Dunja Hayali vs Julia Ruhs

Nachdem Dunja Hayali mal wieder gehörig über die Strenge
geschlagen, und damit erwartungsgemäß einen weiteren Shit-
storm der Zuschauer erzeugte, trennte sich die Erste Reihe
nicht etwa endlich von der umstrittenen Moderatorin, – wie
man es bei der NDR-Moderatorin Julia Ruhs sofort getan -,
sondern baut, zusammen mit gekauften Journalismus und
eingekaufter „Zivilgesellschaft“ in den Sozialen Medien eine
gezielte Medienkampagne für Dunja Hayali auf.
Hayali wird in gewohnter Weise darin zum vermeintlichen
Opfer einer ,,rechten Hetzkampagne“ aufgebaut.
Man stelle sich vor Julia Ruhs hätte sich nur halb so viel in
der selben Art und Weise wie die Hayali über „Rechte“ über
in – und ausländische „Linke“ berichtet. Sie hätte wohl ihre
Moderation in der Ersten Reihe nicht überlebt. Wie zum
blanken Hohn warb der NDR kurz nach Ruhs Entlassung
auch noch mit „Meinungsvielfalt“. „Meinungsfreiheit“ in
der Ersten Reihe bedeutet, dass linksdrehende Johgurt-
Gehirne wie eine Dunja Hayali, ein Elmar Theveßen oder
eine Anja Retsche ihre als „Nachrichten“, „Informationen“
oder „Kommentaren“ getarnte stumpfsinnige Propaganda
im Sender herunterspulen können.
Kommt das beim Zuschauer wenig gut an, wird sich aus
seinen Kommentar eine ,,rechte Kampagne“ zusammen-
gebastelt und jede noch so berechtigte Kritik zum „Hass-
kommentar“ umgemünzt.
Das der Shitstorm der Dunja Hayali traf, nachdem sie zu-
sammen mit Elmar Theveßen über den gerade in den USA
ermordeten Chris Kirk herzog, keine gezielte Kampagne
der „Rechten“ ist, kann man im linken Journalismus nur
zwischen den Zeilen herauslesen. So schrieb etwa die ös-
terreichische Publizistin Ingrid Brodnig: ,, „Es handelt
sich eindeutig um eine Kampagne. Allerdings sei diese
Kampagne nicht geplant gewesen, sondern – wie inzwi-
schen häufig zu beobachten – „aus dem Moment heraus“
entstanden“ ( Quelle: Der Spiegel ).
Wen dem so ist müssen wir zukünftig umgekehrt auch
jede „Spontandemo“ von Linken, Antifa oder Umwelt-
aktivisten als ,,gezielte Kampagne“ werten!
Weiter heißt es im „SPIEGEL“ : ,, Solche Momente oder
Gelegenheiten könnten immer dann entstehen, wenn sich
eine Person als Feindbild für eine Gruppe anbiete. „In die-
sem Fall traf es eine Journalistin, die es gewagt hat, eine
kritische Einordnung vorzunehmen, und die dazu auch
schon in der Vergangenheit rechtsextreme Gewalt kriti-
siert hat“, sagt Brodnig“.
Warum nehmen Hayali, Theveßen, Reschke & Co aber
nie solche ,,kritischen Einschätzungen“ vor, etwa, wenn
es um linke oder grüne Politiker geht, oder um Selenskyj
und Nethanjahu? Warum wird von denen immer nur kri-
tisch in eine ganz bestimmte politische Richtung hin be-
richtet?
Um aber nun die Hayali für ihre extrem tendenziöse Be-
richterstattung in die gewünschte Opferrolle zu bringen,
wird alles aufgefahren: ,, Dass Hayali eine Frau mit Mig-
rationshintergrund und zudem lesbisch sein, habe die
Dynamik der Angriffe noch verstärkt“. Dagegen hat es
die Hater von Julia Ruhs wenig interessiert, mit wem
die schläft oder deren Herkunft! Natürlich kann man
nicht sagen, denn dazu bedürfte es echter Auswertung
und nicht nur die berüchtigten ,,in Auftrag gegebene
Studien“, in wie vielen „Hasskommentaren“ etwa von
1.000 wurde Hayalis lesbische Beziehung tatsächlich
erwähnt? Oder ihr Migrationshintergrund. Sichtlich
reicht einer unter 10.000 hier aus, um daraus sich
die ,,gezielte rechte Hetzkampagne“ zusammen zu-
basteln. Wobei man sich natürlich gar nicht erst die
Mühe macht, ob es sich bei den Kommentatoren tat-
sächlich um „Rechte“ handelt, oder nur um einfache
Bürger, die von der „Meinungsmache“ in der Ersten
Reihe die Schnauze gestrichen voll haben und für die
eine Dunja Hayali nur eine typische Vertreterin des
Systems ist!
Stattdessen heißt es im „Spiegel“: ,, Hayali sei seit Jah-
ren ein Feindbild der Rechten, und bei vielen Akteuren
des Spektrums sei der Wunsch spürbar, sie zu diskredi-
tieren“. Na klar schon damals waren alle Zuschauer, die
an Hayali als Sportmoderatorin Kritik geübt, ganz aus-
schließlich nur „Rechte“!
Im Fall Julia Ruhs redet sich der NDR-Programmdirek-
tor Frank Beckmann derweil um Kopf und Kragen mit
solchen Erklärungen: „Das kann ich überhaupt nicht
nachvollziehen – wir machen ja doppelt so viel! Frau
Ruhs wird in genauso vielen Sendungen auftauchen
wie in der Vergangenheit“.
Wie viele Zuschauer würden es wohl begrüßen, wenn
man eine Dunja Hayali oder eine Anja Reschke auf die
selbe Art und Weise durch Entlassung ,,genauso oft“
aber nur noch ,,aus der Vergangenheit“ zu sehen be-
kommen?
Ganz abgesehen von der Frage, wie viele Leute eigent-
lich beim ÖRR in höheren Positionen arbeiten und
auch nicht wirklich etwa ,,nachvollziehen können“!
Aber hier beantwortet wohl der tägliche Blick auf
Heute journal oder ARD-Tagesschau diese Frage
hinreichend!
Und Buntdeutschland wäre nicht der Zirkus, der
es ist, wenn nicht dieselben Politiker, die fordern,
dass sich Politik nicht in die Medien einmischen
sollen, dann den NDR für seine Entlassung von
Julia Ruhs verteidigen. Da dürfte es ganz gewiss
kein Zufall sein, dass es sich hierbei um Sozis und
Grüne handelt! Also genau die Art von Politikern,
zu denen eine Dunja Hayali noch nie eine kritische
Einordnung vorgenommen hat.
So erklärt etwa der Grünen-Politiker Sven Lehmann:
„Entscheidungen wie die Änderung der Moderation
der Sendung ,Klar’ werden von Programmausschüssen
und Redaktionen im ÖRR regelmäßig getroffen. Das ist
gelebte Programmfreiheit und an sich kein Skandal“.
Wenn es also ,,kein Skandal“, sondern ,,gelebte Pro-
grammfreiheit“, wenn der ÖRR eine Dunja Hayali oder
eine Anja Reschke ausgetauscht und entlassen werden!
Warum tut man es also beim ÖRR dann nicht? Das ist
wohl nur der zum Standard gewordenen Doppelmoral
geschuldet.