Wenn Steinmeier plötzlich den Patrioten mimt

So so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
will plötzlich einen ,, demokratischen oder aufge –
klärten Patriotismus„. Wir dürfen plötzlich also
wieder stolz auf Deutschland sein, allerdings nur
´´ mit Blick auf die Shoa „!
Aber können wir wirklich, so wie Herr Steinmeier,
stolz auf die Sozialdemokraten sein, die 1918 die
Republik ausriefen, aber schon wenig später auf
ihre Mitkämpfer schiessen ließen und die Kom –
munisten meucheln ließen ? Stolz sein auf eine
Regierung, die sich aus lauter Angst vor dem
eigenen Volk in Weimar verkroch ? Kein Wun –
der das die Ausrufung dieser Republik durch
Philipp Scheidemann nie den Platz gefunden,
welcher ihr, nach Meinung Steinmeiers, in der
deutschen Geschichte gebührt.
Sind das etwa die Traditionen, von denen Herr
Steinmeier sprach ? Auch 2018 wendet sich die
Regierung gegen das eigene Volk, gegen die
Menschen, die gegen die Verbrechen auf die
Straße gehen. Und die Angst vor dem eigenen
Volk ist immer noch so groß, daß man den Mi –
grationspakt in aller Heimlichkeit zu unterzeich –
nen gedachte!
Und es wat wieder ein 9. November, der im Jahr
1989, als die Mauer fiel und ein weiteres sozia –
listisches Regime sein Ende nahm! Kein Wunder
also das den Deutschen der Mauerfall näher liegt
als die Ausrufung einer ungeliebten Republik!
Steinmeier sein Holocaust-Patriotismus nimmt
man ihm ebenso wenig ab, wie seine Vereinnahm –
ung von Schwarz-Rot-Gold!

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Damals in den Medien

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In der Weimarer Republik als es in der deutschen
Presse noch Meinungsvielfalt statt Gleichschalt –
ung gab, wusste man schon, das man mit solchen
Sozialisten nur untergehen kann. Das Bild eines
Friedrich Ebert in Badehose wurde zum Symbol
für die deutsche Sozialdemokratie.

Während die Bürger früher die Symbolkraft solch
einfacher Bilder auf Anhieb verstanden, lassen sich
heutige Wähler von SPD, weder von den Bildern des
winkendem Teletubby Eva Högl oder etwa eines in
Zwickau aus der Stadt fliehenden Heiko Maas und
einer Malu Dreyer, die inmitten von Linksextremis –
ten glatten Gesetzesbruch begeht, abschrecken.
Der Bruch von Versprechen, wie etwa dem, keine
erneute Koalition mit der CDU einzugehen, ist bei
der SPD mittlerweile so selbstverständlich gewor –
den, das sich die Führungsriege noch nicht einmal
bis auf die Badehose zu entkleiden braucht, um je –
dem offen zu zeigen, das an ihnen nichts dran ist !

Mit Wortbruch in die Weimarer Republik

Das nennt man wohl blanke Ironie, wenn da die
SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti, welche bei den
Landtagswahlen in Hessen sang – und klanglos
untergegangen, nun in Weimar an die ebenfalls
sang – und klanglos untergegangene Weimarer
Republik erinnert. Im Weimarer Nationaltheater
tritt sie als Mitveranstalter auf, genau dort, wo
1919 die verfassungsgebende Nationalversamm –
ung der Weimarer Republik tagte. Also jene
Sozis, die zuvor gerade Karl Liebknecht und
Rosa Luxemburg gemeuchelt. Politik war eben
schon immer auch großes Schmierentheater !
Auch in Hessen hatte man die Linken ausge –
schlossen, und unter Wortbruch von Ysilanti,
wieder ins Boot zu holen versucht. Ysilanti
trat nach der Wahlniederlage daraufhin als
Landesvorsitzende zurück.
Nun geht Ysilanti in Weimar der Frage nach :
´´ Wie können, ja müssen wir heute als Gesell –
schaft und als Einzelne mehr Demokratie wa –
gen? „ Es mag den einen oder anderen da
schon befremden, wenn eine SPD-Genossin
die Demokratie für ein Wagnis hält. Aller –
dings könnte es ein Wagnis werden, wenn
ein anderer wortbrüchiger Genosse, nämlich
Martin Schulz, nun unter Merkel ein Minister –
amt anstrebt. Unter sozialdemokratischen Mi –
nisters ist man wahrlich dabei wieder Weimarer
Verhältnisse in Deutschland zu schaffen. Und
die Wortbrüchigen Genossen spielen dabei
ihren politischen Gegnern geradezu in die
Hände.