Peter Steudtner seltsamer Workshop in der Türkei

Peter Steudtner ist nun frei. Sichtlich hielt man es
in der Türkei für sehr verdächtig, dass eine NGO,
wie die Menschenrechtsorganisationvon Amnesty
International , so einem Chaostrainer braucht. Im
´´ Handelsblatt „ wird er ´´ Menschenrechttrainer „
genannt. Was aber wollte der in der Türkei ? Zu –
mal Steudtner selbst erklärt, dass sein Fokus auf
afrikanische Länder ausgerichtet sei und er von
der Türkei keinerlei Ahnung habe !
Das sind unter anderem Informationen, welche
die deutschen Qualitätsmedien, in ihrer gewohnt
stark tendenziösen Berichterstattung, uns nicht
beantworten können oder wollen.
Ebensowenig wie der Umstand geklärt ist, warum
sich Steudtner schon vor seine Reise in die Türkei
vorsorglich beim Auswärtigen Amt bei ´´ Elefand „,
der Elektronische Erfassung von Deutschen im
Ausland, angemeldet, dass eigentlich eher für
Katastrophenfälle gedacht. Das muß den Türken
schon verdächtig erschienen sein.
Das der Chaosexperte dann einen Workshop für
die Datensicherheit für Menschenrechtsaktivisten
muß den Türken sehr subversiv vorgekommen
sein. ´´ Workshop zu Kommunikationssicherheit „
nennt es das ´´ ND „.
Selbst der eigens für den Workshop engagierte
Übersetzer vermutete da staatsfeindliche Ak –
tivitäten und ging zur Polizei. Wenn nun der
eigene Dolmetscher ausgepackt, dann würde
dies, das für die ´´ Qualitätsmedien „ große
Wunder erklären, das die türkische Polizei
auf Büyükada bereits bei der Verhaftung
Peter Steudtner Namen kannten.
Auch konnte nicht geklärt oder überhaupt
erklärt werden, wenn es sich doch um einen
so offenen Workshop gegangen, warum die
Menschenrechtsaktivisten ihre Daten über
die Türkei nun unbedingt so geheim halten
müssen, dass sie gleich mit einem ganzen
Expertenteam anrückten. Sicherlich muß
bei Amnesty International da Gefahr in
Verzug gewesen sein, dass man sogar auf
Mitarbeiter wie Steudtner zurückgriff, die
von Land und Leuten keine Ahnung haben !
So heißt es im ´´ Tagesspiegel „ etwa : ´´ Für
Steudtner, der sich bis zu seinem Besuch auf
Büyükada nicht eingehend mit der Türkei be –
fasst hatte, sind die Namen und Abkürzungen
ohnehin ein Rätsel „. Wie kann ein Experte
der Land und Leute überhaupt nicht kennt,
dann Türken beraten ?
Vor Gericht sagte Steudtner aus : ´´ Ich habe
mich nie auf türkische Organisationen konzen –
triert oder mit ihnen gearbeitet „. Warum hielt
dann seine NGO den Workshop ausgerechnet
in der Türkei ab und wozu brauchte man einen
Dolmetscher, wenn man doch gar nicht mit Tür –
ken zusammenarbeitet ? Das Türken mit dabei
waren, sagt uns auch die ´´WELT „ . ´´ Auch
die türkischen Menschenrechtler seien inzwischen 

aus der U-Haft entlassen worden. Boduroglu sagte:
«Wir haben alle Inhaftierten mit drei Bussen vom
Hochsicherheitsgefängnis Silivri abgeholt und nach
Istanbul gebracht.» „.
Also waren mindestens drei Busladungen voller
Türken daran interessiert, ihre Daten zu schützen
und geheimzuhalten ! Das wirkt nun wirklich sehr
verdächtig.

Der Dönerladen als Mittelpunkt einer Staatsaffäre

Gerade erst hatte die Staatsanwalt erklärt, dass im
Dönermord-Prozess, welcher nun NSU-Prozess
genannt, der Durchbruch bevor stehe, welcher
sich dann wieder einmal mehr als Durchfall ent –
puppte, da grätscht Recep Tayyip Erdoğan mit
der Behauptung dazwischen, dass ein Dönerladen
in Deutschland den Terrorismus unterstütze.
Irgendwie haben es die Verschwörungstheoretiker
ja schon immer gewusst, dass diese Dönerläden
sowas wie Stützpunkte sind.
Dementsprechend sah die Bundesregierung Gefahr
in Verzug. Der Außenminister kam mit einem Tag
Verspätung aus dem Urlaub zurück, weil es fast
einen Tag dauerte im Ministerium zu klären, wie
nun der Unterschied zwischen Arbeit und Urlaub
aussieht. So kreuzt er erst Donnerstag auf. Also
musste seinen Job, das Einbestellen des türkischen
Botschafters, wie immer ein anderer übernehmen.
Nebenbei ging es auch um Peter Steudtner und fünf
weiteren Menschenrechtsaktivisten, welche am 12.
Juli bei einem Workshop in Istanbul festgenommen
worden. Auffällig an der Berichterstattung, dass
niemand von den Qualitätsmedien uns zu sagen
vermag, um was für einen Workshop es sich ge –
handelt. Vielleicht lautete ja das Motto ´´ Der
Döneladen als aktives Zentrum „ ?

