Zu Sigmar Gabriel als Außenminister

So richtig demokratisch schien es nicht, daß sich
Sigmar Gabriel quasi selbst zum Außenminister
ernannte. Die SPD ist mittlerweile einzig darin
noch Spitzenreiter mit zu regieren, aber jegliche
Schuld an der dann gemachten Politik einfach
dem Koalitionspartner anzulasten.
In die selbe Kerbe schlägt nun auch der Sigmar
Gabriel indem er, nunmehr als selbsternannter
Außenminister die Flüchtlingspolitik der Bundes –
kanzlerin kritisierte. Dabei war es sein Vorgänger
im Amt und ein SPD-Mann, nämlich Frank-Walter
Steinmeier, der zuletzt schon Flüchtlinge direkt aus
ägyptischen Knästen orderte und wo immer eine
Abschiebung von kriminellen Migranten verhindert
worden, wie zuletzt im Fall Anri, da war die SPD
immer ganz vorne mit dabei.
Da klingt es denn auch wie blanker Hohn, wenn
Gabriel jetzt sagt : ´´ Eines geht nicht: In zwölf
Jahren immer den Anspruch zu erheben, dass die
CDU-Kanzlerin auch Europa führt. Und dann die
Verantwortung für die Ergebnisse ablehnen „.
Wo hat denn in den letzten Jahren jemals ein SPD –
Führungsmitglied die politische Verantwortung über –
nommen ? Nun Merkel und Schäuble vorzuwerfen,
sie hätten Europa in einen einzigen Scherbenhaufen
verwandelt, ist nicht nur pure Heuchelei des ehema –
ligen Vize-Bundeskanzler, sondern schlichtweg ein
sich aus der Verantwortung stehlen zu wollen und
dieses noch dazu auf die feigste und erbärmlichste
Art und Weise. In der „BILD“ bezeichnete man den
Gabriel als „charakterlosen SPD-Kanzlerkandidaten „.
Nun bekommen wir dafür einen völlig charakterlosen
Außenminister !
Steinmeier definierte seinen Job als Außenminister
so “ reisen und reden “ und mit Gabriel werden wir
wohl auch keinen Außenminister bekommen, der
endlich mal handelt und dass auch noch zum Wohl
des deutschen Volkes !

SPD-Mensch-ärgere-dich : Gabriel raus, Schulz ein Runde weiter

Das Sigmar Gabriel seine Kanzelkandidatur auf –
gegeben, das war Kenner der deutschen Politik –
landschaft schon klar geworden als Gabriel plötz –
lich Rechter auftrat als die AfD. Das dürfte ihn
in einer Partei, die so beweglich ist, wie das Elb –
sandsteingebirge und deren einzige Erneuerung
mittlerweile darin besteht ab und an die Hack –
fressen an der Spitze zu wählen, das letzte biß –
chen Halt gekostet haben. Die in weiten Teilen
bereits stark antideutsche SPD will da lieber
einen Eurokraten wie Martin Schulz an ihrer
Spitze, bei dem sie sicher sein kann, das der
in seiner gesamten Amtszeit gar nichts für
Deutschland tun werde. Obwohl Schulz die
Austrahlung einer sauer gewordenen Dose
Spargel hat, sind alle Genossen so was von
schwer begeistert von ihm. Warum eigent –
lich, das kann sich selbst außerhalb der üb –
lichen politischen Sprechblasen niemand
wirklich erklären.
Natürlich wird daneben auch ein Sigmar
Gabriel nicht aus der politischen Genossen –
pfründerunde ganz verschwinden, sondern
irgend so einen unbedeutenden Posten, wie
etwa den des deutschen Außenministers, be –
kommen. Das die Bundesregierung ohnehin
keine klassische deutsche Außenpolitik oder
gar Außenpolitik im Sinne des deutschen Vol –
kes betreibt, kann der da wenig Schaden an –
richten. Jedenfalls weitaus weniger als ein
Martin Schulz ! Der als Außenminister, das
erschien wohl selbst den Genossen zu gewagt.
Als Kanzler kann der, selbst mit bestem Wil –
len und aller Kraft, nicht solchen Schaden an –
richten, wie Angela Merkel es bereits getan
hat und ist somit als Kanzlerkandidat das
kleinere Übel.
Wahrscheinlich wird man sich schon bald
auf Frank-Walter Steinmeier als neuen Bun –
despräsidenten einigen, denn der braucht ja
dann auch einen neuen Duckposten bzw. eine
gut dotierte Politikpfründe. Als Außenminister
in seiner ersten Amtsperiode international mehr
wie ein israelischer Honorarkonsul auftretend,
danach als internationaler Vermittler geglänzt,
der nichts vermitteln konnte – ( Was hat der
eigentlich als Außenminister für Deutschland
getan ? ) – wäre der die ideale Fehlbesetzung des
Postens des Bundespräsidenten, wo selbst der
einen bibeltreuen Gewohnheitsheuchler, wie
den Gauck, locker in die Tasche steckt !
Wie wir also sehen können erwartet uns für 2017
noch Einiges, politisch gesehen, leider nicht viel
Gutes. Wer da also große Veränderungen aus der
Richtung des Bundestags erwartet, wird nur dop –
pelt bitter enttäuscht. Aber das ist ja das Schlimme
an der deutschen Politik das jeder Dummkopf noch
einen Dümmeren findet, der ihn wählt. Und von
denen wird es leider wieder genügend geben, die
nunmehr in dem Martin ihren Dorfschulzen sehen.

