Das Verhalten der Regierung aus Deutschland in Bezug
auf Israel ist von der heuchlerisch-verlogener Doppel-
moral geprägt, welche seit Jahrzehnten zum Standard
in der buntdeutschen Politik geworden.
Dabei wird auch deutlich, dass der Holocaust längst
nur noch ein Vorwand ist, hinter dem sich Israel eben-
so wie die Regierung aus Deutschland versteckt, um
ihre Politik zu rechtfertigen. Ebenso wie man sich jeg-
licher Kritik an Israel oder Juden überhaupt, sofort
mit der Dauerkeule des Vorwurfs des „Antisemitis-
mus“ entledigt.
Gerade erst wurde diese abgrundtiefe Doppelmoral
wieder deutlich als man in Belgien dem israelischen
Dirigenten Lahav Shani den Auftritt versagte, weil
derselbe sich nicht vom völkerrechtswidrigen Gaza-
krieg Israels deutlich distanzierte.
Sichtlich haben all die buntdeutschen Moralapostel
längst vergessen, wie man mit der russischen Opern-
sängerin Anna Netrebko umgegangen, und dieser Auf-
tritte untersagte, weil sie sich nicht deutlich ,,gegen
den Angriffskrieg Russlands“ gegen die Ukraine posi-
tionierte. Derselbe Mob, der damals lautstark Auftritts-
verbote für russische Künstler und Sportler forderte,
heuchelt nun starke Empörung, dass Lahav Shani das
Gleiche widerfährt. Da gelten mal wieder all diedoppel-
ten Standards, welche ihre heuchlerisch-verlorene Dop-
pelmoral so her gibt.
Mittendrin in all dieser von Doppelmoral nur so triefen-
den verlogenen Heuchellei ist mal wieder die stets regel-
recht Beihilfe leistende buntdeutsche Staatspresse, die
gar nicht genug Empörung heucheln kann. In derselben
kann man unter anderem lesen:,,Die Münchner Philhar-
moniker mit Dirigent Lahav Shani dürfen nicht bei einem
Festival in Gent auftreten. Bayerns Kunstminister Blume
nennt die Ausladung „einen Skandal“. Es mache ihn fass-
ungslos, dass gerade ein Musikfestival die völkerverstän-
digende Kraft der Musik für Hetze und Spaltung miss-
brauche“.
Zumal derselbe Mob zuvor keinerlei Problem damit hatte
im Fall der russischen Opernsängerin Anna Netrebko die
,, völkerverständigende Kraft der Musik für Hetze und
Spaltung zu missbrauchen“! Aber im Fall Shani soll es
gleich „Antisemitismus“ sein: ,, Der deutsche Kultur-
staatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sprach von
»blankem Antisemitismus«“ und derselbe erklärte wei-
ter: »Europäische Bühnen dürfen nicht zu Orten wer-
den, an denen Antisemiten den Spielplan diktieren. Das
wird Deutschland nicht hinnehmen – wir werden das
Thema auch in die europäische Kulturpolitik tragen.«
Absurderes Theater wird wohl kaum geboten!
Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst,
Markus Blume (CSU), äußerte sich ähnlich, er sprach
von einem Skandal. „Das Flanders Festival schickt mit
seiner Absage schreckliche antisemitische Misstöne in
die Welt: Dass die Münchner Philharmoniker ausgela-
den werden, weil ein Israeli am Pult steht, ist nichts
anderes als grober Antisemitismus“.
Aber der deutsche Kulturstaatsminister Weimer lehnt
sich noch weiter aus dem Fenster: »Wer ihm und sei-
nem künftigen Chefdirigenten die Bühne verweigert,
schadet nicht Israel – er schadet Europa und seiner
eigenen Glaubwürdigkeit.« Deutschland stehe an
Shanis Seite. »Unsere Botschaft ist eindeutig: Wir las-
sen weder unsere Orchester noch unsere jüdischen
Künstler ins Abseits drängen.« Der einzige der hier
gerade vollständig seine Glaubwürdigkeit einbüßt.
ist Weimer selbst, zumal ,,sein Deutschland“ zuvor
kein Problem damit hatte Künstler wie die russische
Opernsängerin Anna Netrebko ins Abseits zu drängen!