Wie Paris zum russischen Winter für Merkel wurde – 5.Teil

merkel-fertig1

Um das Debakel von Paris zu überspielen, emp –
fängt Merkel heute erst einmal Prinz William
und Herzogin Kate. Während diese selbst in
Polen ihre Kinder frei mit herumlaufen ließen,
brachte man George und Charlotte vor Mutti
Merkel lieber bei der Nanny in Sicherheit. Wer
würde schon dieser Mutti seine Kinder anver –
trauen ? Dem kleinen Georges sah man übrigens
seine Unlust darüber deutlich an diese seltsame
Alte in Berlin besuchen zu müssen. Tja, Kinder
lügen eben nicht !
Als hätte man im Augenblick noch nicht genug
Probleme mit den Aktivisten diverser NGOs
will man über ´´ über Fragen des ehrenamtlichen
Engagements „ sprechen. Die vier königlichen
blauen Kleiderständer werden wohl kaum aus –
reichen, Merkels angeschlagenes Image aufzu –
polieren. Merkel braucht also noch etwas mehr !
Ganz wie erwartet, stürzt sich nun Mutti Merkel
auf die vom guten Onkel Erdogan vorsorglich
inhaftierten Amnesty International-Aktivisten.
Schließlich hatte Erdogan in seiner unermeß –
lichen Güte diesen Aktivisten, welche bislang
doch das Innere von türkische Gefängnissen
nur vom Hörendsagen kannten, sich selbst ein –
mal ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.
Einen Ort, wo selbst die Augen der Beobacht –
ungsstelle für Menschenrechte in London, die
doch ansonsten alles in der Welt beobachtet,
nicht hinlangt.
Ebenso wie Deniz Yücel, der als deutschen –
hassender Journalist, nun in der Türkei an
einem kostenlosen Workshop teilnimmt, um
zu einem anständigen Journalisten, der nicht
für die Lügen-Presse mehr schreiben, und was
für uns Deutsche noch wichtiger ist, keine Volks –
verhetzung mehr zu begehen, so erhalten denn
nun auch die Amnesty-Aktivisten einen Prakti –
kumsplatz in einem türkischen Gefängnis, der
zu einem Meilenstein für ihre Arbeit werden
könnte. Immerhin ist dies einer der wenigen
Augenblicke in der Geschichte von Amnesty
International, wo eines ihrer Mitglieder nun
tatsächlich mit authentischen Augenzeugen –
berichten aufwarten können.
Da Merkel aus Paris mit leeren Händen zu –
rück gekehrt, so lässt sie erst einmal, wie
immer, ihre Wahlumfragen puschen : ´´ In
der aktuellen Forsa-Umfrage kommen CDU/CSU
auf 40 Prozent und liegen damit 18 Punkte
vor den Sozialdemokraten „.
Na geht doch ! So und nun schnell noch als
Mutti etwas für die Menschenrechte getan,
wenn angeht, nicht die von Deutschen, und
schon ist Mutti wieder ganz oben. Gut das
Onkel Erdogan im Verhaften immer so vor –
sorglich ist, und so stets etwas für Mutti parat
hat in seinem großen Weihnachtsmann-Ge –
fängnissack. Mutti greift zu und nimmt in –
haftierte NGOs, immerhin die sind ja gerade
in akller Munde.
Und Mutti Merkel, welche seit der Verhaftung
von Erich Mielke und Erich Hornecker, ein
ganz besonderes Gespür für Gefängnisinsas –
sen entwickelt, konnte sich diese Chance nun
nicht entgehen lassen und so griff sie nach dem
Strohhalm, den Erdogan ihr so großzügig hin –
gehalten, dass die Türkei nach Merkels Wieder –
wahl, unbedingt in die Eu aufgenommen wer –
den muß. Neben den Benes-Dekreten als EU –
Recht und der Heiko Maas-geschneiderten
Justiz, wird die Rechtsprechung in der Türkei
dann das Juwel der EU-Justiz sein !
Auffällig ist in diesem Fall die mangelnde
Unterstützung der Merkel-hörigen Medien
im Fall der Amnesty-Aktivisten. Denn selbst
bei einem reinen Propagandasender wie der
´´ Deutschen Welle „ hielt man es für ange –
messen, den Merkel-Kommentar über Peter
Steudtner dahingehend in Frage zu stellen,
das man Merkels Bezeichnung Steudtners
als ´´ unbescholtenen Menschen „, doch lie –
ber in Anführungszeichen setzte, als sei man
von dessen Unbescholtenheit nicht so über –
zeugt. Besonders der Satz Merkels ´´ Die
Bundesregierung erkläre sich mit Steudtner
und den anderen Verhafteten solidarisch „
löste großes Rätselraten aus. Wird man nun
in der Türkei ein neues Gefängnis für 1.000
Insassen, natürlich auf Kosten des deutschen
Steuerzahlers, bauen müssen, um den gesam –
ten Bundestag aufzunehmen ?
Verschwörungstheoretiker hingegen glauben,
dass es die Person Peter Steudtner gar nicht
gäbe, denn zumindest bei der Namenswahl
seiner Freundin, Magdalena Freudenschuss,
habe man es doch zu arg übertrieben.
Aber vielleicht war ja gerade dieser Name für
die Bundeskanzlerin hinlänglich Inspiration,
um sich des Falles anzunehmen.