
mehr zu halten, Stars, die seit Jahren keinen Hit
mehr gelandet oder auf der Leinwand keinerlei
Rolle gespielt, gefolgt von einem Rudel unfähiger
Politikerinnen, mußten keine aufwendige PR-Kam –
pagne starten oder jeden blödsinnigen Trend mit
Selfi im Netz mehr mitzumachen.
Ja, sie alle brauchten nunmehr nur noch in eine
Kamera zu hauchen oder es einem der vielen
Schmierenjournalisten zu stecken, bzw. sich
in den sozialen Netzwerken zu outen : ´´ Ich
auch „ !
Den echten Frauen folgten die männlichen Frauen
und so galt in Hollywood plötzlich keiner als an –
ständiger Homosexueller, der nicht wenigstens
einmal, in irgend einer Weise, von einem Mann
belästigt worden.
Man muß sich nur wundern, dass bei der Unzahl
von Belästigen, Produzenten noch Produktionen
auf die Beine gestellt bekamen und Schauspieler
noch Rollen spielten oder Politiker noch Politik
betreiben konnten.
So wie es zuvor sich gehörte gegen Donald Trump
zu sein, so schrie es nunmehr aus allen Winkeln
des Landes ´´ Ich auch „ daher.
Diese Welle war so heftig, dass Donald Trump
ganz unangefochten, zwischenzeitlich sogar
seine Politik betreiben konnte !

Mit ignorrantem Nichtstun gewinnt Merkel vor Junger Union ihre Macht zurück

In gewohnter Ignorranz erklärte Merkel, dass sie
2015 nicht die Grenzen ´´ für ein paar Selfis „ für
Flüchtlinge geöffnet habe. Das sei ´´ Kinderglau –
ben „. Die CDU-Mitglieder mit dem Gemüt eines
Kleinkindes nahmen es ihr mit Applaus ab. Dabei
bekamen es die nicht einmal mit, dass Merkel nicht
ansatzweise eine vernünftige Erklärung abgeben
konnte, warum sie dann die Grenzen, unter Bruch
mehrerer EU-Abkommen öffnen ließ. Ihrem ein –
fältigem Gefolge reichte die Selfi-Erklärung und
Merkel bekam von ihnen Applaus als gelte es der
eigenen Inkompetenz Beifall zu zollen.
Spätestens als Merkel dann behauptete ´´ Ich fühle
mich demokratisch legitimiert „ hätte die Menge
stutzig werden müssen. Merkel, nicht bereit auch
nur im Geringsten politische Verantwortung für
ihr Handeln zu übernehmen, ebenso wenig wie
Einsicht zu zeigen, wich so nicht im Mindesten
von ihrem Standpunkt ab.
Zu diesem Zeitpunkt war die Junge Union bereits
soweit fast ins Koma gefallen, dass man gar schon
davon träumte, dass ´´ Wenn Sie sich zusammen –
tun, können Sie noch ganz andere Dinge bewäl –
tigen „. Plötzlich fand selbst der Landesvorsit –
zende der JU aus Bayern, Hans Reichhart, was
für eine ´´ tolle Kanzlerin „ sie doch haben. Da
konnte selbst ein Jens Spahn nicht mehr dagegen
anreden. Wahrscheinlich wird Merkel den schon
bald auf einem Duckposten entsorgen oder mit
einem Pfründeposten abfinden.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte sich Merkel
ihre Macht wieder gesichert und die Riegel der vor –
geblichen Merkel-Gegner knickte, in der von ihnen
gewohnten Jämmerlichkeit, vollständig unter Mer –
kels Unbeweglichkeit ein. Die zuvor so laut kläf –
fenden Wadenbeißer, winselten da schon mit ein –
gekniffener Rute. Die einzige echte Anti-Merkel –
Truppe wurde draussen von der Polizei vom Ge –
bäude abgedrängt. Nur ein einziger Mann im Saal
bewies noch einen Ansatz von Mut und rief der
Merkel zu, dass sie eine Schande für Deutschland
sei und zurücktreten solle.

Merkel : CeBIT als Ablenkung

Ist es nicht sonderbar, dass die gesamten ´´ Qualitäts –
medien „ plötzlich, quasi über Nacht, alle samt be –
schlossen haben, rein gar nichts mehr über Merkels
Staatsbesuch in den USA berichten, wo die Bundes –
kanzlerin, samt ihren Vorstellungen von einer offe –
nen Demokratie, sang – und klanglos abgeblitzt ist.
Statt dessen präsentiert man uns nun die ´´ Führerin
der freien Welt „ auf der CeBit, wo sie als Mutter
der Digitalisierung auftritt.
Es muß dort wie ein böses Omen für Merkel gewesen
als sie sich mitten in einer Vorführung über eine inter –
aktive Karte beugt, dabei gegen den Bildschirm kommt,
der augenblicklich schwarz wird. ´´ Entschuldigung „
murmelt sie verwirrt. Schon davor an einem anderen
Stand, muß Merkel offen eingestehen ´´ Naja, gut, fast
verstanden „.
Es ist längst nicht mehr die Kanzlerin, die mit allen
Selfis macht ! Das bekommt auch ein Besucher zu
spüren, der solch ein Selfi mit ihr machen will aber
gnadenlos an Merkels Sicherheitsleuten scheitert.
Überhaupt wirkt der Auftritt der Bundeskanzlerin
reichlich konstruiert, eben ganz, wie extra für die
Qualitätsmedien.

Das nenn ich doch einmal künstliche Intelligenz, wenn
sich nun selbst schon Roboter weigern, einer Merkel die
Hand zu schütteln.