Merkel gewinnt gleich dreifach mit Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident

Das Schöne an der deutschen Blumenkübel-Demokratie
ist ja, daß sie so vorhersehbar ist.
Das kann die Propagandaabteilung der ARD-Tagesschau
noch so sehr titeln ´´ Merkels Bellevue-Trauma „ als sei
es nun die Überraschung. Denn eines ist sicher : Frank –
Walter Steinmeier hat als Diplomat voll versagt und bis
zuletzt, mit Blindheit beschlagen, Donald Trump scharf
angegriffen. Der bekommt bei Trump keinen Fuß mehr
in die Tür ! Und da die Regierung Merkel ihre beinahe
schon hündisch zu nennende Ergebenheit den USA
gegenüber verzweifelt aufrecht zu erhalten sucht, da
braucht es einen Außenminister, der diese Bezeichnung
auch verdient.
Natürlich wird sich auch der neue Außenminister der
deutschen Blumenkübel-Demokratie nicht mehr für
Deutschland oder gar das deutsche Volk einsetzen,
aber der wird politisch nicht ganz so parteiisch sein,
so das der auch mit der zukünftigen Trump-Regierung
kann !
Was dann aber mit Frank-Walter Steinmeier tun ?
Richtig, der wird auf einen Duckposten abgeschoben,
wo er zwar wie gewohnt viel rumsülzen aber quasi
kaum was zu sagen hat. Da bietet sich die gut dotierte
Pfründe des Bundespräsidentenposten gerade zu an.
Merkel gewinnt dabei gleich dreifach : 1. ) wird der
Posten des Außenministers mit einem ihrer amerika –
treuen Kriecher besetzt. 2. ) wird sie einen ihr längst
unbequem gewordenen Sozi-Minister los und 3. )
sichert es Sigmar Gabriel den Posten des SPD-Chefs,
und der ist geistig so beschaffen, daß er noch nicht
einmal für Merkel eine Gefahr darstellt, sondern statt
dessen seine Auftritte mehr für die SPD eine Gefahr
bilden !
Natürlich ist Gabriel selbst überglücklich, den weitaus
in der SPD mehr beliebten Kontrahenten Steinmeier so
günstig auf den im Grunde genommen unbedeutenden
Posten des Bundespräsidenten abgeschoben zu haben.
Natürlich werden Linke und Grüne nun kräftig am Herum –
bellen sein aber letztendlich nicht an Steinmeier vorbei
kommen. Den niemand wird undemokratischer gewählt
als der Bundespräsident ! Aber gerade das ist ja das
Perfide an der Blumenkübel-Demokratie, das jeder der
Politiker so tut als ob das alles im Namen des deutschen
Volkes geschieht, selbst die Auszahlung eines Ehrensolds
für auf diese Art und Weise bestimmte Bundespräsidenten !