Dies wird uns selbst von KI bestätigt: ,, Anna Netrebko
hat kein generelles Auftrittsverbot, aber sie ist von vie-
len westlichen Veranstaltungsorten und einigen ukrain-
ischen Städten ausgeladen worden oder ihre Auftritte
wurden abgesagt, oft wegen ihrer früheren Nähe zum
Kreml und ihrer vermeintlich fehlenden Distanz zu
Putin“.
Im Dezember 2022 schrieb Michael Atzinger für BR
Klassik: ,,2022 war das Jahr der Anna Netrebko – aber
gewiss nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Weil sich
die Sopranistin nicht von Wladimir Putin distanziert
und nur sehr zögerlich ein halbherziges Friedens-State-
ment abgegeben hat, war sie plötzlich Persona non grata
in nahezu allen bedeutenden internationalen Opernhäu-
sern. Bis heute hat sie kaum Auftritte“.
2023 ließ man in Prag etwa ,,die Ukraine entscheiden“,
ob Anna Netrebko dort auftreten durfte und ,,der Uk-
raine“ war da die ,, völkerverständigende Kraft der Mu-
sik“ scheiß egal und die Netrebko durfte nicht auftre-
ten! Am 11. September 2025 wurde dann aus London
vermeldet: ,,Anna Netrebko tritt von heute an in der
Londoner Royal Opera auf – britische und ukrainische
Kulturschaffende sind empört. Sie fordern, die Kon-
zerte abzusagen. Ihr Vorwurf: Die Star-Sopranistin
sei Teil einer Kreml-Propaganda“.
Dies zeigt nur wie erbärmlich die europäische Kunst-
szene ist, dass man sich in feiger Erbärmlichkeit ge-
radezu fremdgesteuert den Entscheidungen von Uk-
rainern beugt.
Welche Nähe dagegen der israelische Dirigent Shani
zu Vertretern der israelischen Regierung unter Benja-
min Netanjahu hat, wird natürlich gar nicht erst hin-
terfragt und wahrscheinlich gilt bereits eine diesbe-
zügliche Nachfrage als purer „Antisemitismus“!
In Belgien selbst fielen die dortigen Politiker denen in
der Stadt Gent, oder besser gesagt die Organisatoren
des Festivals van Vlaanderen, die soviel „Zivilcourage“
bewiesen, auch sofort in den Rücken. Der belgische
Premierminister Bart De Wever nannte Shanis Auslad-
ung ,,unverantwortlich“ und heulte herum, ,,das kom-
me einen Berufsverbot gleich“. Als man zuvor russische
Künstler und Sportler aus genau denselben Gründen
förmlich aussperrte, fand dies seltsamer Weise nie-
mand ,,unverantwortlich“! Daraus kann man gut er-
sehen, dass heuchlerisch-verlogene Doppelmoral nicht
nur in Deutschland Politik, Kunst und Sport bestimmt,
sondern auch in der EU längst ,,die Mitte der Gesell-
schaft“ erreicht hat und so dort ebenfalls zum Stan-
dard geworden ist.
Das einzig tatsächlich Unverantwortliche ist hierbei
der geradezu inflationäre Umgang von Politikern mit
dem Vorwurf des „Antisemitismus“!
Noch weiter lehnt sich Peter Jungblut vom Bayerischen
Rundfunk aus dem Fenster: ,, Von Lahav Shani wurde
somit ein Bekenntnis eingefordert, eine öffentliche
Stellungnahme, in der er sich von der Regierung sei-
nes Landes distanziert. Das muss jeden Demokraten,
jeden Verteidiger der europäischen Werte hellauf em-
pören, und zwar ganz unabhängig davon, wie er zur
Politik von Benjamin Netanjahu steht“.
Seltsam, dass den ,,Demokraten und Verteidigern der
europäischen Werte“ dagegen nicht ebenso egal ist,
wie die Anna Netrebko zu Putin steht! Aber das ist
eben heuchlerisch-verlogene Doppelmoral in ihrer
Reinkultur!