Alle Jahre wieder : Der Zwarte Piet

Alle Jahre wieder zur schönsten Winterzeit blasen
in den Niederlande die People of Color ( PoC) zum
Sturm auf den Gehilfen des Weihnachtsmann, den
Zwarten Piet. Dessen Gestalt sei so etwas von rass –
istisch. Zwar ist immer noch die Mehrheit der Nie –
derländer dafür die althergebrachte Tradition bei –
zubehalten, aber das stört die vermeintlichen Ras –
sismusbekämpfer herzlich wenig.
Was passiert eigentlich, wenn sie es erst einmal ge –
schafft haben und der Zwarte Piet aus Weihnachten
verbannt worden. Wird dann die Muslime das rote
Bischofsgewand des Weihnachtsmann stören oder
gar in ihrer Religion beleidigen? Werden die Nieder –
lande dann bald wegen ihrer neuen ,,kulturellen Be –
reicherer„ ganz auf Weihnachten verzichten müs –
sen?
In den niederländischen Bibliotheken hat man den
Zwarten Piet bereits aus allen Büchern ebenso er –
folgreich verbannt, wie den Negerkönig aus allen
Pippi Langstrumpf-Büchern in Deutschland. Or –
wells ,,1984„ ist an europäischen Biblotheken be –
reist Realität und das politisch-korrekte Umschrei –
ben von Büchern in vollem Gange.
Seltsam erscheint es einem dabei nur, dass es die
Rassismus-Bekämpfer noch nicht auf Jim Knopf
abgesehen haben. Immerhin ist doch der schwarze
Junge der Gehilfe eines weißen Lokführers! Aber
da man Jim Knopf in Neuverfilmen politisch kor –
rekt aufgearbeitet, bleibt dem wohl das Schicksal
des Schwarten Piet, des Sarroti-Mohren oder all
der Mohren-Apotheken erspart.
Ja, auch die Welt der Märchen und Geschichten
wird so nun in gute und schlechte Schwarze un –
terteilt, wobei das Hauptaugenmerk stets darauf –
gerichtet ist, den Rassismus des weißen Europäer
hervorzuheben.
Und da sind die PoC ganz bestimmt noch nicht mit
den europäischem Kulturgut, wie Traditionen, Mär –
chen und Geschichten durch. Und erst recht nicht
mit der Umbenennung von Straßen, Plätzen und
Gebäuden. Vielmehr werden die mit jedem Erfolg
nur zur weiterer blindwütiger Bilderstürmerei er –
muntert. So erleben wir es nun hautnah jedes Jahr
wieder aufs Neue mit, wie die kulturelle Bereicher –
ung durch PoC in der Realität aussieht.

Wo man Bücher verbrennt, da …

In Schweden hatte die linksversiffte Gutmenschenszene
wohl für einen Augenblick ihre eigene platte Propaganda
vergessen, die da besagt : Wo man Bücher verbrennt, da
verbrennt man auch bald Menschen !
In der Kommune Botkyrka gingen die Gutmenschen auf
gehetzt vom Migrantenmob zur offenen Hexenjagd auf
die schwedische Kultur über, welche mit der Bücherver –
brennung gekrönt. Es traf die alten Ausgaben von Astrid
Lindgrens Pippi-Langstrumpf Reihe, und nur, weil darin
noch das Wort ´´Neger„ bzw. ´´ Negerkönig „ steht. Aller –
dings kam das links-migrantische Bücherverbrennen im
restlichen Schweden nicht so gut an.
Selbstverständlich schwappte sogleich der Hype um den
´´ Negerkönig „ auch nach Deutschland herüber. Entfacht
von einem schwarzen Journalisten aus dem Kongo, wel –
cher nun ein ´´Deutscher Staatsbürger„ ist. Ja, Kaisa Ilunga
behauptete, ,, dass sich Kinder mit afrikanischen Wurzeln
durch dieses Wort diskriminiert fühlten „. Warum afrikan –
ische Kinder in Deutschland, bei der doch angeblich so
reichhaltigen afrikanischen Kultur, auf schwedische Kin –
derbücher aus den 1940ern Jahren zurückgreifen müssen,
konnte der Bonner Journalist natürlich nicht erklären.
Aber der Triumph gab ihm wohl recht, sind doch in diesem
Land schon der ´´Negerkuss„ und der ´´ Sarotti-Mohr „ ge –
fallen, und die Mohren-Apotheken mussten auch weg!
Auch den Niederländern versuchte man aus ähnlich vorge –
schobenen Gründen den Zwarten Piet in Vorweihnachts –
zeit madig zu machen. Sichtlich hat die schwarze Bilder –
stürmerei im neuen Europa Hochkonjunktur.
Vor allem in Deutschland ist Gefahr in Verzug : Dort gibt
es noch blonde Mädchen mit Zöpfe, die nicht mit schwar –
zen Puppen spielen und Buben die nich Jim Knopf geles –
en! Selbst jahrzehntelang politisch bearbeitete Zuschauer
aus der Ersten Reihe weigern sich, den Tatort mit der
ersten schwarzen Kommissarin anzusehen! Da nützt
auch kein stalinistischer Schauprozeß gegen den ver –
stockten Wirt, der in seinem Haus immer noch ein
Zigeunerschnitzel anbietet!
Auch in Schweden wird es nicht mehr lange dauern, bis
man erkennt das Greta Thunberg, mit ihren Zöpfen und
ihrer Angstmacherei, so eine typische Nazibraut ist, de –
ren Werke verbrannt gehören. Vorerst begnügt man sich
hier weiter mit alten Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf –
Büchern, obwohl deren alte Ausgaben langsam im Lande
knapp werden!

Der Zwarte Piet ist wieder da

Während im letzten Jahr, zur Weihnachtszeit, hier
bei uns in Deutschland die Kirchen das Fest mit
schwarzem Jesuskind in den Krippen zelebrierten,
hatten in den Niederlande viele ein Problem mit
der Figur des ´´ zwarte Piet „, einem der Begleiter
des Nikolaus.
Ausgerechnet die Vereinten Nationen haben den
Streit um die Figur des Zwarte Piet in Gang gesetzt.
Deren Anti-Rasssismus-Komitee CERD wollte wohl
von seinem Dasein künden und so sah man in der
in den Niederlanden sehr beliebten Figur des be –
sagten zwarte Piet plötzlich ´´ rassistische Züge „.
´´ Schwarze Gesichter, rotgeschminkte Lippen
und übergroße Ohrringe könnten vielleicht ein
rassistisches Stereotyp darstellen „ goß also CERD
vorsichtig Öl ins Feuer. Ganz wie erwartet, liefen
sodann in den Niederlanden auch gleich all die
selbsternannten Antirassismuskämpfer Sturm
gegen den Zwarten Piet als hätten sie nur auf
solch ein Signal gewartet. Und wie in diesen
Kreisen üblich, lieferte man sich während der
Ankunft des Nikolaus, gewalttätige Auseinander –
setzungen mit der Polizei.
Was brachte man nicht alles für Argumente vor :
In seiner Figur würden in Kindern Ängste gegen
Farbige geschürt. In so einer weiteren Erklärung
hieß es 2014 bei den Gegnern des Zwarte Piet
unter anderem : ´´ Das erinnere stark an die Zwan –
ziger Jahre als sich in den USA weiße Schau –
spieler schwarz angemalt um Schwarze damit
zu verhöhnen „.
In einigen Großstädten, wie etwa Rotterdam, Den
Haag und Utrecht wurde die Figur des Zwarte Piet
sogleich aus den Grundschulen verbannt, jedoch
halten viele Schulen in den Niederlande an der
Originalfigur des Zwarten Piet fest. Offensichtlich
zeigen die Niederländer, ganz im Gegensatz zu
den Deutschen, wenig Lust ihre Geschichte und
ihre Feste verfälschen zu lassen. Überall nämlich
feiert 2015 der Zwarte Piet seine Wiederaufersteh –
ung und wie es ein Internetmagazin anmerkte : ´´Er
ist zurück und schwärzer denn je „! Selbst RTL er –
kannte ´´den Wunsch der breiten Mehrheit der Nie –
derländer „ an , der Zwarte Piet bleibt schwarz.
Die Gegner des Zwarten Piet konnten dagegen in
Meppen ganze 200 Menschen aufbringen.